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Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“ – Premiere 2011

Freitag, 01. Juli 2011

Und wieder einmal war es soweit: die Störtebeker Festspiele feierten Premiere.

Am 18. Juni 2011 kurz nach 20 Uhr begann die 19. Spielsaison. Der Bürgermeister von Ralswiek eröffnete mit einer kräftigen Kanonensalve, auf welche drei grossen Explosionen folgten,  Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“. Lokale Prominenz, Rüganer, Freunde, Familien, Sponsoren und Unterstützer des Theaters waren gekommen – und blieben trotz des Regens. Zwar schlossen sich kurzfristig vor dem Beginn der Vorstellung die Schleusen und wir konnten trocken beginnen, aber leider hatte Petrus keine Gnade mit uns und so tröpfelte der Regen kurz vor der Pause weiter – und hielt fast bis zum Ende an. Dennoch; Wir waren gut gerüstet, genau wie unser Piratenpublikum, und der einmaligen Stimmung im Theater tat das auch keinen Abbruch. Alles verlief wie am Schnürchen und anscheinend auch zufriedenstellend für unser Premierengäste, denn es gab nicht nur grossen Applaus am Ende, sondern auch stehende Ovationen!

Am besten Ihr lest selbst unten nach (bei den Links) – und Bilder haben wir für Euch natürlich auf Facebook bereit gestellt ;)

Aber hoffentlich kommt Ihr bald selbst um Euch eine Meinung zu bilden.

Wir hoffen jedenfalls sehr, dass es Euch gefallen hat oder noch gefallen wird.

Eure Piratentochter

Video

http://www.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?media=nordmagazin5925

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http://www.ndr.de/reise_freizeit/urlaubsregionen/ruegen_hiddensee/stoertebekerfestspiele100.html http://www.focus.de/kultur/diverses/theater-packender-stoertebeker-festspielstart-auf-ruegen_aid_638259.html

http://www.ostsee-zeitung.de/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=3149867

http://www.svz.de/nachrichten/home/top-thema/article/1715/packender-stoertebeker-festspielstart-auf-ruegen-1.html

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.festspiele-packender-stoertebeker:-festspielstart-auf-ruegen.ec204ce3-e44b-4c4b-aab1-0b14fa15ad6f.html

http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/kultur/index_artikel_komplett.phtml?SID=0c9a2dd4dddfbf1dd6d16d2e0c6b7cf6&param=news&id=3149668

http://www.augsburger-allgemeine.de/kultur/Packender-Stoertebeker-Festspielstart-auf-Ruegen-id15544606.html

http://www.avr.de/de/service/news/245?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter&utm_campaign=ostseenews

http://erlebnis-scout.de/2011/06/19/sommerhighlights-auf-ruegen/

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1308380435510

http://www.boulevard-baden.de/ueberregionales/kultur/2011/06/18/stortebeker-festspiele-auf-rugen-haben-begonnen-380240/

http://www.moz.de/kultur/kultur/artikel-ansicht/dg/0/1/320758/

 

 

Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“ – Pressekonferenz 2011

Mittwoch, 15. Juni 2011

Endlich war es soweit. Über Wochen hatte das Team der Störtebeker Festspiele auf diesen Moment hingearbeitet – Das Eintreffen der Journalisten stand unmittelbar bevor. Nun würde es sich zeigen, ob die Planung für einen reibungslosen Ablauf sorgt und die Einblicke in das neue Stück auch gefallen. Alle im Team waren sehr aufgeregt, denn zum ersten Mal hatten die Störtebeker Festspiele alles selbst organisiert, sozusagen von A-Z, in der Hoffnung allen Ansprüchen, sowohl denen der Journalisten, als auch denen im Team, gerecht zu werden. Aber, alles lief fantastisch. Die Sonne schien, es waren 30 Grad, alle waren gut gelaunt.
Ein Grossteil der Journalisten kam mit der „Weissen Flotte“ aus Breege, über den Grossen Jasmunder Bodden, angefahren und wurden dabei Zeugen eines waschechten Piratenangriffs – und wurden dabei fast selbst noch gekapert.
Kurz nach 12 Uhr ging es dann feurig los. Peter Hick eröffnete die 19. Pressekonferenz der Störtebeker Festspiele mit einer riesigen Explosion. Die Feuerwand ging direkt hinter ihm, am Hafen der Festspiele, hoch und heizte allen Beteiligten zusätzlich noch einmal richtig ein. Kurz darauf folgte die Präsentation der Szenen, welche noch nicht zu viel preisgeben, aber Lust auf mehr machen sollten.
Zum Beispiel wurde nicht verraten, wo sich denn nun der Schatz befindet! Es wurde viel gerätselt, aber niemand hat das Geheimnis um den „Schatz der Templer“ an diesem Tage gelüftet. So dürfen wir alle noch gespannt sein – bis zur Premiere am 18. Juni 2011, denn wird Störtebeker mit seinen Mannen einreiten, Schottland auf den Kopf stellen und wahrscheinlich die ein oder andere Goldmünze mit auf große Fahrt nehmen ;)

Eure Piratentochter

www.facebook.com/stoertebekerfestspiele

Und hier noch ein paar Berichterstattungslinks

http://www.nordkurier.de/index.php?objekt=nk.nachrichten.m-v&id=829615

http://www.svz.de/nachrichten/home/top-thema/article/1715/stoertebeker-sticht-in-see-festspiele-vor-dem-start-1.html

http://www.nnn.de/nachrichten/mecklenburg-u-vorpommern/artikeldetail/article/528/stoertebeker-sticht-in-see-festspiele-vor-dem-start-1.html

http://www.volksfreund.de/nachrichten/welt/kultur/theaterinszenierungen/buehne/buehne-Stoertebeker-sucht-den-Schatz-der-Templer;art626,2807763

http://www.themenportal.de/nachrichten/stoertebeker-jagt-den-schatz-der-templer-27962

http://www.waltroper-zeitung.de/freizeit/buehne/Stoertebeker-sucht-den-Schatz-der-Templer;art274,483686

http://www.moz.de/kultur/kultur/artikel-ansicht/dg/0/1/312080/

http://www.dattelner-morgenpost.de/freizeit/buehne/Stoertebeker-sucht-den-Schatz-der-Templer;art274,483686

http://www.charivari.de/nachrichten/stoertebeker-jagt-den-schatz-der-templer,4decf0d4e3c4d.php

http://www.boulevard-baden.de/ueberregionales/kultur/2011/06/06/stortebeker-jagt-den-schatz-der-templer-374711/

“Der Schatz der Templer” rückt immer näher…

Donnerstag, 28. April 2011

Der Monat April ist fast vorbei und somit rückt der Start des Probenbeginns immer näher. Am 9. Mai ist offizieller Probenbeginn und bis dahin wird noch viel auf dem Gelände der Störtebeker Festspiele passieren!

Jüngstes Ereignis waren unsere “Turmspitzen”, die nun endlich in unserer diesjährigen Kulisse ihren Platz gefunden haben. Es musste extra ein Kran bestellt werden, der sie dann ins richtige Licht rücken konnte.

Aber nicht nur das. Die Bühnenmaler sind fleissig am werkeln, unser Bautrupp gönnt sich kaum eine Pause um alles zum Probenbeginn bespielbar zu machen, Fremdfirmen kümmern sich um die Erneuerung des Stegs auf der linken Bühnenseite und unsere Kostümabteilung näht sich die Finger wund. Unser Kartenverkaufsteam ist im vollen Einsatz, denn die Telefone wollen, zum Glück, nicht still stehen und das Büro organisiert die anstehende Premiere und das “einlaufen” unseres diesjährigen Teams im Störtebeker Hafen.

Was uns ganz besonders freut ist die Neugestaltung unseres Vorplatzes. Die Gemeinde Ralswiek hatte eine “Grundrenovierung” veranlasst. Somit wurde das alte Kopfsteinpflaster entfernt und nun wird es “Besucherfreundlicher” gestaltet. In Zukunft wird es für all´ unsere Besucher einfacher und angenehmer werden, die Tore des Theaters zu erreichen. Vielen herzlichen Dank auf diesem Weg!

In Kürze gibt es wieder etwas zu berichten ;)
Wir freuen uns jedenfalls wahnsinnig auf den Start in die neue Saison!
Mit lieben Grüßen,
Eure Piratentochter

Ernst Litfaß hilft Klaus Störtebeker

Mittwoch, 30. März 2011

Vorbereitung der neuen Spielzeit mit neuen Werbeträgern

Ralswiek (apf). Das diesjährige Stück der Störtebeker Festspiele, welches die Trilogie Störtebekers Gold unter dem Titel „Der Schatz der Templer“ beendet, wird vom 18. Juni bis 3. September diesen Jahres von Montag bis Samstag jeweils um 20 Uhr auf der Naturbühne in Ralswiek seine Gäste in den Bann ziehen.

Dass diese schon im Vorfeld auf die Vorstellungen aufmerksam werden, dafür hat sich der Likedeeler Klaus Störtebeker längst den Berliner Drucker Ernst Litfaß zu Hilfe genommen, der die gleichnamige Litfaßsäule erfunden hat. Nach schwierigen Verhandlungen erteilte der Berliner Polizeipräsident Karl Ludwig von Hinkeldey Litfaß am 5. Dezember 1854 die erste Genehmigung für seine „Annoncier-Säulen“.

Gleich fünf solcher Riesenexemplare kamen bereits am 10. März mittels Transporter aus Chemnitz nach Ralswiek. „Wir haben schon solche drei Meter hohen Säulen in Sassnitz, Putbus, auf Ummanz und bei uns in Ralswiek im Einsatz. Die neuen sollen nun in Garz und Gingst zum Einsatz kommen“, erklärt Jana Hartwig das Anliegen. „So tauschen wir Stück für Stück die alten Betonsäulen aus.“ Hergestellt werden die Werbeträger in mittlerweile unterschiedlichen Designs durch die Firma FIBER-TECH Products GmbH aus Chemnitz (www.fiber-tech.de) auch nach individuellsten Ansprüchen der Kunden.

Wenn die Plakate für die diesjährige Saison gedruckt sind und das Wetter sich von seiner frühlingshaften Seite zeigt, werden die Litfaßsäulen neu bestückt und aufgestellt. Derweil haben sie Unterschlupf im Sägewerk in Jarnitz gefunden. Dort hatten die Mitarbeiter den Empfang der außergewöhnlichen Werbeträger im Zwischenlager gut vorbereitet und mit modernster Technik war das Lkw-Gespann mit über 13 Metern Ladefläche schnell entladen.

Karten für die Störtebeker Festspiele gibt es unter (03838) 31100 oder im Internet unter www.stoertebeker.de.

Ein neuer Kollege hat angeheuert!

Samstag, 12. Februar 2011

Seit heute ist es offiziell. Wir haben einen „neuen“ Kollegen bei den Störtebeker Festspielen! Somit ist die Besetzung für 2011 offiziell vollständig und abgeschlossen.

Der Kollege heißt Oliver Hörner, ist 44 Jahre alt und wird in „Der Schatz der Templer“ die Rolle des „John“ übernehmen.

Doch wer ist Oliver Hörner überhaupt?

Der Sohn eines Schauspielerehepaares wusste schon sehr früh, dass er in die Fußstapfen seiner Eltern treten möchte. Der gebürtige Rheinländer tourte mit seinen Eltern während seiner Kindheit durch ganz Deutschland, immer dahin, wohin der Beruf seiner Eltern die Familie eben wehte.

Seine Eltern waren anfangs wenig von seinem Berufswunsch begeistert und wollten eigentlich, dass er „etwas Vernünftiges“ lernt.

Im Alter von 14 Jahren durfte Oliver Hörner am Theater eine Regieassistenz bzw. eine Hospitanz absolvieren, bei der er alle Schritte einer Theaterproduktion durchlief und sich ein Gesamtbild vom Beruf des Schauspielers und der Arbeit am Theater machen konnte.

Danach stand definitiv fest: Oliver wird Schauspieler. Da konnte auch der Herr Papa nichts mehr machen.

Mit 18 Jahren stand er dann in den Hamburger Kammerspielen als „Njöd“ in „Strindbergs Vater“ auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“. Danach folgte schnell eine Schauspielausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule bei Ali Wunsch-König.

Seitdem wirkte Oliver Hörner bei verschiedenen Theaterproduktionen mit, unter anderem an der Komödie am Kurfürstendamm, an der Komödie Frankfurt und am Ernst-Deutsch-Theater. Parallel zu seiner Bühnentätigkeit kamen viele Angebote aus Film und Fernsehen hinzu.

Seine bekannteste Rolle ist sicherlich die des Bordmechaniker „Jan Wollcke“ in der Fernsehserie „Die Rettungsflieger”.

Aber Oliver ist nicht nur passionierter Schauspieler, sondern auch ein echter Pferdenarr. Er selbst besaß eine Finca in der Dominikanischen Republik mit 40 Pferden, welche er an Touristen vermietete. Dort lernte er auch seine Frau kennen – aus einer kurzen Begegnung im Urlaub wurde dann die Liebe seines Lebens.

Mittlerweile haben die beiden zwei gemeinsame Kinder und leben in der Nähe von Hamburg.

Wir freuen uns unheimlich, einen so sympathischen Kollegen bei uns im Team begrüßen zu dürfen! Und freuen uns auf einen super Sommer 2011!

Eure
Piratentochter ;)

Störtebekers Gold “Der Schatz der Templer”

Mittwoch, 02. Februar 2011

Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“
Kurzfassung der diesjährigen Geschichte

Störtebeker und seinen Gefährten wurden im letzten Jahr dahingehend entlassen, dass sie sich auf den Weg nach Schottland machen.

Vor der Burg der Sinclairs gehen sie an Land. Henry Sinclair sowie sein Sohn Malcolm erfahren von Maria die geheimnisumwitterte Geschichte ihrer Abstammung und nehmen sie als „Verlorene Tochter“ wieder in den Schoß der Familie auf. Dankbar werden auch Störtebeker und seine Freunde, die sich als Kauffahrer ausgeben, willkommen geheißen.

Der König, Richard III., besucht Sinclair, einen seiner letzten Getreuen. Er ist es, der ihm im Machtkampf gegen seinen Bruder Stewart, den Herzog von Albany, noch zur Seite steht.

Überraschend wird der Aufmarsch Stewarts gemeldet. Er stellt Sinclair vor die Wahl, sich ihm gegen den König anzuschließen oder vernichtet zu werden. Doch das beherzte Eingreifen Störtebekers und seiner Getreuen lässt sein Vorhaben scheitern.

Zurück in seiner Burg, lässt Stewart seine Wut über das missglückte Unternehmen an seinen Leuten aus. Die Alchemistin Ira betreibt in der Burg ihre magischen Rituale. Zwischen Stewart und ihr besteht eine weit in die Vergangenheit reichende Beziehung. Er verlangt von ihr, seinen Bruder, den König, mit einem langsam wirkenden Gift zu töten.

Störtebeker, Goedeke und Thomasius kommen indessen bei ihrer heimlichen Suche nach einem Hinweis auf das Gold der Templer nicht weiter. Sie vermuten, dass Sinclair zu den „Verborgenen Wächtern“ gehört und wesentlich mehr weiß, als er erkennen lässt. Sie wollen versuchen, ihn aus der Reserve zu locken. Jedoch weiß Sinclair längst, dass sie Piraten sind, und er gibt zu, Templer zu sein.

Er hat im Auftrag des Templerordens die Aufgabe übernommen, Störtebeker und seine Freunde zu töten und somit einen möglichen Zugriff auf den Schatz zu verhindern. In einem Kampf auf Leben und Tod unterliegt er Störtebeker, der ihn jedoch nicht tötet.

Störtebekers Traum, mit dem Gold der Templer ein „Likedeeler-Reich“ zu errichten, scheint gescheitert, da bietet ihm Sinclair an, ihn zu den „Geheimen Wächtern“ zu führen. Störtebekers Vision einer gerechteren Welt hat ihn beeindruckt. Es gelingt Sinclair, die „Geheimen Wächter“ zu überzeugen, Störtebeker anzuhören. Und da Sinclair die Hälfte des Goldes für den Kampf um Schottland verwenden möchte, schließt sich die Mehrheit der Wächter Sinclair an.

Als sich Schottlands mächtigster Herzog, der Earl of Glandor, mit Stewart verbündet, glaubt sich dieser endlich am Ziel seiner Wünsche. Doch er muss auch erfahren, dass Ira seinem Befehl, den König zu vergiften, nicht Folge leisten wird. Als er sie deshalb öffentlich richten will, enthüllt sie ein lang gehütetes Geheimnis: Stewart wird nie König werden, denn der König hat einen legitimen Sohn.

Stewarts mühsam gezimmerte Allianz zerbricht. Doch er erfährt auch, dass Sinclair zusammen mit Störtebeker den sagenumwobenen Goldschatz der Templer heben will. So mobilisiert er seine verbliebenen Anhänger, um sich selbst in den Besitz des Goldes zu bringen.

Er greift Sinclair Castle an. In einem alles entscheidenden Kampf wird er von Störtebeker besiegt. Doch damit sind die Fragen unserer Geschichte nicht beantwortet:

Können sich Malcolms und Marias Schicksale vereinen, wo sie doch beide augenscheinlich in derselben Familie ihren Ursprung haben? Wo ist das Gold der Templer versteckt? Werden Störtebeker und seine Freunde das Rätsel lösen?

Freuen Sie sich auf das spannende Ende unserer Trilogie um den „SCHATZ DER TEMPLER“

Störtebekers Burgenbauer verzichten auf den Schottenrock

Donnerstag, 09. Dezember 2010

Die Bühnenbauer der Festspiele in Ralswiek mussten gestern einen Tag Zwangspause einlegen. Trotz des Wintereinbruchs wird aber weiter an der Kulisse gebaut.

Schneidender Wind wirbelt Schneegriesel über die Naturbühne in Ralswiek. Wie Nadelstiche spüren Robert Quaas und Sven Geist die Eiskristalle im Gesicht. Doch davon lassen sich die Bühnenbauer der Störtebeker-Festspiele nicht schocken. Trotz Wintereinbruch — die Arbeiten an der Kulisse für die 2011er Inszenierung werden planmäßig fortgesetzt. „Nur auf den Schottenrock haben wir bei der Kälte verzichtet“, witzelt Robert Quaas. Der würde zum Bühnenbild passen. Der legendäre Seeräuber sticht 2011 nach Schottland in See. Quaas und Co. bauen dafür auf der Bühne große Burgen aus den schottischen Highlands nach.

Festspiel-Intendant Peter Hick dirigiert vom Schreibtisch aus. „Wir lassen uns vom Wetter nicht überraschen.“ Doch gestern mussten sich jene, die im Sommer nicht im Rampenlicht auf der Bühne stehen, sondern dafür sorgen, dass Klaus Störtebeker und seine Mannen sich in prächtiger Kulisse dem Publikum präsentieren, dem Schneesturm beugen. „Einige Bühnenbauer haben sich zwar am Morgen auf den fast unpassierbaren Straßen oder zu Fuß zur Arbeit durchgekämpft.“ Doch der Vorarbeiter habe die Devise auf die Tagesordnung gesetzt, Sicherheit geht vor und die Leute wieder nach Hause geschickt, sagt Störtebeker-Mitarbeiter Volker Strauß gestern Vormittag. „Angesichts der chaotischen Straßenverhältnisse musste einfach eine Zwangspause eingelegt werden.“ Peter Hick nutzt die Zeit, hat im Schneegestöber die Erstfassung des Buches für den dritten Teil der Triologie „Störtebekers Gold“ vor sich. „2011 ist Störti am Ziel. Er wird einen Teil des Goldes vom legendären Schatz der Templer auf der Festung Sinclair finden.“ Der Macher des erfolgreichsten Open-Air-Theaters in Deutschland vertieft sich ins Buch. „Es sind die Feinheiten, auf die man achten muss. Und es sind viele“, fällt ihm sofort ein Beispiel ein. So sollte die große Schottenburg im Bühnenbild mit einem eisernen Falltor ausgestattet werden. Doch die Burg wird beschossen, die Einschläge planen die Pyrotechniker genau davor. „Da sind dann Löcher und die würden für aus der Burg stürmende Reiter und Fußvolk eine Gefahr sein“, erläutert Peter Hick. Und disponiert um: Statt eisernem Falltor wird jetzt ein Zugtor für die Burg gebaut. „Das deckt beim Herablassen die Löcher der Kanonenschläge ab. Gefahr gebannt.“ Für Peter Hick sind das die kleinen Herausforderungen. Die buchstäblich großen kommen noch. „Wir holen für die Inszenierung 2011 die schottische Felsenküste nach Rügen.“ Hick schmunzelt: Wenn Störtebeker mit seiner Koggen-Armada im Sommer nach Schottland aufbricht, sollen ihn bei der Ankunft am Ziel bis zu 14 Meter hohe Felsen begrüßen. Die werden die Bühnenbauer noch in den Jasmunder Bodden setzen.

Die gestrige Zwangspause der Bühnenbauer bringt den Chef nicht aus der Ruhe. Schneegestöber gibt es nicht alle Tage und normales Winterwetter gefährde den Zeitplan nicht, sagt der Festspiel-Macher. „ Große Teile für das Bühnenbild können witterungsunabhängig im Trockenen in der Vormontage-Halle in Jarnitz produziert werden. Eine Kogge ist bereits nach Lauterbach in die Bootswerft überführt. Sie wird dort generalüberholt. Auch dieses Mosaiksteinchen bei der Vorbereitung auf die nächste Festspiel-Saison kann planmäßig durchgeführt werden, selbst wenn es draußen stürmt und schneit.“ Treibt es nicht gar zu kräftig, wird auch die Stuhl-Montage fortgesetzt, kündigt Hick an. „Wenn die Besucher zusammen mit Störtebeker den Schatz der Templer im nächsten Sommer heben, werden alle auf neuen Stühlen sitzen.“

Autor: Udo Burwitz

Quelle: Ostsee Zeitung Regional

Datum: 3. Dezember 2010

Faszination Geschichte: Der heilige Antonius

Montag, 11. Oktober 2010

Spezialeffekte im zweiten Teil der Vorstellung überraschen das Publikum

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Beeindruckend: Auf der Suche nach dem Schatz der Templer kommen Klaus Störtebeker und seine Leute ein Stück weiter, als der Heilige Antonius aufersteht. Foto: Pfaffe

Es ist beeindruckend, wie alljährlich neue Spezialeffekte für pure Überraschung und lauthalses Staunen bei den Vorstellungen der Störtebeker Festspiele in Ralswiek sorgen. Das ist schon gehobene Klasse, welche das Team des Theaters am Großen Jasmunder Bodden seinen Gästen bietet. Im diesjährigen Stück Störtebekers Gold „Der Fluch des Mauren“ ist der Moment am Ende der Geschichte, als sich der Heilige Antonius in übermenschlicher Größe aus dem Sand der Naturbühne gen Himmel erhebt, ein Erlebnis, welches den Zuschauer ganz sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. In der Hand hält der Heilige Antonius ein Buch, aus welchem die Piraten um Klaus Störtebeker einen weiteren Hinweis auf den Schatz der Templer finden, den sie im kommenden Jahr in Schottland suchen werden. Viele Zuschauer fragen sich, wer eigentlich der Heilige Antonius ist, der ihnen auf der Bühne in Ralswiek erscheint?

Auf denSeiten von www.heiligerantonius.org oder auch www.wikipedia.org kann man Antworten finden. Demnach ist der Heilige Antonius der bekannteste und beliebteste Heilige der Welt. Millionen von Pilgern und Gläubigen aus der ganzen Welt besuchen jedes Jahr seine Basilika in Padua. Dem Heiligen Antonius werden verschiedene Symbole zugeordnet, die seine Persönlichkeit, Gaben und Qualitäten zum Ausdruck bringen. So zum Beispiel die Lilie als Zeichen der Reinheit und der Transparenz des Lebens; das Jesus-Kind als Zeichen der zärtlichen und aufmerksamen Liebe; das Buch als Zeichen des Wort Gottes. Weitere Symbole sind die Kutte, die Flamme (Heiligenschein), das Herz und das Brot. Das verbreitetste Bild des Antonius stellt ihn als religiösen Jüngling dar, der das Jesus-Kind auf dem Arm trägt und eine Lilie in der Hand hält.

Antonius von Padua entstammte einer portugiesischen Adelsfamilie und wurde am 15. August 1195 als Fernando Martim de Bulhões e Taveira Azevedo in Lissabon geboren. Sein Namenspatron ist der spätantike Wüstenvater „Antonius der Große“. Mit 16 Jahren wurde er Augustiner-Chorherr. Er studierte in Lissabon und Coimbra und empfing die Priesterweihe. 1220 trat er in den Franziskanerorden über und ging als Missionar nach Marokko. Wegen einer Krankheit musste er Marokko wieder verlassen. Durch einen Sturm auf seiner Rückreise gelangte er nach Sizilien, lebte dann dort einige Zeit als Einsiedler bei Assisi, wo er auch 1221 am Generalkapitel der Franziskaner teilnahm. Hier traf er seinen Glaubensbruder Franz von Assisi. Er starb am 13. Juni 1231 bei Padua.

Lassen Sie sich das Schauspiel nicht entgehen und gönnen Sie sich das Erlebnis des diesjährigen Stückes der Störtebeker Festspiele in Ralswiek. Sie werden es nicht bereuen und haben ab heute noch genau 15 Tage Zeit, allabendlich, außer am Sonntag, eine Zeitreise in die Vergangenheit zu erleben und einen Abend, der seinesgleichen sucht!

Quelle: Rüganer Anzeiger

„Es wird kein weißer Ritter kommen!“

Montag, 11. Oktober 2010

Claudia Gaebel lebt ihre Rolle als Maria an Störtebekers Seite allabendlich aus

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Claudia Gaebel spielt als „Maria“ an der Seite von Sascha Gluth (Klaus Störtebeker) großes Theater. Foto: Pfaffe

Selten war ich von einem Menschen so beeindruckt, wie von der jungen Schauspielerin, die in der Rolle der Maria bei den Störtebeker Festspielen 2010 an der Seite von Klaus Störtebeker steht. Die Rede ist von Claudia Gaebel (27), die im März diesen Jahres ihr Schauspielstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg beendet hatte und nun auf der Insel Rügen ihre bisher größte Herausforderung gefunden hat.

Aufgewachsen in Königstein/Sachsen hatte sie schon immer eine gute Beziehung zur Insel Rügen. Schließlich besuchte sie beinahe jährlich im Sommer Oma und Opa oder Tante und Onkel in Sagard. „Mit 15 habe ich erstmals die Störtebeker Festspiele erlebt. Norbert Braun, damals in der Rolle des Helden, war für mich ein echtes Highlight. Überhaupt – dieses Freilichttheater hat mich so fasziniert und meinen Wunsch bestärkt, den ich schon von Kind an hatte, dass ich einmal Schauspielerin sein möchte“, erinnert sie sich noch heute. Nachdem sie ein Jahr auf Rügen gelebt und im Sassnitzer Ostsee-Gymnasium gelernt hatte, zog sie mit ihrer Mutter nach Hamburg. Nach dem Abitur begann sie, ihren Traum zu verwirklichen. Über Castingagenturen gelang es ihr, erste Rollen als Kleindarstellerin zu besetzen. Von 2003 bis 2005 erhielt sie eine Schauspielerausbildung an der Schule für Schauspiel in Hamburg. Doch sie wollte mehr. So hat sie sich an der Universität Mozarteum um ein Studium beworben und studierte schließlich die nächsten vier Jahre in Salzburg. Dafür hat Claudia Gaebel dann auch ihren festen Ausbildungsplatz in einer Werbeagentur aufgegeben.

Schon während des Studiums hat sie viele praktische Erfahrungen auf der Bühne des Salzburger Landestheaters, zum Beispiel als Trollprinzessin in „Peer Gynt“ und auch vor den Kameras (zum Beispiel ZDF „Das Duo“, ARD „St. Angela“, Kino „Paulas Geheimnis“) sammeln können.

„Vor der Kamera muss man immer sehr präzise sein“, stellt sie einen wesentlichen Unterschied heraus. „Beim Theater ist alles etwas freier, da hat man die Möglichkeit, die Rolle gestischer zu gestalten. Denn in den Proben entwickelt man Bilder, erfährt mehr über die Rolle und bereitet sich auf die Premiere vor. Erst nach der Premiere beginnt man, sich in der Rolle mit der Figur zu profilieren.“ Und weil ihr das auf der Störtebeker Bühne über alle Maßen gelingt, hat ihr das längst den Rang des Publikumslieblings als „Maria“, die ihren Klaus Störtebeker (Sascha Gluth) förmlich anbetet, eingebracht! Claudia Gaebel spielt nicht, sondern lebt ihre Rolle, die ihr auf den Leib geschrieben scheint. Sie verleiht Maria, die mit ihrem Großvater Yussuf (Manfred Reddemann) vor über 600 Jahren in Granada lebt, förmlich neues Leben. Und sie scheint allabendlich auf der Naturbühne das zu spüren, was Maria tatsächlich bewegt haben könnte.

Ein Fluch laste auf ihr, sagt der Großvater, und sie, noch ein ganzes Stück weit naiv, glaubt daran. Wenn sie jeden Tag am heiligen Brunnen zum Heiligen Antonius betet, dann werde eines Tages ein „Weißer Ritter“ kommen und sie von ihrem Fluch befreien. Es kommt aber kein „Weißer Ritter“, sondern der sich als Kaufmann tarnende Klaus Störtebeker, in den sich Maria unsterblich verliebt. Sie beginnt nachzudenken, rebelliert und nutzt ihren eigenen Kopf, um ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie will keinen „Weißen Ritter“, sondern ihren Kaufmann haben. „Es ist seltsam“, schmunzelt Claudia Gaebel. „Im letzten Jahr an der Schauspielschule sagte mein Dozent in einem anderen Zusammenhang zu mir, dass kein ’Weißer Ritter’ auf dem Pferd kommen werde. Und nun spiele ich hier in Ralswiek diese Rolle.“

„Die Rolle hat durchaus mit mir selbst etwas zu tun. Trotz der Schicksalschläge glaubt Maria an das Gute und hat als Leitmotiv Hoffnung und Liebe und auch die Lösung des Widerspruchs zwischen Kopf und Herz“, sagt die Schauspielerin, die das Zeug dazu hat, eine ganz große Künstlerin zu werden. Ein Glück und eine Bereicherung für das Ensemble der Störtebeker Festspiele, dass man Claudia Gaebel gewinnen konnte.

Und ich bin mir ganz sicher, dass dieses Engagement erst der Anfang einer großen Karriere der freundlichen, liebevollen und kreativen Schauspielerin ist, die mir im Gespräch echt das Gefühl vermittelte, sie schon ewig lange zu kennen …

Quelle: Rüganer Anzeiger

Erfolgreiche Halbzeit bei Störtebeker Festspielen

Montag, 11. Oktober 2010

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Klaus Störtebeker kommt mit allen Situationen seines Lebens zurecht – er trotzt den Gefahren seines gefährlichen Weges …

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… auf der Suche nach dem Templerschatz und trinkt genüsslich „Tee“ in fremden Landen. Fotos: (apf)

Es passt einfach alles in diesem Jahr – ein Team wie ein Herz und eine Seele, eine spannende und zugleich herzergreifende Geschichte, Schauspieler, die durch Höchstleistungen brillieren, ein Sommer, wie man ihn nicht besser erleben könnte und deshalb zufriedene Zuschauer. Das sind die Störtebeker Festspiele 2010.

In der vergangenen Woche, am 28. Juli, wurde die „Halbzeit“ des überaus erfolgreichen zweiten Teils der Trilogie Störtebekers Gold mit dem Titel „Der Fluch der Mauren“ begangen. Alles deutet auf eine Saison hin, die besser kaum sein könnte. Ob neuer Besucherrekord oder nicht ist dabei zweitrangig, denn längst geht es den Machern der Festspiele um Intendant Peter Hick nicht mehr darum, Rekorde zu brechen, sondern das hohe und anspruchsvolle Niveau des Open-Air-Theaters alljährlich erneut unter Beweis zu stellen. Und dass dies auch im Jahr 2010 gelingt, davon können Sie sich noch bis zum 4. September allabendlich um 20 Uhr (außer am Sonntag) selbst überzeugen.

Als am 3. Juli 1993 die Naturbühne Ralswiek am Großen Jasmunder Bodden wieder in Betrieb genommen wurde, war es alles Andere als eine „sichere Sache“. Doch mittlerweile haben sich die Störtebeker Festspiele zu einer Institution entwickelt, die der Insel Rügen Wirtschaftskraft und weltweites Ansehen verschafft.

Neben dem Primäreffekt der Schaffung neuer Arbeitsplätze, entstand für die gesamte Insel Rügen ein erheblicher Sekundäreffekt – die nur wegen der Festspiele auf die Insel kommenden Besucher. „Diese Besucherzahl ist inzwischen auf den heutigen Stand von dauerhaft weit über 300.000 angewachsen. Rund 75 Prozent unseres Publikums kommt wegen der Festspiele auf die Insel. Dies ergibt bei einer durchschnittlichen Verweildauer von rund 4,7 Tagen und einer Geldausgabe von durchschnittlich 109 Euro pro Tag somit ein Finanzvolumen von über 100 Millionen Euro, das durch die Festspiele pro Saison auf die Insel gezogen wird“, resümiert Intendant Peter Hick.

Kein Wunder, dass ihn die Leser der SUPERillu im Monat Juli für den sechsten SUPERillu-Einheitspreis nominiert haben. Diesen Leser-Preis können Menschen oder Institutionen erhalten, die sich um den wirtschaftlichen Aufbau in den neuen Bundesländern verdient gemacht, Firmen aufgebaut, sichere Arbeitsplätze geschaffen haben. Aber auch Menschen oder Institutionen, die besonders dazu beigetragen haben, die in Jahrzehnten der deutschen Teilung gewachsene „Mauer in den Köpfen“ abzubauen, das Zusammenwachsen und gegenseitige Verstehen von Ost und West zu fördern.

Herzlichen Glückwunsch

dafür an Intendant Peter Hick, den Vater der Störtebeker Festspiele, und sein engagiertes und motiviertes Team, welches es in hervorragender Weise versteht, für die Insel Rügen zu werben – mit zufriedenen Gästen. Denn zufriedene Gäste kommen immer wieder …

Quelle: Rüganer Anzeiger