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Störtebekers Burgenbauer verzichten auf den Schottenrock

Donnerstag, 09. Dezember 2010

Die Bühnenbauer der Festspiele in Ralswiek mussten gestern einen Tag Zwangspause einlegen. Trotz des Wintereinbruchs wird aber weiter an der Kulisse gebaut.

Schneidender Wind wirbelt Schneegriesel über die Naturbühne in Ralswiek. Wie Nadelstiche spüren Robert Quaas und Sven Geist die Eiskristalle im Gesicht. Doch davon lassen sich die Bühnenbauer der Störtebeker-Festspiele nicht schocken. Trotz Wintereinbruch — die Arbeiten an der Kulisse für die 2011er Inszenierung werden planmäßig fortgesetzt. „Nur auf den Schottenrock haben wir bei der Kälte verzichtet“, witzelt Robert Quaas. Der würde zum Bühnenbild passen. Der legendäre Seeräuber sticht 2011 nach Schottland in See. Quaas und Co. bauen dafür auf der Bühne große Burgen aus den schottischen Highlands nach.

Festspiel-Intendant Peter Hick dirigiert vom Schreibtisch aus. „Wir lassen uns vom Wetter nicht überraschen.“ Doch gestern mussten sich jene, die im Sommer nicht im Rampenlicht auf der Bühne stehen, sondern dafür sorgen, dass Klaus Störtebeker und seine Mannen sich in prächtiger Kulisse dem Publikum präsentieren, dem Schneesturm beugen. „Einige Bühnenbauer haben sich zwar am Morgen auf den fast unpassierbaren Straßen oder zu Fuß zur Arbeit durchgekämpft.“ Doch der Vorarbeiter habe die Devise auf die Tagesordnung gesetzt, Sicherheit geht vor und die Leute wieder nach Hause geschickt, sagt Störtebeker-Mitarbeiter Volker Strauß gestern Vormittag. „Angesichts der chaotischen Straßenverhältnisse musste einfach eine Zwangspause eingelegt werden.“ Peter Hick nutzt die Zeit, hat im Schneegestöber die Erstfassung des Buches für den dritten Teil der Triologie „Störtebekers Gold“ vor sich. „2011 ist Störti am Ziel. Er wird einen Teil des Goldes vom legendären Schatz der Templer auf der Festung Sinclair finden.“ Der Macher des erfolgreichsten Open-Air-Theaters in Deutschland vertieft sich ins Buch. „Es sind die Feinheiten, auf die man achten muss. Und es sind viele“, fällt ihm sofort ein Beispiel ein. So sollte die große Schottenburg im Bühnenbild mit einem eisernen Falltor ausgestattet werden. Doch die Burg wird beschossen, die Einschläge planen die Pyrotechniker genau davor. „Da sind dann Löcher und die würden für aus der Burg stürmende Reiter und Fußvolk eine Gefahr sein“, erläutert Peter Hick. Und disponiert um: Statt eisernem Falltor wird jetzt ein Zugtor für die Burg gebaut. „Das deckt beim Herablassen die Löcher der Kanonenschläge ab. Gefahr gebannt.“ Für Peter Hick sind das die kleinen Herausforderungen. Die buchstäblich großen kommen noch. „Wir holen für die Inszenierung 2011 die schottische Felsenküste nach Rügen.“ Hick schmunzelt: Wenn Störtebeker mit seiner Koggen-Armada im Sommer nach Schottland aufbricht, sollen ihn bei der Ankunft am Ziel bis zu 14 Meter hohe Felsen begrüßen. Die werden die Bühnenbauer noch in den Jasmunder Bodden setzen.

Die gestrige Zwangspause der Bühnenbauer bringt den Chef nicht aus der Ruhe. Schneegestöber gibt es nicht alle Tage und normales Winterwetter gefährde den Zeitplan nicht, sagt der Festspiel-Macher. „ Große Teile für das Bühnenbild können witterungsunabhängig im Trockenen in der Vormontage-Halle in Jarnitz produziert werden. Eine Kogge ist bereits nach Lauterbach in die Bootswerft überführt. Sie wird dort generalüberholt. Auch dieses Mosaiksteinchen bei der Vorbereitung auf die nächste Festspiel-Saison kann planmäßig durchgeführt werden, selbst wenn es draußen stürmt und schneit.“ Treibt es nicht gar zu kräftig, wird auch die Stuhl-Montage fortgesetzt, kündigt Hick an. „Wenn die Besucher zusammen mit Störtebeker den Schatz der Templer im nächsten Sommer heben, werden alle auf neuen Stühlen sitzen.“

Autor: Udo Burwitz

Quelle: Ostsee Zeitung Regional

Datum: 3. Dezember 2010

Eine gute Saison stärkt die Inselwirtschaft

Montag, 11. Oktober 2010

Störtebeker Festspiele 2010 erneut auf hohem Theater-Niveau erfolgreich

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Eine erfolgreiche Saison ist zu Ende – Ruth, Peter und Anna-Theresa Hick vor der jetzt leeren Bühne. Foto: Störtebeker Festspiele

„Vor 18 Jahren haben wir hier unsere erste Premiere gefeiert. Mit dem Stück ’Wie einer Pirat wird’ kam nach 12 Jahren Dornröschenschlaf nach den Rügenfestspielen wieder Leben auf die Naturbühne Ralswiek. Wie haben seither viel gearbeitet und investiert, wir haben viel gelacht und manchmal auch geweint. Wir wissen nicht so recht, wo die Jahre geblieben sind. Immer denken wir im Voraus schon an das nächste Jahr und arbeiten daran.“

Ruth, Peter und Anna-Theresa Hick steht ein Lächeln im Gesicht, als sie sich an die Zeit des Neubeginns erinnern. Und auch beim Rückblick auf die diesjährige Saison bleibt dieses Lächeln. Kann es ja auch, denn einmal mehr hat sich bewiesen, dass die Störtebeker Festspiele nicht nur hochkarätiges Theater unter freiem Himmel präsentieren, sondern eine starke Wirtschaftskraft für die Insel Rügen und zugleich ein wesentliches und wirksames Marketinginstrument darstellen. Schließlich laufen seit Anfang März über viele Radiosender Werbespots für die Festspiele, was immer auch Werbung für die Insel ist.

Hinzu kommt die starke Beachtung in den Printmedien und nicht zuletzt die Mund-zu-Mund-Propaganda. Denn zufriedene Gäste der Festspiele kommen nicht nur gerne wieder, sondern motivieren auch Störtebeker-Neulinge.

„Wir hatten eine gute Saison auf dem bewährten hohen Niveau“, freut sich Geschäftsführerin Ruth Hick. Und Intendant Peter Hick fügt dem hinzu: „Und genau darum geht es uns – alljährlich das Versprechen einzulösen, gutes Theater in bestem Ambiente auf hohem Niveau zu bieten. Besucherrekorde motivieren unsere Arbeit nicht, sondern der feste Wille, gemeinsam unseren Gästen ein Erlebnis zu ermöglichen, dass ihnen noch lange in guter Erinnerung bleibt. Theater eben auf hohem Niveau.“

Interessant ist, dass in diesem Jahr viel mehr Schweizer und Österreicher die Festspiele besucht haben, doch auch Holländer, Engländer, Amerikaner, Schweden und viele Weitere finden den Weg nach Ralswiek.

So kann man auch in diesem Jahr mit der Besucherzahl zufrieden sein, die knapp unter dem bisher besten Ergebnis des Vorjahres liegt. „Letztlich steht dafür auch das gesamte Team, unsere ’Big family’“, so Anna-Theresa Hick, die für Kommunikation und Marketing verantwortlich zeichnet. „Angefangen bei Regisseur Holger Mahlich, unserem ’wandelnden Geschichtslexikon’, über das starke Schauspieler-Ensemble, die Kleindarsteller bis hin zu Reitmeister, Schneiderei oder Bautrupp und letztlich auch den Catering-Service und Sicherheitsdienst arbeiten alle zielstrebig und mit hohem persönlichen Einsatz auf den Erfolg hin. Jeder gibt sein Bestes, dass Störtebeker lebt.“

Trotz des Erfolges des diesjährigen zweiten Teils der Trilogie Störtebekers Gold „Der Fluch des Mauren“ ist Familie Hick dankbar dafür, dass der letzte Vorhang der Saison gefallen ist. Schließlich ist es für alle im Team schon anstrengend, allabendlich zur Höchstform aufzulaufen. Dankbar ist man auch, dass die diesjährige Saison erneut ohne große Probleme im wörtlichen Sinne über die Bühne gegangen ist, „denn schließlich tragen wir ja auch eine ganze Menge Verantwortung“, so Ruth Hick.

Nun kann Familie Hick erst einmal ein wenig kürzer treten, doch nicht lange. Schon nachdem ICH + ICH am 11. September auf der Naturbühne ihr Konzert gegeben haben, wird der Umbau der Bühne beginnen. Vorstellungen für das neue Bühnenbild, welches bei Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“ vom 18. Juni bis 3. September 2011 zwei rund 30 Kilometer auseinander liegende Plätze in Schottland darstellen wird, gibt es schon – und auch die Information, dass dort ein Teil des Schatzes gefunden wird.

Neu gebaut wird natürlich auch in diesem Jahr. So wird ein neuer Bootssteg errichtet und die 8802 Sitze gegen neue Klappsitze ausgetauscht. Die Arbeiten vor Ort erledigen natürlich Rügener Firmen. Im Jahr 2012 wird dann der Zyklus übrigens beendet und Klaus Störtebeker seinen Kopf in Hamburg verlieren, bevor dann 2013 ein neuer Zyklus mit ganz neuen Geschichten beginnt.

Wenn Sie jetzt traurig sind, dass die Störtebeker Festspiele 2010 Geschichte sind, dann können Sie sich bis zur neuen Saison selbst etwas trösten. Schließlich gibt es da noch etwas, was an Störtebeker erinnert: „Das einzig wahre Warsteiner“ als Partner der Festspiele …

www.stoertebeker.de

www.facebook.com/stoertebekerfestspiele

Quelle: Rüganer Anzeiger

Gute-Laune-Zentrum: Restaurant „Zum Störti“

Montag, 11. Oktober 2010

Erfolgreicher Theaterabend ist auch ein Labsal für Magen und Geist

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Torsten Schmiedl (re.), hier mit einem Teil des „Störti“-Teams, freut sich auf Ihren Besuch. Foto: Pfaffe

Seit 1997 steht Torsten Schmiedl auf der Kommandobrücke bei den Störtebeker Festspielen in Ralswiek – wann immer es um das Beste für Magen und Geist geht. Anfangs bewirtschaftete er mit seinem Team die Naturbühne, 1999 kam das Restaurant „Zum Störti“ hinzu, welches nach einem Brand zur Saison 2007 neu erbaut und wieder eröffnet wurde. 140 Plätze im Restaurant auf zwei Ebenen und 200 im Biergarten bieten täglich ab 11 Uhr Platz, das Beste aus Küche und Keller zu genießen. Regionale Speisen aus vorwiegend einheimischen Produkten brachten dem „Störti“ 2009 die Auszeichnung mit dem Logo „Regionale Eßkultur“ als Wegweiser für regionaltypische Küche ein. Saisonal bestimmt genießen Sie hier auch Rügener Wild, leckere Kohlspezialitäten und Fisch von heimischen Fischern. Auch Störtebekers Leckereien, wie der Störtebeker-Grillteller, werden Sie überzeugen. Mit etwas Glück treffen Sie hier auch auf einen der Schauspieler des diesjährigen Stückes „Der Fluch der Mauren“, denn im „Störti“ nehmen diese ihre Mahlzeiten ein.

Auch nachdem der letzte Vorhang auf der Naturbühne „gefallen“ ist, freut sich das Team des „Störti“ auf Ihren Besuch. Ideal geeignet ist das Restaurant auch für Betriebs- und Familienfeiern und auch das Catering für Ihre Party zu Hause ist kein Problem.

In der Saison haben die 16 Mitarbeiter stets alle Hände voll zu tun und auf der Naturbühne kommen noch einmal 40 freundliche Schüler und Studenten hinzu, die dafür sorgen, dass niemand dürsten oder hungern muss. An unzähligen Ständen wird all das angeboten, was den Aufenthalt hier noch angenehmer macht. Allein 10 Kilometer Brezeln aneinandergereiht, eine Strecke von Ralswiek bis Sassnitz, werden in einer Saison verspeist. Hinzu kommen Bratwürste, Fischspezialitäten, Steaks und Süßes und natürlich auch frisch gezapftes Bier. Wenn Sie mehr zum Restaurant „Zum Störti“ erfahren wollen, dann geht das auf www.gasthaus-zum-stoerti.de oder telefonisch unter (03838) 311018.

2. Ralswieker Biergarten Open Air mit Hans die Geige & Hurensöhne

Zum 2. Ralswieker Biergarten Open Air lädt das Restaurant „Zum Störti“ am Samstag, 2. Oktober, ab 18 Uhr (Beginn 20 Uhr) in den Biergarten ein. Im vergangenen Oktober gab es hier die Premiere „Hans die Geige“ auf Akustik-Tour mit der ACOUSTIC STINGS CONNECTION. Das war ein grandioser Erfolg zur Freude der Gäste. Grund genug für eine Fortsetzung – und dies mit der Veröffentlichung eines reinen Akustik-Albums. Gemeinsam mit BuzzDee Baur und Udo Krause bringt Hans ausgewählte eigene, aber auch andere und Songs zu Gehör. Mit von der Partie sind auch „Hurensöhne“, die wohl angesagteste Ost-Rock Tribute Band, mit ihrer „Eisbären-Tour“. Songs wie der „Albatros“, „Am Fenster“, „Schwanenkönig“, „ Als ich fortging,“ „Der blaue Planet“ gehören genauso ins Programm wie „Bis ans Ende der Welt“, „Die Eisbären“ oder „Das Buch“. Wenn Sie jetzt schnell sind, dann können Sie sich unter (03838) 311018 noch Karten für das zum Kult avancierende Highlight sichern.

Jetzt anmelden zur Kinderkochschule

Am 6. November laden Küchenchef Marko Beyer, Restaurantleiter Björn Kittelmann und Chef Torsten Schmiedl zur nunmehr 3. Kinderkochschule in das Restaurant „Zum Störti“ ein. 15 Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren erfahren hier mehr zur Lebensmittelkunde und kochen dann gemeinsam ein Menü für ihre Eltern, die am Abend eingeladen sind, die leckeren Kreationen ihrer Sprösslinge zu genießen. Anmeldungen ab sofort unter Telefon (03838) 311018 oder im „Störti“.

www.gasthaus-zum-stoerti.de

Quelle: Rüganer Anzeiger

Faszination Geschichte: Der heilige Antonius

Montag, 11. Oktober 2010

Spezialeffekte im zweiten Teil der Vorstellung überraschen das Publikum

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Beeindruckend: Auf der Suche nach dem Schatz der Templer kommen Klaus Störtebeker und seine Leute ein Stück weiter, als der Heilige Antonius aufersteht. Foto: Pfaffe

Es ist beeindruckend, wie alljährlich neue Spezialeffekte für pure Überraschung und lauthalses Staunen bei den Vorstellungen der Störtebeker Festspiele in Ralswiek sorgen. Das ist schon gehobene Klasse, welche das Team des Theaters am Großen Jasmunder Bodden seinen Gästen bietet. Im diesjährigen Stück Störtebekers Gold „Der Fluch des Mauren“ ist der Moment am Ende der Geschichte, als sich der Heilige Antonius in übermenschlicher Größe aus dem Sand der Naturbühne gen Himmel erhebt, ein Erlebnis, welches den Zuschauer ganz sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. In der Hand hält der Heilige Antonius ein Buch, aus welchem die Piraten um Klaus Störtebeker einen weiteren Hinweis auf den Schatz der Templer finden, den sie im kommenden Jahr in Schottland suchen werden. Viele Zuschauer fragen sich, wer eigentlich der Heilige Antonius ist, der ihnen auf der Bühne in Ralswiek erscheint?

Auf denSeiten von www.heiligerantonius.org oder auch www.wikipedia.org kann man Antworten finden. Demnach ist der Heilige Antonius der bekannteste und beliebteste Heilige der Welt. Millionen von Pilgern und Gläubigen aus der ganzen Welt besuchen jedes Jahr seine Basilika in Padua. Dem Heiligen Antonius werden verschiedene Symbole zugeordnet, die seine Persönlichkeit, Gaben und Qualitäten zum Ausdruck bringen. So zum Beispiel die Lilie als Zeichen der Reinheit und der Transparenz des Lebens; das Jesus-Kind als Zeichen der zärtlichen und aufmerksamen Liebe; das Buch als Zeichen des Wort Gottes. Weitere Symbole sind die Kutte, die Flamme (Heiligenschein), das Herz und das Brot. Das verbreitetste Bild des Antonius stellt ihn als religiösen Jüngling dar, der das Jesus-Kind auf dem Arm trägt und eine Lilie in der Hand hält.

Antonius von Padua entstammte einer portugiesischen Adelsfamilie und wurde am 15. August 1195 als Fernando Martim de Bulhões e Taveira Azevedo in Lissabon geboren. Sein Namenspatron ist der spätantike Wüstenvater „Antonius der Große“. Mit 16 Jahren wurde er Augustiner-Chorherr. Er studierte in Lissabon und Coimbra und empfing die Priesterweihe. 1220 trat er in den Franziskanerorden über und ging als Missionar nach Marokko. Wegen einer Krankheit musste er Marokko wieder verlassen. Durch einen Sturm auf seiner Rückreise gelangte er nach Sizilien, lebte dann dort einige Zeit als Einsiedler bei Assisi, wo er auch 1221 am Generalkapitel der Franziskaner teilnahm. Hier traf er seinen Glaubensbruder Franz von Assisi. Er starb am 13. Juni 1231 bei Padua.

Lassen Sie sich das Schauspiel nicht entgehen und gönnen Sie sich das Erlebnis des diesjährigen Stückes der Störtebeker Festspiele in Ralswiek. Sie werden es nicht bereuen und haben ab heute noch genau 15 Tage Zeit, allabendlich, außer am Sonntag, eine Zeitreise in die Vergangenheit zu erleben und einen Abend, der seinesgleichen sucht!

Quelle: Rüganer Anzeiger

„Es wird kein weißer Ritter kommen!“

Montag, 11. Oktober 2010

Claudia Gaebel lebt ihre Rolle als Maria an Störtebekers Seite allabendlich aus

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Claudia Gaebel spielt als „Maria“ an der Seite von Sascha Gluth (Klaus Störtebeker) großes Theater. Foto: Pfaffe

Selten war ich von einem Menschen so beeindruckt, wie von der jungen Schauspielerin, die in der Rolle der Maria bei den Störtebeker Festspielen 2010 an der Seite von Klaus Störtebeker steht. Die Rede ist von Claudia Gaebel (27), die im März diesen Jahres ihr Schauspielstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg beendet hatte und nun auf der Insel Rügen ihre bisher größte Herausforderung gefunden hat.

Aufgewachsen in Königstein/Sachsen hatte sie schon immer eine gute Beziehung zur Insel Rügen. Schließlich besuchte sie beinahe jährlich im Sommer Oma und Opa oder Tante und Onkel in Sagard. „Mit 15 habe ich erstmals die Störtebeker Festspiele erlebt. Norbert Braun, damals in der Rolle des Helden, war für mich ein echtes Highlight. Überhaupt – dieses Freilichttheater hat mich so fasziniert und meinen Wunsch bestärkt, den ich schon von Kind an hatte, dass ich einmal Schauspielerin sein möchte“, erinnert sie sich noch heute. Nachdem sie ein Jahr auf Rügen gelebt und im Sassnitzer Ostsee-Gymnasium gelernt hatte, zog sie mit ihrer Mutter nach Hamburg. Nach dem Abitur begann sie, ihren Traum zu verwirklichen. Über Castingagenturen gelang es ihr, erste Rollen als Kleindarstellerin zu besetzen. Von 2003 bis 2005 erhielt sie eine Schauspielerausbildung an der Schule für Schauspiel in Hamburg. Doch sie wollte mehr. So hat sie sich an der Universität Mozarteum um ein Studium beworben und studierte schließlich die nächsten vier Jahre in Salzburg. Dafür hat Claudia Gaebel dann auch ihren festen Ausbildungsplatz in einer Werbeagentur aufgegeben.

Schon während des Studiums hat sie viele praktische Erfahrungen auf der Bühne des Salzburger Landestheaters, zum Beispiel als Trollprinzessin in „Peer Gynt“ und auch vor den Kameras (zum Beispiel ZDF „Das Duo“, ARD „St. Angela“, Kino „Paulas Geheimnis“) sammeln können.

„Vor der Kamera muss man immer sehr präzise sein“, stellt sie einen wesentlichen Unterschied heraus. „Beim Theater ist alles etwas freier, da hat man die Möglichkeit, die Rolle gestischer zu gestalten. Denn in den Proben entwickelt man Bilder, erfährt mehr über die Rolle und bereitet sich auf die Premiere vor. Erst nach der Premiere beginnt man, sich in der Rolle mit der Figur zu profilieren.“ Und weil ihr das auf der Störtebeker Bühne über alle Maßen gelingt, hat ihr das längst den Rang des Publikumslieblings als „Maria“, die ihren Klaus Störtebeker (Sascha Gluth) förmlich anbetet, eingebracht! Claudia Gaebel spielt nicht, sondern lebt ihre Rolle, die ihr auf den Leib geschrieben scheint. Sie verleiht Maria, die mit ihrem Großvater Yussuf (Manfred Reddemann) vor über 600 Jahren in Granada lebt, förmlich neues Leben. Und sie scheint allabendlich auf der Naturbühne das zu spüren, was Maria tatsächlich bewegt haben könnte.

Ein Fluch laste auf ihr, sagt der Großvater, und sie, noch ein ganzes Stück weit naiv, glaubt daran. Wenn sie jeden Tag am heiligen Brunnen zum Heiligen Antonius betet, dann werde eines Tages ein „Weißer Ritter“ kommen und sie von ihrem Fluch befreien. Es kommt aber kein „Weißer Ritter“, sondern der sich als Kaufmann tarnende Klaus Störtebeker, in den sich Maria unsterblich verliebt. Sie beginnt nachzudenken, rebelliert und nutzt ihren eigenen Kopf, um ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie will keinen „Weißen Ritter“, sondern ihren Kaufmann haben. „Es ist seltsam“, schmunzelt Claudia Gaebel. „Im letzten Jahr an der Schauspielschule sagte mein Dozent in einem anderen Zusammenhang zu mir, dass kein ’Weißer Ritter’ auf dem Pferd kommen werde. Und nun spiele ich hier in Ralswiek diese Rolle.“

„Die Rolle hat durchaus mit mir selbst etwas zu tun. Trotz der Schicksalschläge glaubt Maria an das Gute und hat als Leitmotiv Hoffnung und Liebe und auch die Lösung des Widerspruchs zwischen Kopf und Herz“, sagt die Schauspielerin, die das Zeug dazu hat, eine ganz große Künstlerin zu werden. Ein Glück und eine Bereicherung für das Ensemble der Störtebeker Festspiele, dass man Claudia Gaebel gewinnen konnte.

Und ich bin mir ganz sicher, dass dieses Engagement erst der Anfang einer großen Karriere der freundlichen, liebevollen und kreativen Schauspielerin ist, die mir im Gespräch echt das Gefühl vermittelte, sie schon ewig lange zu kennen …

Quelle: Rüganer Anzeiger

Erfolgreiche Halbzeit bei Störtebeker Festspielen

Montag, 11. Oktober 2010

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Klaus Störtebeker kommt mit allen Situationen seines Lebens zurecht – er trotzt den Gefahren seines gefährlichen Weges …

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… auf der Suche nach dem Templerschatz und trinkt genüsslich „Tee“ in fremden Landen. Fotos: (apf)

Es passt einfach alles in diesem Jahr – ein Team wie ein Herz und eine Seele, eine spannende und zugleich herzergreifende Geschichte, Schauspieler, die durch Höchstleistungen brillieren, ein Sommer, wie man ihn nicht besser erleben könnte und deshalb zufriedene Zuschauer. Das sind die Störtebeker Festspiele 2010.

In der vergangenen Woche, am 28. Juli, wurde die „Halbzeit“ des überaus erfolgreichen zweiten Teils der Trilogie Störtebekers Gold mit dem Titel „Der Fluch der Mauren“ begangen. Alles deutet auf eine Saison hin, die besser kaum sein könnte. Ob neuer Besucherrekord oder nicht ist dabei zweitrangig, denn längst geht es den Machern der Festspiele um Intendant Peter Hick nicht mehr darum, Rekorde zu brechen, sondern das hohe und anspruchsvolle Niveau des Open-Air-Theaters alljährlich erneut unter Beweis zu stellen. Und dass dies auch im Jahr 2010 gelingt, davon können Sie sich noch bis zum 4. September allabendlich um 20 Uhr (außer am Sonntag) selbst überzeugen.

Als am 3. Juli 1993 die Naturbühne Ralswiek am Großen Jasmunder Bodden wieder in Betrieb genommen wurde, war es alles Andere als eine „sichere Sache“. Doch mittlerweile haben sich die Störtebeker Festspiele zu einer Institution entwickelt, die der Insel Rügen Wirtschaftskraft und weltweites Ansehen verschafft.

Neben dem Primäreffekt der Schaffung neuer Arbeitsplätze, entstand für die gesamte Insel Rügen ein erheblicher Sekundäreffekt – die nur wegen der Festspiele auf die Insel kommenden Besucher. „Diese Besucherzahl ist inzwischen auf den heutigen Stand von dauerhaft weit über 300.000 angewachsen. Rund 75 Prozent unseres Publikums kommt wegen der Festspiele auf die Insel. Dies ergibt bei einer durchschnittlichen Verweildauer von rund 4,7 Tagen und einer Geldausgabe von durchschnittlich 109 Euro pro Tag somit ein Finanzvolumen von über 100 Millionen Euro, das durch die Festspiele pro Saison auf die Insel gezogen wird“, resümiert Intendant Peter Hick.

Kein Wunder, dass ihn die Leser der SUPERillu im Monat Juli für den sechsten SUPERillu-Einheitspreis nominiert haben. Diesen Leser-Preis können Menschen oder Institutionen erhalten, die sich um den wirtschaftlichen Aufbau in den neuen Bundesländern verdient gemacht, Firmen aufgebaut, sichere Arbeitsplätze geschaffen haben. Aber auch Menschen oder Institutionen, die besonders dazu beigetragen haben, die in Jahrzehnten der deutschen Teilung gewachsene „Mauer in den Köpfen“ abzubauen, das Zusammenwachsen und gegenseitige Verstehen von Ost und West zu fördern.

Herzlichen Glückwunsch

dafür an Intendant Peter Hick, den Vater der Störtebeker Festspiele, und sein engagiertes und motiviertes Team, welches es in hervorragender Weise versteht, für die Insel Rügen zu werben – mit zufriedenen Gästen. Denn zufriedene Gäste kommen immer wieder …

Quelle: Rüganer Anzeiger

Sicher und spektakulär! Stunt-Team sorgt allabendlich für nervenkitzelnde Action

Montag, 11. Oktober 2010

Schon seit Jahren arbeitet Ronnie Paul bei den Störtebeker Festspielen mit den ungarischen Stuntmen um Gabor Duck zusammen. Der Zufall wollte es dieses Frühjahr, dass sich diese ganze Truppe zu Dreharbeiten in Schottland wieder traf. Eine große amerikanische Kinofilmproduktion um Römer und Kelten brachte sie zusammen. Kämpfe, Gefechte und Wagenüberschläge mussten dargestellt werden. Im September kommt nun „THE EAGLE OF THE NINTH“ in die Kinos. Schon öfter hat Ronnie Paul für VW Werbespots gedreht. Diesmal rief man ihn nach China zu einer Golf GTI Präsentation für die Presse und für Vorstände aus der ganzen Welt. „Die Kosten spielten keine Rolle, alles vom Feinsten“ meinte er. Ronnie Paul ist in seinem Leben viel herumgekommen. Er ist ein langer Wegbegleiter und Freund. Bei der Störtebeker-Produktion hat er Ideen und übernimmt als Stunt Coordinator viel Verantwortung. Wenn Ronnie Paul nach den Proben nicht mehr in Ralswiek ist, dann übernimmt Gabor Duck das Team der Action-Darsteller. Er und Ronnie kennen sich durch die gemeinsame Arbeit seit 16 Jahren und sind ein eingespieltes Team, das alljährlich gemeinsam mit den Stuntmen zur Überraschung der Zuschauer immer wieder neue Action in das Spiel bringt. „Immer aber nach dem Motto: Sicher und spektakulär“, sagt Gabor Duck, denn die Sicherheit steht auf der Naturbühne an oberster Stelle.

„Trotzdem ist bei unserer Arbeit immer ein Risiko dabei, aber Kaskadeure sind nicht so gut, weil sie mutig sind, sondern weil wir sie gut vorbereitet haben“, so Duck. „Im Kopf muss immer klar sein, was passiert und dann kannst du auf den Punkt genau Höchstleistung bringen, ohne dich zu verletzen.“ Stellen Sie sich den freien Fall aus 20 Metern Höhe vor. Wenn dieser nicht Schritt für Schritt immer wieder geübt würde, wäre das Risiko unkalkulierbar. Und auch bei Kampfszenen, die echt aussehen müssen aber eben immer nur angedeutet sein dürfen, muss der kühle Kopf und Überlegung richtig mitspielen.

„Klar ist Angst immer mit dabei, denn wer keine Angst hat, der hat keine Konzentration“, antwortet Gabor Duck auf meine Frage. Als Kind wollte er eigentlich Weltmeister im modernen Fünfkampf werden, war siebenfacher ungarischer Meister im Team. Als Erwachsener hat er dann mit dem Fünfkampf aufgehört. Just in dieser Zeit wurden für Filmarbeiten Anfang der 80er Jahre Reiter gesucht. „Da habe ich mich beworben und bin angenommen worden. Und so begann mein Leben als Stuntmen“, erinnert er sich an den Anfang seines „neuen Lebens“. Das Stunt-Team ist eine eingeschworene Gemeinschaft, denn ohne dies würde die gemeinsame Arbeit nicht funktionieren. Auch in der Freizeit wird viel gemeinsam unternommen. „Oft sind wir auch im Restaurant ’Puszta’ in Sagard, weil wir uns da wie zu hause fühlen“, sagt Zoltan Danko, der seit 2004 zum Team gehört. „Und Rügen ist wie unsere zweite Heimat geworden, in der wir viele Freunde haben.“

Ferenc Berenz stieß 2001 zum Team. Der K1-Kickboxer weiß ebenso wie seine Kollegen, dass körperliche Fittness und ein hohes sportliches Leistungsvermögen wichtige Voraussetzungen sind, um als Stuntmen so erfolgreich arbeiten zu können. Und wie erfolgreich das Team ist, das können Sie auf der Naturbühne Ralswiek allabendlich (außer am Sonntag) selbst erleben …

Stunt Coordinator Ronnie Paul (links) und Gabor Duck (3.v.l.) leiten das Stunt-Team mit Balazs Kiss, Laszlo Roman, Akos Lenkei, Ferenc Berenz und Zoltan Danko. Foto: (apf)

Quelle: Rüganer Anzeiger

Kämpfende Frauen kommen beim Publikum an

Montag, 11. Oktober 2010

Martina Guse brilliert als Piratin „Schwarze Krake“

Sie ist eine sympathische Frau und eine hervorragende Schauspielerin. Die Rede ist von Schauspielerin Martina Guse (48), die im diesjährigen Stück Störtebekers Gold „Der Fluch des Mauren“ nach zweijähriger Pause wieder auf der Naturbühne in Ralswiek zu erleben ist. Bereits 2004 begeisterte sie als „Sophia von Pommern-Wolgast“ und 2008 als „Königin Margarete von Dänemark“ das Publikum auf der wohl schönsten Naturbühne Europas in Ralswiek. „Ein Glück, dass wir Martina Guse für unser Theater gewinnen konnten“, so der Regisseur Holger Mahlich. „Denn sie ist eine ganz große Schauspielerin, welche die Rolle der ’Schwarzen Krake’ mit der ihr eigenen Stärke und einer überzeugenden schauspielerischen Leistung zum Leben erweckt.“

„Schon vor zwei Jahren hatte Regisseur Holger Mahlich die Idee im Kopf, erneut eine Rolle für mich zu schreiben“, erinnert sich Martina Guse. Nachdem das Buch für das diesjährige Stück geschrieben war stand für alle Beteiligten fest: die „Schwarze Krake“ soll Martina spielen. Als dann im Januar Intendant Peter Hick bei Martina Guse in Baden-Baden anrief, um sie für das diesjährige Stück zu gewinnen, war es für sie keine Frage: „Gerne habe ich zugesagt, denn das Open-Air-Theater auf der Naturbühne Ralswiek mit über 8.000 Zuschauern stellt jeden Abend eine neue Herausforderung dar. Hier ist es anders als beispielsweise im Forum-Theater Stuttgart mit gerade einmal 140 Plätzen – da kann man dem Zuschauer förmlich in die Augen schauen und so setzt dieses Theater besonders Ansprüche an die kleinen und feinen Dinge. Wenn man dann hier in Ralswiek auf der Bühne steht und im Kopf hat, auch die hinteren Reihen zu erreichen, dann spielt und denkt man auch so groß.“ „Die Rolle eines weiblichen Piraten hatte ich mir schon 2004 gewünscht“, gesteht sie. „Denn warum können Mädels nicht auch Pirat gewesen sein?“ So steigt sie in die Rolle des „Schwarzen Kraken“ ein und lebt diese mit Überzeugung, Charme und Witz auf der Bühne aus. . „Dass ich so eine ’Rosen-Rolle’ auf der Piratenbühne bekomme, ist einmalig schön“, sagt sie und blickt auch auf das Liebesgeplänkel von Goedeke Michels (Dietmar Lahaine). Der würde alles geben, um ihr Herz zu gewinnen und „Schwarze Krake“ greift sogleich kräftig zu und nimmt ihm das Wertvollste – sein Schiff. Wer weiß, vielleicht entwickelt sich im kommenden Jahr, wenn Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“ in Schottland spielt, neben der Liebesgeschichte um Störtebeker und Maria eine zweite … Das Publikum würde es, so wie in diesem Jahr begonnen, ganz sicher danken.

Martina Guse, die in Osterburg in der Altmark geborene Schauspielerin, lebt heute mit ihren Kindern Benno (22), der auf Sylt arbeitet und Marlen (17), die im August im Jasmar Resort Rügen in Neddesitz ein Praktikum absolvieren wird, in Baden-Baden als freischaffender Schauspielerin. Nach dem Schauspielstudium in Leipzig folgte ein 15-jähriges Engagement in Rostock. Als dies 1998 zu Ende ging, hatte sich Martina Guse schon einmal für die Störtebeker Festspiele beworben. Erst 2004 wurde ihr Wunsch Wirklichkeit, als sie im Stück „Im Zeichen des Kreuzes“ die Rolle der Sophie von Pommern-Wolgast spielte – eine starke adelige Dame, die hoch zu Ross ihre Untertanen befehligte. Seit ihrem letzten Engagement bei den Störtebeker Festspielen 2008 hatte sie gut zu tun und es waren erfolgreiche Jahre. Ob am Forum Theater Stuttgart, als Sprecherin beim Rundfunk oder als Synchronstimme bei Film und Fernsehen, so als Sprecherin für den deutsch- französischen Fernsehsender „arte“. Der MDR produzierte mit ihr gerade eine sechsteilige Comedy-Serie mit dem Titel „Auch das noch,“ in der auch Sascha Gluth mitspielt. „Ich habe noch nie so lange vor einer Kamera gestanden. Das übt einen Schauspieler sehr und verbannt das Lampenfieber“ gesteht sie. Sechs mal 25 Minuten Spaß wird das für Sie ab Herbst bedeuten. Vorerst haben Sie das Glück, Martina Guse in Ralswiek zu erleben.

von Andreas Pfaffe
Quelle: Rüganer Anzeiger

Störtebekers Gold “Der Fluch des Mauren”

Montag, 21. Juni 2010

Es war wieder soweit. Am letzten Samstag, den 19. Juni 2010, war der kleine Ort Ralswiek wieder in den Händen der Piraten, deren treuen Fans &  geladenen Ehrengästen. Zum 18. Mal wurde auf der Naturbühne Ralswiek PREMIERE gefeiert & die Stimmung im Publikum war wieder einzigartig.

Zuerst sah es nach einer “verregneten” Vorstellung aus, aber Petrus hatte mal wieder ein Einsehen & liess das Premierenpublikum nicht im Regen sitzen. So kam zwar kein strahlender Sonnenschein heraus, aber alle sassen trocken, & somit glücklich, auf ihren Plätzen.

Um 20 Uhr eröffnete der Intendant Peter Hick, mit Elke Haferburg, Direktorin des NDR Landesfunkhauses Mecklenburg-Vorpommern, die diejährige Saison mit einem lauten Kanonenschuss – der drei Explosionen zur Folge hatte ;) Aber nicht nur unser Medienpartner, der NDR, war mit einem grossen Aufgebot dabei, sondern auch unser Sponsor, die Warsteiner Brauerei, war mit einer grossen Delegation extra aus Warstein angereist, um diesen Abend gemeinsam mit uns zu erleben.

Als sich dann schliesslich der Nebel über der Naturbühne hob, unser Held mit seinem Pferd den Bühnensand betrat, gab es den ersten Szenenapplaus… & eine Welle der Erleichterung ging durch das Team der Störtebeker Festspiele. Monatelang wurde auf diesen Tag hingearbeitet & nun war er da … alle Puzzlestücke waren wieder zusammengesetzt worden -  zu einem grossen Ganzen. Würde alles funktionieren? Mag unser Publikum “Den Fluch des Mauren”?

Am Ende der Vorstellung wurde mit lautem Getrampel & “Standing Ovationens” unseren Dartsellern, & Team, auf eine wundervolle Weise gratuliert! Eine schönere Bestätigung & Honoration konnte es nicht geben. Danke!! Denn nichts war & ist uns wichtiger, als gutes “Theater” zu machen, welches unserem Publikum gefällt.

Manche Zuschauer waren extra aus dem tiefsten Süden Deutschlands angereist, um bei der diesjährigen Premiere dabei zu sein – & nach der Vorstellung gingen auch gleich die ersten Vorreservierungen für Störtebekers Gold “Der Schatz der Templer” 2011 ein – die Vorbereitungen sind schon voll im Gange & wir dürfen gespannt sein, wie es in Schottland weiter geht.

Ein grosses Dankeschön an den NDR & die Warsteiner Brauerei, die so treu an unserer Seite stehen!

Wir freuen uns auf die nächsten Wochen mit unserem treuen Publikum & neuen Besuchern!

“Gottes Freund & aller Welt Feind”

Ihre Piratentochter

1. Pressefoto 1. Pressefoto 1. Pressefoto

Montag, 17. Mai 2010

Endlich war es soweit! Bei herrlich nebligem & mystischen Wetter, wurden die ersten Pressefotos der Saison 2010 für das Stück Störtebekers Gold “Der Fluch des Mauren” geschossen. Trotz des recht durchwachsenen Wetters hatten unsere Darsteller, Sascha Gluth (Klaus Störtebeker), Claudia Gaebel (Maria) & Dietmar Lahaine (Goedeke Michels) sehr viel Spass miteinander!