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Offizieller Startschuss für die Saison 2012 & “Störtebekers Tod”

Montag, 26. März 2012

Das Buch “Störtebekers Tod” ist fertig & die Besetzung in den letzten Zügen. So viel kann schon verraten werden – in diesem Jahr werden wir einige neue Gesichter unter den Schauspielern dabei haben & unser Regisseur Krystian Martinek freut sich schon sehr auf seine “Inszenierungspremiere” bei uns.

Bis zum heutigen Tag  wurden über 150.000 Karten verkauft & reserviert – & es werden täglich mehr! Auch haben zahlreiche Gutscheine ein zu Hause gefunden & die neue Kollektion der “Störti Butik” wird ab April in unserem Shop vor Ort erhältlich sein.

Wir freuen uns auf einen sonnenreichen Sommer auf Rügen & auf Euren Besuch bei uns.

“Gottes Freund & aller Welt Feind”

Eure Piratentochter

 

Statistenauswahl 2012

Am 17. März, um 14 Uhr, war es im “Gasthaus zum Störti” plötzlich voll. Von ganz Rügen & Stralsund waren viele Männer & Frauen aufgebrochen, um sich als Hofdame, Ratsherr oder Marktfrau bei uns in Ralswiek zu bewerben. Unser Intendant begrüsste die Menge, unser Prokurist Kurt Gehm erklärte den Vertrag & was auf unsere Kleindarsteller zu kommen wird & unser Regisseur Kraystian Martinek stellte sich den Interessierten vor.

Danach wurden alle Bewerber einmal fotografiert & gaben Ihre ausgefüllten Datenbögen bei uns ab. Nun werden alle Bewerbungen geprüft & in Kürze steht dann fest, wer diesen Sommer “Störtebekers Tod” direkt auf Ralswieker Bühnensand mit gestaltet.

Natürlich liessen es sich einige der alt eingesessenen Statistinnen & Statisten nicht nehmen, bei diesem Ereignis dabei zu sein. Somit wurde es ein grosses Wiedersehen nach der Winterpause & ein erstes Schauen auf die “neuen” Mitstreiter.

Natürlich war unser Medienpartner NDR, die Ostseezeitung & der Rüganer Anzeiger mit von der Partie – die TV Kamera hat die Szenerie eingefangen & das Radio hat die gute Stimmung in der Gaststätte mitgeschnitten. Es wurden viele erste Interviews gegeben & Bilder geschossen. Für alle Beteiligten war es ein schöner Start in die neue Saison, denn mit diesem Termin fängt der Countdown zur Premiere an – es wird ernst ;)

Regiebesprechung

Wie jedes Jahr nach der Statistenauswahl, haben sich alle Gewerke der Festspiele im Jasmar Resort Rügen getroffen. Dabei wurde das gesamte Buch besprochen – wie viele Einschläge erfolgen nach dem Schiffsbeschuss, wie viele Beteilgte wird es bei der Schlägerei geben, wie viele Pferde hat Ütrecht im Gefolge & werden noch spezielle Requisiten gebraucht. Bild für Bild, Szene für Szene wurde alles besprochen & auch Termine fest gemacht.

Danach wurde es dann gemütlich. Alle berichteten was in den letzten Monaten ohne Störtebeker so passiert war & tauschten sich über größere oder kleinere Neuigkeiten aus. Der Koch des Gutshauses im Jasmar Resorts hat alle Beteiligten mit seinen Kreationen den ganzen Abend über verwöhnt! Kulinarisch purer Genuss!

Auf diesem Wege möchten wir uns beim Jasmar Resort für diesen gelungenen Abend bedanken. Die Atmosphäre & das Essen waren einfach fantastisch & schon heute, freuen wir uns auf das Treffen 2013 im Gutshaus! Vielen Dank, dass Sie uns so wunderbar verwöhnt haben.

Bühnenbau

In diesem Jahr verändert sich unsere Bühne komplett. Wie Ihr in unserer letzten Piratenpost schon lesen & sehen konntet, werden Hamburg & Holland aufgebaut, aber auch das Symbol von Helgoland, die “Lange Anna” & ein kleines Stück “Freies Friesland” wird es bei uns zu sehen geben.

Die Zeit vergeht wie im Flug & unser Chef vom Bühnenbau, Klaus Tiedtke, hat mit seinen Mannen alle Hände voll zu tun, alle Termine pünktlich einzuhalten. Aber wie jedes Jahr wird sein Team es schaffen, die Vision unseres Bühnenbildners Falk von Wangelin in die Tat umzusetzen.

Kostüme

Jedes Jahr, wenn die erste Fassung des Buches bei Christina Maas auf dem Tisch liegt, fällt der Startschuss für die neuen Kostüme. Sie malt die Figurinen der Schauspieler & macht sich mit ihrem Team daran, die Charaktere der jeweiligen Rolle auf´s Beste zu unterstreichen & hervorzuheben. Wie in diesem Jahr zum Beispiel die Müllerin. Wer diese Rolle verkörpern wird, kann leider noch nicht verraten werden, aber der Kostümentwurf sieht doch schon mal fantastisch aus, oder? Alle Schauspieler wollen, genau wie unser über 100 Statisten, eingekleidet werden – ganz schön viel Arbeit für ein vierköpfiges Team. Aber wie auch in den Jahren zu vor, wird es Ihnen gelingen, aus Menschen von heute, Menschen aus dem Mittelalter zu machen.

Saisonende 2011 mit Neuerungen für 2012

Dienstag, 06. März 2012

Die nun 19. Spielsaison geht bei uns zu Ende. Es war ein harter Sommer. Wir hatten mit einigen Verletzten und viel, viel Regen zu kämpfen. Trotzdem war es eine sehr gute Saison 2011, denn es viel (wie immer) keine Vorstellung aus, es gab keine großen technischen Pannen & niemand wurde schwer verletzt. Somit haben wir unsere sechst beste Saison seit 1993 & wir sind sehr glücklich & zufrieden mit diesem Ergebnis. Bei 15 Vorstellungen gab es Dauerregen & über 40 Vorstellungen waren verregnet & trotzdem haben uns 360.097 Menschen besucht! Das Publikum ist trotz strömenden Regens zu uns gekommen! Wahnsinn!

Auch unser Team hat fantastisch durchgehalten! Alle haben zusammengehalten & angepackt – das ist nicht leicht, wenn Nässe & Wind an den Nerven zerren. Aber es war auch eine schöne Saison mit vielen positiven Momenten & Erlebnissen, die wir nicht missen möchten. Dennoch sind wir froh, dass wir die diesjährige Saison überstanden haben & freuen uns auf 2012. Hoffentlich wird das Wetter dann besser ;).

Sascha Gluth mit Detlev Buck (Schauspieler & Regisseur)

Hiermit geben wir auch offiziell bekannt, dass Holger Mahlich uns leider verlässt! Er hat sich aus familiären Gründen entschlossen nicht mehr mit dabei zu sein. Nächstes Jahr wird er noch das Stück für “Störtebekers Tod” schreiben, uns hoffentlich viel besuchen & uns somit als “Likedeeler Bruder” erhalten bleiben. Wir blicken auf neun wundervolle Jahre mit ihm zurück & wünschen ihm viel Kraft & alles nur erdenklich Gute für die Zukunft. Des weiteren wird sein Musical “Revolver im Klavier” ab September wieder in Hamburg gezeigt.

Wer also Lust auf ein waschechtes Gangstermusical hat, sollte unbedingt in Hamburg vorbeischauen!

http://www.revolverimklavier.de/

Und somit begrüssen Krystian Martinek in unseren Reihen als neuen Regisseur der Störtebeker Festspiele ab 2012!

Er ist nicht nur ein bekannter Schauspieler,

2010        ARD Verbotene Liebe, Regie Bridle, Heininger, Krause, van der Neut, Schillinger, Schoeller, Singh

2009        ZDF Kommissar Stollberg, Regie Michael Schneider

2009        ZDF Urlaub mit Papa, Regie Mark von Seydlitz

2009        ZDF Stubbe – Stubbes Reise, Regie Oren Schmuckler

2009        ZDF SOKO Kitzbühel, Regie Mike Zens

2009        ZDF Küstenwache, Regie Ed Ehrenberg

… sondern auch Drehbuchautor …

“Schulz & Schulz”, Fernsehreihe in fünf Folgen mit Götz George, ZDF.

“Fröhliche Erbschaft”, Fernsehfilm mit Horst Bollmann, ZDF.

“Fest im Sattel”, Vorabendserie, zwei Staffeln, SWF. Co-Autor: Neithardt Riedel

“Millionenerbe”, Fernsehfilm mit Günter Pfitzmann, zwei Staffeln, ZDF. Co-Autor: Neithardt Riedel

“Geheimakte Lenz”, Fernsehfilm mit Horst Bollmann, ZDF.

“Ausgetrickst”, Fernsehfilm mit Heidelinde Weis, ARD.

 

Und natürlich Regisseur.

Ganz nebenbei bemerkt sind die genannten Produktionen nur ein kleiner Auszug, mehr zu sehen gibt es auf seiner Internetseite!

http://www.krystianmartinek.de/

 

Wir sind sehr glücklich ihn bei uns an Bord begrüssen zu dürfen & freuen uns sehr auf die neuen Abenteuer die es gemeinsam mit Klaus Störtebeker zu bestreiten gilt.

 

Des weiteren hat Anna-Theresa Hick, die gemeinsame Tochter von Ruth & Peter Hick, den Sprung in die Geschäftsführung des Unternehmens gewagt. Natürlich bleibt sie weiter für die PR & Kommunikation des Theaters tätig, wird aber nun in weitere Bereiche der Festspiele eingewiesen.

 

Im Großen & Ganzen kann man sagen, es war ein durchwachsenener Sommer, der auf einen schönen Herbst & eine noch besserer Saison 2012 hoffen lässt!

Störtebeker & seine Mannen

Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen – am Bühnenbild 2012 wird schon kräftig gebaut und auch die neuen Kostüme werden gerade von Hand gefertigt – & schliessen mit: “Gottes Freund & aller Welt Feind!”

 

Wir danken unseren treuen Fans & freuen uns, wenn Ihr uns bei “Störtebekers Tod” im Sommer besuchen werdet :)

Eure Piratentochter

 

Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“ – Premiere 2011

Freitag, 01. Juli 2011

Und wieder einmal war es soweit: die Störtebeker Festspiele feierten Premiere.

Am 18. Juni 2011 kurz nach 20 Uhr begann die 19. Spielsaison. Der Bürgermeister von Ralswiek eröffnete mit einer kräftigen Kanonensalve, auf welche drei grossen Explosionen folgten,  Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“. Lokale Prominenz, Rüganer, Freunde, Familien, Sponsoren und Unterstützer des Theaters waren gekommen – und blieben trotz des Regens. Zwar schlossen sich kurzfristig vor dem Beginn der Vorstellung die Schleusen und wir konnten trocken beginnen, aber leider hatte Petrus keine Gnade mit uns und so tröpfelte der Regen kurz vor der Pause weiter – und hielt fast bis zum Ende an. Dennoch; Wir waren gut gerüstet, genau wie unser Piratenpublikum, und der einmaligen Stimmung im Theater tat das auch keinen Abbruch. Alles verlief wie am Schnürchen und anscheinend auch zufriedenstellend für unser Premierengäste, denn es gab nicht nur grossen Applaus am Ende, sondern auch stehende Ovationen!

Am besten Ihr lest selbst unten nach (bei den Links) – und Bilder haben wir für Euch natürlich auf Facebook bereit gestellt ;)

Aber hoffentlich kommt Ihr bald selbst um Euch eine Meinung zu bilden.

Wir hoffen jedenfalls sehr, dass es Euch gefallen hat oder noch gefallen wird.

Eure Piratentochter

Video

http://www.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?media=nordmagazin5925

Print

http://www.ndr.de/reise_freizeit/urlaubsregionen/ruegen_hiddensee/stoertebekerfestspiele100.html http://www.focus.de/kultur/diverses/theater-packender-stoertebeker-festspielstart-auf-ruegen_aid_638259.html

http://www.ostsee-zeitung.de/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=3149867

http://www.svz.de/nachrichten/home/top-thema/article/1715/packender-stoertebeker-festspielstart-auf-ruegen-1.html

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.festspiele-packender-stoertebeker:-festspielstart-auf-ruegen.ec204ce3-e44b-4c4b-aab1-0b14fa15ad6f.html

http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/kultur/index_artikel_komplett.phtml?SID=0c9a2dd4dddfbf1dd6d16d2e0c6b7cf6&param=news&id=3149668

http://www.augsburger-allgemeine.de/kultur/Packender-Stoertebeker-Festspielstart-auf-Ruegen-id15544606.html

http://www.avr.de/de/service/news/245?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter&utm_campaign=ostseenews

http://erlebnis-scout.de/2011/06/19/sommerhighlights-auf-ruegen/

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1308380435510

http://www.boulevard-baden.de/ueberregionales/kultur/2011/06/18/stortebeker-festspiele-auf-rugen-haben-begonnen-380240/

http://www.moz.de/kultur/kultur/artikel-ansicht/dg/0/1/320758/

 

 

Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“ – Pressekonferenz 2011

Mittwoch, 15. Juni 2011

Endlich war es soweit. Über Wochen hatte das Team der Störtebeker Festspiele auf diesen Moment hingearbeitet – Das Eintreffen der Journalisten stand unmittelbar bevor. Nun würde es sich zeigen, ob die Planung für einen reibungslosen Ablauf sorgt und die Einblicke in das neue Stück auch gefallen. Alle im Team waren sehr aufgeregt, denn zum ersten Mal hatten die Störtebeker Festspiele alles selbst organisiert, sozusagen von A-Z, in der Hoffnung allen Ansprüchen, sowohl denen der Journalisten, als auch denen im Team, gerecht zu werden. Aber, alles lief fantastisch. Die Sonne schien, es waren 30 Grad, alle waren gut gelaunt.
Ein Grossteil der Journalisten kam mit der „Weissen Flotte“ aus Breege, über den Grossen Jasmunder Bodden, angefahren und wurden dabei Zeugen eines waschechten Piratenangriffs – und wurden dabei fast selbst noch gekapert.
Kurz nach 12 Uhr ging es dann feurig los. Peter Hick eröffnete die 19. Pressekonferenz der Störtebeker Festspiele mit einer riesigen Explosion. Die Feuerwand ging direkt hinter ihm, am Hafen der Festspiele, hoch und heizte allen Beteiligten zusätzlich noch einmal richtig ein. Kurz darauf folgte die Präsentation der Szenen, welche noch nicht zu viel preisgeben, aber Lust auf mehr machen sollten.
Zum Beispiel wurde nicht verraten, wo sich denn nun der Schatz befindet! Es wurde viel gerätselt, aber niemand hat das Geheimnis um den „Schatz der Templer“ an diesem Tage gelüftet. So dürfen wir alle noch gespannt sein – bis zur Premiere am 18. Juni 2011, denn wird Störtebeker mit seinen Mannen einreiten, Schottland auf den Kopf stellen und wahrscheinlich die ein oder andere Goldmünze mit auf große Fahrt nehmen ;)

Eure Piratentochter

www.facebook.com/stoertebekerfestspiele

Und hier noch ein paar Berichterstattungslinks

http://www.nordkurier.de/index.php?objekt=nk.nachrichten.m-v&id=829615

http://www.svz.de/nachrichten/home/top-thema/article/1715/stoertebeker-sticht-in-see-festspiele-vor-dem-start-1.html

http://www.nnn.de/nachrichten/mecklenburg-u-vorpommern/artikeldetail/article/528/stoertebeker-sticht-in-see-festspiele-vor-dem-start-1.html

http://www.volksfreund.de/nachrichten/welt/kultur/theaterinszenierungen/buehne/buehne-Stoertebeker-sucht-den-Schatz-der-Templer;art626,2807763

http://www.themenportal.de/nachrichten/stoertebeker-jagt-den-schatz-der-templer-27962

http://www.waltroper-zeitung.de/freizeit/buehne/Stoertebeker-sucht-den-Schatz-der-Templer;art274,483686

http://www.moz.de/kultur/kultur/artikel-ansicht/dg/0/1/312080/

http://www.dattelner-morgenpost.de/freizeit/buehne/Stoertebeker-sucht-den-Schatz-der-Templer;art274,483686

http://www.charivari.de/nachrichten/stoertebeker-jagt-den-schatz-der-templer,4decf0d4e3c4d.php

http://www.boulevard-baden.de/ueberregionales/kultur/2011/06/06/stortebeker-jagt-den-schatz-der-templer-374711/

“Der Schatz der Templer” rückt immer näher…

Donnerstag, 28. April 2011

Der Monat April ist fast vorbei und somit rückt der Start des Probenbeginns immer näher. Am 9. Mai ist offizieller Probenbeginn und bis dahin wird noch viel auf dem Gelände der Störtebeker Festspiele passieren!

Jüngstes Ereignis waren unsere “Turmspitzen”, die nun endlich in unserer diesjährigen Kulisse ihren Platz gefunden haben. Es musste extra ein Kran bestellt werden, der sie dann ins richtige Licht rücken konnte.

Aber nicht nur das. Die Bühnenmaler sind fleissig am werkeln, unser Bautrupp gönnt sich kaum eine Pause um alles zum Probenbeginn bespielbar zu machen, Fremdfirmen kümmern sich um die Erneuerung des Stegs auf der linken Bühnenseite und unsere Kostümabteilung näht sich die Finger wund. Unser Kartenverkaufsteam ist im vollen Einsatz, denn die Telefone wollen, zum Glück, nicht still stehen und das Büro organisiert die anstehende Premiere und das “einlaufen” unseres diesjährigen Teams im Störtebeker Hafen.

Was uns ganz besonders freut ist die Neugestaltung unseres Vorplatzes. Die Gemeinde Ralswiek hatte eine “Grundrenovierung” veranlasst. Somit wurde das alte Kopfsteinpflaster entfernt und nun wird es “Besucherfreundlicher” gestaltet. In Zukunft wird es für all´ unsere Besucher einfacher und angenehmer werden, die Tore des Theaters zu erreichen. Vielen herzlichen Dank auf diesem Weg!

In Kürze gibt es wieder etwas zu berichten ;)
Wir freuen uns jedenfalls wahnsinnig auf den Start in die neue Saison!
Mit lieben Grüßen,
Eure Piratentochter

Ernst Litfaß hilft Klaus Störtebeker

Mittwoch, 30. März 2011

Vorbereitung der neuen Spielzeit mit neuen Werbeträgern

Ralswiek (apf). Das diesjährige Stück der Störtebeker Festspiele, welches die Trilogie Störtebekers Gold unter dem Titel „Der Schatz der Templer“ beendet, wird vom 18. Juni bis 3. September diesen Jahres von Montag bis Samstag jeweils um 20 Uhr auf der Naturbühne in Ralswiek seine Gäste in den Bann ziehen.

Dass diese schon im Vorfeld auf die Vorstellungen aufmerksam werden, dafür hat sich der Likedeeler Klaus Störtebeker längst den Berliner Drucker Ernst Litfaß zu Hilfe genommen, der die gleichnamige Litfaßsäule erfunden hat. Nach schwierigen Verhandlungen erteilte der Berliner Polizeipräsident Karl Ludwig von Hinkeldey Litfaß am 5. Dezember 1854 die erste Genehmigung für seine „Annoncier-Säulen“.

Gleich fünf solcher Riesenexemplare kamen bereits am 10. März mittels Transporter aus Chemnitz nach Ralswiek. „Wir haben schon solche drei Meter hohen Säulen in Sassnitz, Putbus, auf Ummanz und bei uns in Ralswiek im Einsatz. Die neuen sollen nun in Garz und Gingst zum Einsatz kommen“, erklärt Jana Hartwig das Anliegen. „So tauschen wir Stück für Stück die alten Betonsäulen aus.“ Hergestellt werden die Werbeträger in mittlerweile unterschiedlichen Designs durch die Firma FIBER-TECH Products GmbH aus Chemnitz (www.fiber-tech.de) auch nach individuellsten Ansprüchen der Kunden.

Wenn die Plakate für die diesjährige Saison gedruckt sind und das Wetter sich von seiner frühlingshaften Seite zeigt, werden die Litfaßsäulen neu bestückt und aufgestellt. Derweil haben sie Unterschlupf im Sägewerk in Jarnitz gefunden. Dort hatten die Mitarbeiter den Empfang der außergewöhnlichen Werbeträger im Zwischenlager gut vorbereitet und mit modernster Technik war das Lkw-Gespann mit über 13 Metern Ladefläche schnell entladen.

Karten für die Störtebeker Festspiele gibt es unter (03838) 31100 oder im Internet unter www.stoertebeker.de.

Ein neuer Kollege hat angeheuert!

Samstag, 12. Februar 2011

Seit heute ist es offiziell. Wir haben einen „neuen“ Kollegen bei den Störtebeker Festspielen! Somit ist die Besetzung für 2011 offiziell vollständig und abgeschlossen.

Der Kollege heißt Oliver Hörner, ist 44 Jahre alt und wird in „Der Schatz der Templer“ die Rolle des „John“ übernehmen.

Doch wer ist Oliver Hörner überhaupt?

Der Sohn eines Schauspielerehepaares wusste schon sehr früh, dass er in die Fußstapfen seiner Eltern treten möchte. Der gebürtige Rheinländer tourte mit seinen Eltern während seiner Kindheit durch ganz Deutschland, immer dahin, wohin der Beruf seiner Eltern die Familie eben wehte.

Seine Eltern waren anfangs wenig von seinem Berufswunsch begeistert und wollten eigentlich, dass er „etwas Vernünftiges“ lernt.

Im Alter von 14 Jahren durfte Oliver Hörner am Theater eine Regieassistenz bzw. eine Hospitanz absolvieren, bei der er alle Schritte einer Theaterproduktion durchlief und sich ein Gesamtbild vom Beruf des Schauspielers und der Arbeit am Theater machen konnte.

Danach stand definitiv fest: Oliver wird Schauspieler. Da konnte auch der Herr Papa nichts mehr machen.

Mit 18 Jahren stand er dann in den Hamburger Kammerspielen als „Njöd“ in „Strindbergs Vater“ auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“. Danach folgte schnell eine Schauspielausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule bei Ali Wunsch-König.

Seitdem wirkte Oliver Hörner bei verschiedenen Theaterproduktionen mit, unter anderem an der Komödie am Kurfürstendamm, an der Komödie Frankfurt und am Ernst-Deutsch-Theater. Parallel zu seiner Bühnentätigkeit kamen viele Angebote aus Film und Fernsehen hinzu.

Seine bekannteste Rolle ist sicherlich die des Bordmechaniker „Jan Wollcke“ in der Fernsehserie „Die Rettungsflieger”.

Aber Oliver ist nicht nur passionierter Schauspieler, sondern auch ein echter Pferdenarr. Er selbst besaß eine Finca in der Dominikanischen Republik mit 40 Pferden, welche er an Touristen vermietete. Dort lernte er auch seine Frau kennen – aus einer kurzen Begegnung im Urlaub wurde dann die Liebe seines Lebens.

Mittlerweile haben die beiden zwei gemeinsame Kinder und leben in der Nähe von Hamburg.

Wir freuen uns unheimlich, einen so sympathischen Kollegen bei uns im Team begrüßen zu dürfen! Und freuen uns auf einen super Sommer 2011!

Eure
Piratentochter ;)

Störtebekers Gold “Der Schatz der Templer”

Mittwoch, 02. Februar 2011

Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“
Kurzfassung der diesjährigen Geschichte

Störtebeker und seinen Gefährten wurden im letzten Jahr dahingehend entlassen, dass sie sich auf den Weg nach Schottland machen.

Vor der Burg der Sinclairs gehen sie an Land. Henry Sinclair sowie sein Sohn Malcolm erfahren von Maria die geheimnisumwitterte Geschichte ihrer Abstammung und nehmen sie als „Verlorene Tochter“ wieder in den Schoß der Familie auf. Dankbar werden auch Störtebeker und seine Freunde, die sich als Kauffahrer ausgeben, willkommen geheißen.

Der König, Richard III., besucht Sinclair, einen seiner letzten Getreuen. Er ist es, der ihm im Machtkampf gegen seinen Bruder Stewart, den Herzog von Albany, noch zur Seite steht.

Überraschend wird der Aufmarsch Stewarts gemeldet. Er stellt Sinclair vor die Wahl, sich ihm gegen den König anzuschließen oder vernichtet zu werden. Doch das beherzte Eingreifen Störtebekers und seiner Getreuen lässt sein Vorhaben scheitern.

Zurück in seiner Burg, lässt Stewart seine Wut über das missglückte Unternehmen an seinen Leuten aus. Die Alchemistin Ira betreibt in der Burg ihre magischen Rituale. Zwischen Stewart und ihr besteht eine weit in die Vergangenheit reichende Beziehung. Er verlangt von ihr, seinen Bruder, den König, mit einem langsam wirkenden Gift zu töten.

Störtebeker, Goedeke und Thomasius kommen indessen bei ihrer heimlichen Suche nach einem Hinweis auf das Gold der Templer nicht weiter. Sie vermuten, dass Sinclair zu den „Verborgenen Wächtern“ gehört und wesentlich mehr weiß, als er erkennen lässt. Sie wollen versuchen, ihn aus der Reserve zu locken. Jedoch weiß Sinclair längst, dass sie Piraten sind, und er gibt zu, Templer zu sein.

Er hat im Auftrag des Templerordens die Aufgabe übernommen, Störtebeker und seine Freunde zu töten und somit einen möglichen Zugriff auf den Schatz zu verhindern. In einem Kampf auf Leben und Tod unterliegt er Störtebeker, der ihn jedoch nicht tötet.

Störtebekers Traum, mit dem Gold der Templer ein „Likedeeler-Reich“ zu errichten, scheint gescheitert, da bietet ihm Sinclair an, ihn zu den „Geheimen Wächtern“ zu führen. Störtebekers Vision einer gerechteren Welt hat ihn beeindruckt. Es gelingt Sinclair, die „Geheimen Wächter“ zu überzeugen, Störtebeker anzuhören. Und da Sinclair die Hälfte des Goldes für den Kampf um Schottland verwenden möchte, schließt sich die Mehrheit der Wächter Sinclair an.

Als sich Schottlands mächtigster Herzog, der Earl of Glandor, mit Stewart verbündet, glaubt sich dieser endlich am Ziel seiner Wünsche. Doch er muss auch erfahren, dass Ira seinem Befehl, den König zu vergiften, nicht Folge leisten wird. Als er sie deshalb öffentlich richten will, enthüllt sie ein lang gehütetes Geheimnis: Stewart wird nie König werden, denn der König hat einen legitimen Sohn.

Stewarts mühsam gezimmerte Allianz zerbricht. Doch er erfährt auch, dass Sinclair zusammen mit Störtebeker den sagenumwobenen Goldschatz der Templer heben will. So mobilisiert er seine verbliebenen Anhänger, um sich selbst in den Besitz des Goldes zu bringen.

Er greift Sinclair Castle an. In einem alles entscheidenden Kampf wird er von Störtebeker besiegt. Doch damit sind die Fragen unserer Geschichte nicht beantwortet:

Können sich Malcolms und Marias Schicksale vereinen, wo sie doch beide augenscheinlich in derselben Familie ihren Ursprung haben? Wo ist das Gold der Templer versteckt? Werden Störtebeker und seine Freunde das Rätsel lösen?

Freuen Sie sich auf das spannende Ende unserer Trilogie um den „SCHATZ DER TEMPLER“

Störtebekers Burgenbauer verzichten auf den Schottenrock

Donnerstag, 09. Dezember 2010

Die Bühnenbauer der Festspiele in Ralswiek mussten gestern einen Tag Zwangspause einlegen. Trotz des Wintereinbruchs wird aber weiter an der Kulisse gebaut.

Schneidender Wind wirbelt Schneegriesel über die Naturbühne in Ralswiek. Wie Nadelstiche spüren Robert Quaas und Sven Geist die Eiskristalle im Gesicht. Doch davon lassen sich die Bühnenbauer der Störtebeker-Festspiele nicht schocken. Trotz Wintereinbruch — die Arbeiten an der Kulisse für die 2011er Inszenierung werden planmäßig fortgesetzt. „Nur auf den Schottenrock haben wir bei der Kälte verzichtet“, witzelt Robert Quaas. Der würde zum Bühnenbild passen. Der legendäre Seeräuber sticht 2011 nach Schottland in See. Quaas und Co. bauen dafür auf der Bühne große Burgen aus den schottischen Highlands nach.

Festspiel-Intendant Peter Hick dirigiert vom Schreibtisch aus. „Wir lassen uns vom Wetter nicht überraschen.“ Doch gestern mussten sich jene, die im Sommer nicht im Rampenlicht auf der Bühne stehen, sondern dafür sorgen, dass Klaus Störtebeker und seine Mannen sich in prächtiger Kulisse dem Publikum präsentieren, dem Schneesturm beugen. „Einige Bühnenbauer haben sich zwar am Morgen auf den fast unpassierbaren Straßen oder zu Fuß zur Arbeit durchgekämpft.“ Doch der Vorarbeiter habe die Devise auf die Tagesordnung gesetzt, Sicherheit geht vor und die Leute wieder nach Hause geschickt, sagt Störtebeker-Mitarbeiter Volker Strauß gestern Vormittag. „Angesichts der chaotischen Straßenverhältnisse musste einfach eine Zwangspause eingelegt werden.“ Peter Hick nutzt die Zeit, hat im Schneegestöber die Erstfassung des Buches für den dritten Teil der Triologie „Störtebekers Gold“ vor sich. „2011 ist Störti am Ziel. Er wird einen Teil des Goldes vom legendären Schatz der Templer auf der Festung Sinclair finden.“ Der Macher des erfolgreichsten Open-Air-Theaters in Deutschland vertieft sich ins Buch. „Es sind die Feinheiten, auf die man achten muss. Und es sind viele“, fällt ihm sofort ein Beispiel ein. So sollte die große Schottenburg im Bühnenbild mit einem eisernen Falltor ausgestattet werden. Doch die Burg wird beschossen, die Einschläge planen die Pyrotechniker genau davor. „Da sind dann Löcher und die würden für aus der Burg stürmende Reiter und Fußvolk eine Gefahr sein“, erläutert Peter Hick. Und disponiert um: Statt eisernem Falltor wird jetzt ein Zugtor für die Burg gebaut. „Das deckt beim Herablassen die Löcher der Kanonenschläge ab. Gefahr gebannt.“ Für Peter Hick sind das die kleinen Herausforderungen. Die buchstäblich großen kommen noch. „Wir holen für die Inszenierung 2011 die schottische Felsenküste nach Rügen.“ Hick schmunzelt: Wenn Störtebeker mit seiner Koggen-Armada im Sommer nach Schottland aufbricht, sollen ihn bei der Ankunft am Ziel bis zu 14 Meter hohe Felsen begrüßen. Die werden die Bühnenbauer noch in den Jasmunder Bodden setzen.

Die gestrige Zwangspause der Bühnenbauer bringt den Chef nicht aus der Ruhe. Schneegestöber gibt es nicht alle Tage und normales Winterwetter gefährde den Zeitplan nicht, sagt der Festspiel-Macher. „ Große Teile für das Bühnenbild können witterungsunabhängig im Trockenen in der Vormontage-Halle in Jarnitz produziert werden. Eine Kogge ist bereits nach Lauterbach in die Bootswerft überführt. Sie wird dort generalüberholt. Auch dieses Mosaiksteinchen bei der Vorbereitung auf die nächste Festspiel-Saison kann planmäßig durchgeführt werden, selbst wenn es draußen stürmt und schneit.“ Treibt es nicht gar zu kräftig, wird auch die Stuhl-Montage fortgesetzt, kündigt Hick an. „Wenn die Besucher zusammen mit Störtebeker den Schatz der Templer im nächsten Sommer heben, werden alle auf neuen Stühlen sitzen.“

Autor: Udo Burwitz

Quelle: Ostsee Zeitung Regional

Datum: 3. Dezember 2010

Faszination Geschichte: Der heilige Antonius

Montag, 11. Oktober 2010

Spezialeffekte im zweiten Teil der Vorstellung überraschen das Publikum

Bild

Beeindruckend: Auf der Suche nach dem Schatz der Templer kommen Klaus Störtebeker und seine Leute ein Stück weiter, als der Heilige Antonius aufersteht. Foto: Pfaffe

Es ist beeindruckend, wie alljährlich neue Spezialeffekte für pure Überraschung und lauthalses Staunen bei den Vorstellungen der Störtebeker Festspiele in Ralswiek sorgen. Das ist schon gehobene Klasse, welche das Team des Theaters am Großen Jasmunder Bodden seinen Gästen bietet. Im diesjährigen Stück Störtebekers Gold „Der Fluch des Mauren“ ist der Moment am Ende der Geschichte, als sich der Heilige Antonius in übermenschlicher Größe aus dem Sand der Naturbühne gen Himmel erhebt, ein Erlebnis, welches den Zuschauer ganz sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. In der Hand hält der Heilige Antonius ein Buch, aus welchem die Piraten um Klaus Störtebeker einen weiteren Hinweis auf den Schatz der Templer finden, den sie im kommenden Jahr in Schottland suchen werden. Viele Zuschauer fragen sich, wer eigentlich der Heilige Antonius ist, der ihnen auf der Bühne in Ralswiek erscheint?

Auf denSeiten von www.heiligerantonius.org oder auch www.wikipedia.org kann man Antworten finden. Demnach ist der Heilige Antonius der bekannteste und beliebteste Heilige der Welt. Millionen von Pilgern und Gläubigen aus der ganzen Welt besuchen jedes Jahr seine Basilika in Padua. Dem Heiligen Antonius werden verschiedene Symbole zugeordnet, die seine Persönlichkeit, Gaben und Qualitäten zum Ausdruck bringen. So zum Beispiel die Lilie als Zeichen der Reinheit und der Transparenz des Lebens; das Jesus-Kind als Zeichen der zärtlichen und aufmerksamen Liebe; das Buch als Zeichen des Wort Gottes. Weitere Symbole sind die Kutte, die Flamme (Heiligenschein), das Herz und das Brot. Das verbreitetste Bild des Antonius stellt ihn als religiösen Jüngling dar, der das Jesus-Kind auf dem Arm trägt und eine Lilie in der Hand hält.

Antonius von Padua entstammte einer portugiesischen Adelsfamilie und wurde am 15. August 1195 als Fernando Martim de Bulhões e Taveira Azevedo in Lissabon geboren. Sein Namenspatron ist der spätantike Wüstenvater „Antonius der Große“. Mit 16 Jahren wurde er Augustiner-Chorherr. Er studierte in Lissabon und Coimbra und empfing die Priesterweihe. 1220 trat er in den Franziskanerorden über und ging als Missionar nach Marokko. Wegen einer Krankheit musste er Marokko wieder verlassen. Durch einen Sturm auf seiner Rückreise gelangte er nach Sizilien, lebte dann dort einige Zeit als Einsiedler bei Assisi, wo er auch 1221 am Generalkapitel der Franziskaner teilnahm. Hier traf er seinen Glaubensbruder Franz von Assisi. Er starb am 13. Juni 1231 bei Padua.

Lassen Sie sich das Schauspiel nicht entgehen und gönnen Sie sich das Erlebnis des diesjährigen Stückes der Störtebeker Festspiele in Ralswiek. Sie werden es nicht bereuen und haben ab heute noch genau 15 Tage Zeit, allabendlich, außer am Sonntag, eine Zeitreise in die Vergangenheit zu erleben und einen Abend, der seinesgleichen sucht!

Quelle: Rüganer Anzeiger