Archiv für die Kategorie ‘Presse’

„Es wird kein weißer Ritter kommen!“

Montag, 11. Oktober 2010

Claudia Gaebel lebt ihre Rolle als Maria an Störtebekers Seite allabendlich aus

Bild

Claudia Gaebel spielt als „Maria“ an der Seite von Sascha Gluth (Klaus Störtebeker) großes Theater. Foto: Pfaffe

Selten war ich von einem Menschen so beeindruckt, wie von der jungen Schauspielerin, die in der Rolle der Maria bei den Störtebeker Festspielen 2010 an der Seite von Klaus Störtebeker steht. Die Rede ist von Claudia Gaebel (27), die im März diesen Jahres ihr Schauspielstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg beendet hatte und nun auf der Insel Rügen ihre bisher größte Herausforderung gefunden hat.

Aufgewachsen in Königstein/Sachsen hatte sie schon immer eine gute Beziehung zur Insel Rügen. Schließlich besuchte sie beinahe jährlich im Sommer Oma und Opa oder Tante und Onkel in Sagard. „Mit 15 habe ich erstmals die Störtebeker Festspiele erlebt. Norbert Braun, damals in der Rolle des Helden, war für mich ein echtes Highlight. Überhaupt – dieses Freilichttheater hat mich so fasziniert und meinen Wunsch bestärkt, den ich schon von Kind an hatte, dass ich einmal Schauspielerin sein möchte“, erinnert sie sich noch heute. Nachdem sie ein Jahr auf Rügen gelebt und im Sassnitzer Ostsee-Gymnasium gelernt hatte, zog sie mit ihrer Mutter nach Hamburg. Nach dem Abitur begann sie, ihren Traum zu verwirklichen. Über Castingagenturen gelang es ihr, erste Rollen als Kleindarstellerin zu besetzen. Von 2003 bis 2005 erhielt sie eine Schauspielerausbildung an der Schule für Schauspiel in Hamburg. Doch sie wollte mehr. So hat sie sich an der Universität Mozarteum um ein Studium beworben und studierte schließlich die nächsten vier Jahre in Salzburg. Dafür hat Claudia Gaebel dann auch ihren festen Ausbildungsplatz in einer Werbeagentur aufgegeben.

Schon während des Studiums hat sie viele praktische Erfahrungen auf der Bühne des Salzburger Landestheaters, zum Beispiel als Trollprinzessin in „Peer Gynt“ und auch vor den Kameras (zum Beispiel ZDF „Das Duo“, ARD „St. Angela“, Kino „Paulas Geheimnis“) sammeln können.

„Vor der Kamera muss man immer sehr präzise sein“, stellt sie einen wesentlichen Unterschied heraus. „Beim Theater ist alles etwas freier, da hat man die Möglichkeit, die Rolle gestischer zu gestalten. Denn in den Proben entwickelt man Bilder, erfährt mehr über die Rolle und bereitet sich auf die Premiere vor. Erst nach der Premiere beginnt man, sich in der Rolle mit der Figur zu profilieren.“ Und weil ihr das auf der Störtebeker Bühne über alle Maßen gelingt, hat ihr das längst den Rang des Publikumslieblings als „Maria“, die ihren Klaus Störtebeker (Sascha Gluth) förmlich anbetet, eingebracht! Claudia Gaebel spielt nicht, sondern lebt ihre Rolle, die ihr auf den Leib geschrieben scheint. Sie verleiht Maria, die mit ihrem Großvater Yussuf (Manfred Reddemann) vor über 600 Jahren in Granada lebt, förmlich neues Leben. Und sie scheint allabendlich auf der Naturbühne das zu spüren, was Maria tatsächlich bewegt haben könnte.

Ein Fluch laste auf ihr, sagt der Großvater, und sie, noch ein ganzes Stück weit naiv, glaubt daran. Wenn sie jeden Tag am heiligen Brunnen zum Heiligen Antonius betet, dann werde eines Tages ein „Weißer Ritter“ kommen und sie von ihrem Fluch befreien. Es kommt aber kein „Weißer Ritter“, sondern der sich als Kaufmann tarnende Klaus Störtebeker, in den sich Maria unsterblich verliebt. Sie beginnt nachzudenken, rebelliert und nutzt ihren eigenen Kopf, um ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie will keinen „Weißen Ritter“, sondern ihren Kaufmann haben. „Es ist seltsam“, schmunzelt Claudia Gaebel. „Im letzten Jahr an der Schauspielschule sagte mein Dozent in einem anderen Zusammenhang zu mir, dass kein ’Weißer Ritter’ auf dem Pferd kommen werde. Und nun spiele ich hier in Ralswiek diese Rolle.“

„Die Rolle hat durchaus mit mir selbst etwas zu tun. Trotz der Schicksalschläge glaubt Maria an das Gute und hat als Leitmotiv Hoffnung und Liebe und auch die Lösung des Widerspruchs zwischen Kopf und Herz“, sagt die Schauspielerin, die das Zeug dazu hat, eine ganz große Künstlerin zu werden. Ein Glück und eine Bereicherung für das Ensemble der Störtebeker Festspiele, dass man Claudia Gaebel gewinnen konnte.

Und ich bin mir ganz sicher, dass dieses Engagement erst der Anfang einer großen Karriere der freundlichen, liebevollen und kreativen Schauspielerin ist, die mir im Gespräch echt das Gefühl vermittelte, sie schon ewig lange zu kennen …

Quelle: Rüganer Anzeiger

Erfolgreiche Halbzeit bei Störtebeker Festspielen

Montag, 11. Oktober 2010

Bild

Klaus Störtebeker kommt mit allen Situationen seines Lebens zurecht – er trotzt den Gefahren seines gefährlichen Weges …

Bild

… auf der Suche nach dem Templerschatz und trinkt genüsslich „Tee“ in fremden Landen. Fotos: (apf)

Es passt einfach alles in diesem Jahr – ein Team wie ein Herz und eine Seele, eine spannende und zugleich herzergreifende Geschichte, Schauspieler, die durch Höchstleistungen brillieren, ein Sommer, wie man ihn nicht besser erleben könnte und deshalb zufriedene Zuschauer. Das sind die Störtebeker Festspiele 2010.

In der vergangenen Woche, am 28. Juli, wurde die „Halbzeit“ des überaus erfolgreichen zweiten Teils der Trilogie Störtebekers Gold mit dem Titel „Der Fluch der Mauren“ begangen. Alles deutet auf eine Saison hin, die besser kaum sein könnte. Ob neuer Besucherrekord oder nicht ist dabei zweitrangig, denn längst geht es den Machern der Festspiele um Intendant Peter Hick nicht mehr darum, Rekorde zu brechen, sondern das hohe und anspruchsvolle Niveau des Open-Air-Theaters alljährlich erneut unter Beweis zu stellen. Und dass dies auch im Jahr 2010 gelingt, davon können Sie sich noch bis zum 4. September allabendlich um 20 Uhr (außer am Sonntag) selbst überzeugen.

Als am 3. Juli 1993 die Naturbühne Ralswiek am Großen Jasmunder Bodden wieder in Betrieb genommen wurde, war es alles Andere als eine „sichere Sache“. Doch mittlerweile haben sich die Störtebeker Festspiele zu einer Institution entwickelt, die der Insel Rügen Wirtschaftskraft und weltweites Ansehen verschafft.

Neben dem Primäreffekt der Schaffung neuer Arbeitsplätze, entstand für die gesamte Insel Rügen ein erheblicher Sekundäreffekt – die nur wegen der Festspiele auf die Insel kommenden Besucher. „Diese Besucherzahl ist inzwischen auf den heutigen Stand von dauerhaft weit über 300.000 angewachsen. Rund 75 Prozent unseres Publikums kommt wegen der Festspiele auf die Insel. Dies ergibt bei einer durchschnittlichen Verweildauer von rund 4,7 Tagen und einer Geldausgabe von durchschnittlich 109 Euro pro Tag somit ein Finanzvolumen von über 100 Millionen Euro, das durch die Festspiele pro Saison auf die Insel gezogen wird“, resümiert Intendant Peter Hick.

Kein Wunder, dass ihn die Leser der SUPERillu im Monat Juli für den sechsten SUPERillu-Einheitspreis nominiert haben. Diesen Leser-Preis können Menschen oder Institutionen erhalten, die sich um den wirtschaftlichen Aufbau in den neuen Bundesländern verdient gemacht, Firmen aufgebaut, sichere Arbeitsplätze geschaffen haben. Aber auch Menschen oder Institutionen, die besonders dazu beigetragen haben, die in Jahrzehnten der deutschen Teilung gewachsene „Mauer in den Köpfen“ abzubauen, das Zusammenwachsen und gegenseitige Verstehen von Ost und West zu fördern.

Herzlichen Glückwunsch

dafür an Intendant Peter Hick, den Vater der Störtebeker Festspiele, und sein engagiertes und motiviertes Team, welches es in hervorragender Weise versteht, für die Insel Rügen zu werben – mit zufriedenen Gästen. Denn zufriedene Gäste kommen immer wieder …

Quelle: Rüganer Anzeiger

Sicher und spektakulär! Stunt-Team sorgt allabendlich für nervenkitzelnde Action

Montag, 11. Oktober 2010

Schon seit Jahren arbeitet Ronnie Paul bei den Störtebeker Festspielen mit den ungarischen Stuntmen um Gabor Duck zusammen. Der Zufall wollte es dieses Frühjahr, dass sich diese ganze Truppe zu Dreharbeiten in Schottland wieder traf. Eine große amerikanische Kinofilmproduktion um Römer und Kelten brachte sie zusammen. Kämpfe, Gefechte und Wagenüberschläge mussten dargestellt werden. Im September kommt nun „THE EAGLE OF THE NINTH“ in die Kinos. Schon öfter hat Ronnie Paul für VW Werbespots gedreht. Diesmal rief man ihn nach China zu einer Golf GTI Präsentation für die Presse und für Vorstände aus der ganzen Welt. „Die Kosten spielten keine Rolle, alles vom Feinsten“ meinte er. Ronnie Paul ist in seinem Leben viel herumgekommen. Er ist ein langer Wegbegleiter und Freund. Bei der Störtebeker-Produktion hat er Ideen und übernimmt als Stunt Coordinator viel Verantwortung. Wenn Ronnie Paul nach den Proben nicht mehr in Ralswiek ist, dann übernimmt Gabor Duck das Team der Action-Darsteller. Er und Ronnie kennen sich durch die gemeinsame Arbeit seit 16 Jahren und sind ein eingespieltes Team, das alljährlich gemeinsam mit den Stuntmen zur Überraschung der Zuschauer immer wieder neue Action in das Spiel bringt. „Immer aber nach dem Motto: Sicher und spektakulär“, sagt Gabor Duck, denn die Sicherheit steht auf der Naturbühne an oberster Stelle.

„Trotzdem ist bei unserer Arbeit immer ein Risiko dabei, aber Kaskadeure sind nicht so gut, weil sie mutig sind, sondern weil wir sie gut vorbereitet haben“, so Duck. „Im Kopf muss immer klar sein, was passiert und dann kannst du auf den Punkt genau Höchstleistung bringen, ohne dich zu verletzen.“ Stellen Sie sich den freien Fall aus 20 Metern Höhe vor. Wenn dieser nicht Schritt für Schritt immer wieder geübt würde, wäre das Risiko unkalkulierbar. Und auch bei Kampfszenen, die echt aussehen müssen aber eben immer nur angedeutet sein dürfen, muss der kühle Kopf und Überlegung richtig mitspielen.

„Klar ist Angst immer mit dabei, denn wer keine Angst hat, der hat keine Konzentration“, antwortet Gabor Duck auf meine Frage. Als Kind wollte er eigentlich Weltmeister im modernen Fünfkampf werden, war siebenfacher ungarischer Meister im Team. Als Erwachsener hat er dann mit dem Fünfkampf aufgehört. Just in dieser Zeit wurden für Filmarbeiten Anfang der 80er Jahre Reiter gesucht. „Da habe ich mich beworben und bin angenommen worden. Und so begann mein Leben als Stuntmen“, erinnert er sich an den Anfang seines „neuen Lebens“. Das Stunt-Team ist eine eingeschworene Gemeinschaft, denn ohne dies würde die gemeinsame Arbeit nicht funktionieren. Auch in der Freizeit wird viel gemeinsam unternommen. „Oft sind wir auch im Restaurant ’Puszta’ in Sagard, weil wir uns da wie zu hause fühlen“, sagt Zoltan Danko, der seit 2004 zum Team gehört. „Und Rügen ist wie unsere zweite Heimat geworden, in der wir viele Freunde haben.“

Ferenc Berenz stieß 2001 zum Team. Der K1-Kickboxer weiß ebenso wie seine Kollegen, dass körperliche Fittness und ein hohes sportliches Leistungsvermögen wichtige Voraussetzungen sind, um als Stuntmen so erfolgreich arbeiten zu können. Und wie erfolgreich das Team ist, das können Sie auf der Naturbühne Ralswiek allabendlich (außer am Sonntag) selbst erleben …

Stunt Coordinator Ronnie Paul (links) und Gabor Duck (3.v.l.) leiten das Stunt-Team mit Balazs Kiss, Laszlo Roman, Akos Lenkei, Ferenc Berenz und Zoltan Danko. Foto: (apf)

Quelle: Rüganer Anzeiger

Kämpfende Frauen kommen beim Publikum an

Montag, 11. Oktober 2010

Martina Guse brilliert als Piratin „Schwarze Krake“

Sie ist eine sympathische Frau und eine hervorragende Schauspielerin. Die Rede ist von Schauspielerin Martina Guse (48), die im diesjährigen Stück Störtebekers Gold „Der Fluch des Mauren“ nach zweijähriger Pause wieder auf der Naturbühne in Ralswiek zu erleben ist. Bereits 2004 begeisterte sie als „Sophia von Pommern-Wolgast“ und 2008 als „Königin Margarete von Dänemark“ das Publikum auf der wohl schönsten Naturbühne Europas in Ralswiek. „Ein Glück, dass wir Martina Guse für unser Theater gewinnen konnten“, so der Regisseur Holger Mahlich. „Denn sie ist eine ganz große Schauspielerin, welche die Rolle der ’Schwarzen Krake’ mit der ihr eigenen Stärke und einer überzeugenden schauspielerischen Leistung zum Leben erweckt.“

„Schon vor zwei Jahren hatte Regisseur Holger Mahlich die Idee im Kopf, erneut eine Rolle für mich zu schreiben“, erinnert sich Martina Guse. Nachdem das Buch für das diesjährige Stück geschrieben war stand für alle Beteiligten fest: die „Schwarze Krake“ soll Martina spielen. Als dann im Januar Intendant Peter Hick bei Martina Guse in Baden-Baden anrief, um sie für das diesjährige Stück zu gewinnen, war es für sie keine Frage: „Gerne habe ich zugesagt, denn das Open-Air-Theater auf der Naturbühne Ralswiek mit über 8.000 Zuschauern stellt jeden Abend eine neue Herausforderung dar. Hier ist es anders als beispielsweise im Forum-Theater Stuttgart mit gerade einmal 140 Plätzen – da kann man dem Zuschauer förmlich in die Augen schauen und so setzt dieses Theater besonders Ansprüche an die kleinen und feinen Dinge. Wenn man dann hier in Ralswiek auf der Bühne steht und im Kopf hat, auch die hinteren Reihen zu erreichen, dann spielt und denkt man auch so groß.“ „Die Rolle eines weiblichen Piraten hatte ich mir schon 2004 gewünscht“, gesteht sie. „Denn warum können Mädels nicht auch Pirat gewesen sein?“ So steigt sie in die Rolle des „Schwarzen Kraken“ ein und lebt diese mit Überzeugung, Charme und Witz auf der Bühne aus. . „Dass ich so eine ’Rosen-Rolle’ auf der Piratenbühne bekomme, ist einmalig schön“, sagt sie und blickt auch auf das Liebesgeplänkel von Goedeke Michels (Dietmar Lahaine). Der würde alles geben, um ihr Herz zu gewinnen und „Schwarze Krake“ greift sogleich kräftig zu und nimmt ihm das Wertvollste – sein Schiff. Wer weiß, vielleicht entwickelt sich im kommenden Jahr, wenn Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“ in Schottland spielt, neben der Liebesgeschichte um Störtebeker und Maria eine zweite … Das Publikum würde es, so wie in diesem Jahr begonnen, ganz sicher danken.

Martina Guse, die in Osterburg in der Altmark geborene Schauspielerin, lebt heute mit ihren Kindern Benno (22), der auf Sylt arbeitet und Marlen (17), die im August im Jasmar Resort Rügen in Neddesitz ein Praktikum absolvieren wird, in Baden-Baden als freischaffender Schauspielerin. Nach dem Schauspielstudium in Leipzig folgte ein 15-jähriges Engagement in Rostock. Als dies 1998 zu Ende ging, hatte sich Martina Guse schon einmal für die Störtebeker Festspiele beworben. Erst 2004 wurde ihr Wunsch Wirklichkeit, als sie im Stück „Im Zeichen des Kreuzes“ die Rolle der Sophie von Pommern-Wolgast spielte – eine starke adelige Dame, die hoch zu Ross ihre Untertanen befehligte. Seit ihrem letzten Engagement bei den Störtebeker Festspielen 2008 hatte sie gut zu tun und es waren erfolgreiche Jahre. Ob am Forum Theater Stuttgart, als Sprecherin beim Rundfunk oder als Synchronstimme bei Film und Fernsehen, so als Sprecherin für den deutsch- französischen Fernsehsender „arte“. Der MDR produzierte mit ihr gerade eine sechsteilige Comedy-Serie mit dem Titel „Auch das noch,“ in der auch Sascha Gluth mitspielt. „Ich habe noch nie so lange vor einer Kamera gestanden. Das übt einen Schauspieler sehr und verbannt das Lampenfieber“ gesteht sie. Sechs mal 25 Minuten Spaß wird das für Sie ab Herbst bedeuten. Vorerst haben Sie das Glück, Martina Guse in Ralswiek zu erleben.

von Andreas Pfaffe
Quelle: Rüganer Anzeiger

Störtebekers Gold „Der Fluch des Mauren“

Dienstag, 13. Juli 2010

Ein starkes Team der Spielleitung sorgt allabendlich für den perfekten Ablauf

Bild

Die Spielleitung mit Verena Grunwald, Regisseur Holger Mahlich, Sybille Pape und Elisabeth Körömi (v.l.n.r.) gemeinsam mit der elfmonatigen Mischlingshündin „Joy“ am mystischen Brunnen von Granada. „Joy“ bedeutet Freude, sagt Sybille Pape, und Freude ist es für die drei Damen der Spielleitung auch, hier in Ralswiek dabei sein zu können. Foto: Pfaffe

Ralswiek (apf). Wenn Regisseur Holger Mahlich zur Premiere ruft, dann treten Sybille Pape, Verena Grünwald und Elisabeth Körömi auf den Plan. Das sympathische Dreierteam ist der „verlängerte Arm“ des Regisseurs – hinter der Bühne und auf dem Leitstand für den Einsatz der Koggen. Alle drei stehen, auch mit der Pyrotechnik, im Kontakt, denn der Spielfluss ist kein Automatismus. „Alles muss punktgenau passen. Zwar wurde in sechs Wochen alles immer wieder geprobt, doch die konkrete Situation an jedem Abend ist eben immer etwas anders“, so Elisabeth Körömi. Sie koordiniert die Schiffsbewegungen vom Leitstand aus. Wenn die Störtebeker Festspiele vorbei sind, kommt sie bis zur nächsten Saison ihrer freiberuflichen Tätigkeit als Inspizientin, Regieassistentin oder Souffleuse an verschiedenen Theatern wie dem Hans Otto Theater Potsdam oder dem Schlosspark-Theater Berlin nach.

Verena Grünwald ist im Leben außerhalb der Festspiele in ralswiek selbständige Unternehmensberaterin für Projektmanagements in Wien. Doch seit nunmehr zehn Jahren zieht es sie von Mai bis September auf die Insel Rügen. Sie hat sich in die Insel und die Störtebeker Festspiele verliebt und empfindet ihre Zeit hier als Pendant zur Wiener Tätigkeit. „Die Kleindarsteller sind hier sehr selbständig und organisieren viele Bereiche schon selbst“, sagt sie, denn sie müssen während der Proben lernen, auf der Bühne allabendlich „alleine zu laufen“. Wenn das Stück läuft, dann ist es die Aufgabe der Spielleitung hinter der Bühne darauf zu achten, dass die Einsätze passen. Wann muss wer raus auf die Bühne, ist das richtige Kostüm angezogen und die richtigen Requisiten in der Hand … Verena Grünwald koordiniert die Einsätze von der Genua-Seite aus. „Die Darsteller sehen von hinten ja nicht viel. Deshalb ist es wichtig, dass wir sie leiten.“ Irgendwie sind die Damen der Spielleitung dabei auch „Verkehrsregler“, die darauf achten, dass sich beim Einsatz auf der Bühne niemand in die Quere kommt. Die Schauspielerin Sibylle Pape gehört schon seit 18 Jahren zum Team der Störtebeker Festspiele und spielt in diesem Jahr die Rollen der „Mutter“ und „Frau Casini“. Doch bei den Störtebeker Festspielen agiert sie nicht nur als Schauspielerin. Seit Jahren schon kümmert sie sich auch um die Spielleitung auf der Hinterbühne, in diesem Jahr auf der Seite von Granada, und organisiert die über 100 Kleindarsteller, die mit viel Freude jedes Jahr wieder dabei sind, und die für das ganze Theaterstück natürlich ganz wichtig sind. Eine nicht immer leichte Aufgabe für alle Beteiligten. Man hofft auf gutes Wetter und nimmt es dann wie es kommt … Das schweißt zusammen! Aber Sibylle Pape kennt es nicht anders. Ob bei Störtebeker oder anderswo am Theater – es ist alles Teamarbeit, da muss sich jeder auf den Anderen verlassen können. Sie sagt: „Wir üben das schon seit Jahren und ich denke, es gelingt uns auch!“ Dank Sibylle sogar ziemlich gut – so der Intendant. Das Dreierteam ist so in der Tat der „verlängerte Arm“ des Regisseurs und ein Garant dafür, dass allabendlich die Zuschauer des Theaterstückes auf der Naturbühne in Ralswiek ein klasse Erlebnis feiern können.

Autor und Regisseur – Holger Mahlich

Dienstag, 13. Juli 2010

Ein Mann haucht Störtebeker Leben ein und macht Geschichten lebendig

Bild

Regisseur Holger Mahlich – er erfüllt den legendären Störtebeker und dessen Legenden ebenso mit Leben. Foto: Pfaffe

Seit 2003 gehört er zum Ensemble der Störtebeker Festspiele in Ralswiek: Holger Mahlich. Der studierte Schauspieler, Sprecher für Hörspiele und Synchronisation ist hier der Mann, der Klaus Störtebeker und seinen Geschichten im wahrsten Sinne des Wortes Leben einhaucht. Nicht nur, dass vor seinem geistigen Auge die Geschichten um die Vitalienbrüder (Likedeeler – Gleichteiler) entstehen, die er in Form des Buches zu Papier bringt, sondern auch als Regisseur setzt er seine schier unendliche Kreativität, seine Erfahrung und seine Liebe zu den Festspielen dafür ein, dass alljährlich die Gäste auf der Naturbühne in Ralswiek ein lange nachwirkendes Theater-Erlebnis genießen können.

Obwohl er außerhalb der Spielzeit als freischaffender Schauspieler und Synchronsprecher tätig ist und eben das Drehbuch für das Musical „Revolver im Klavier“ beendet hat, ist er beinahe das ganze Jahr über mit dem Geschehen der Störtebeker Festspiele beschäftigt. So war er im vergangenen Jahr nach Ende der Saison nach Granade gereist, um die Festung Alhambra und die historische Altstadt in Augenschein zu nehmen, da dieser Ort im diesjährigen zweiten Teil der Trilogie Störtebekers Gold eine wesentliche Rolle spielen sollte. „Dort kann man die Spuren des maurischen Granada noch gut erkennen und auch die Geschichte des diesjährigen Stückes, die sich um den Brunnen rankt, ist da entstanden und ich musste ja auch überlegen, was Störtebeker, Goedeke und Thomasius dort suchen sollten. Da bin ich auf den Heiligen Antonius gestoßen“, erzählt er.

Auf die Frage wie Störtebeker, der berühmte Pirat der Ost- und der Nordsee, nun im Mittelmeer kommt, hat der Regisseur sofort eine Antwort parat. „So unwahrscheinlich es auch klingt – es wäre möglich gewesen. Im ausgehenden 14. Jahrhundert gab es einen florierenden Handel zwischen Nordeuropa und den Mittelmeerstaaten. Die Handelsschiffe fuhren küstennah, von London nach Venedig oder zum Beispiel von Genua nach Brügge. Da wir wissen, dass die Vitalienbrüder auf jeden Fall bis Calais vorgedrungen sind, wäre es durchaus denkbar, dass sie den Handelsschiffen folgend, auch in das Mittelmeer segelten. Auf jeden Fall sind sie zwischen 1395 und 1397 weder in der Ost- noch in der Nordsee nachweisbar.“

Für Holger Mahlich ist die historische Vorlage letztlich Grundlage für spannende Geschichten. Er ist auch darauf gestoßen, dass Ende des 14. Jahrhunderts Italien von einer mächtige Bankenkrise betroffen war, so dass dieser Part im diesjährigen Stück, was das Bankhaus in genua betrifft, eher zufällig in das Buch gelangte, dennoch aber treffend in die Zeit passt.

„Die Zuschauer, die schon im letzten Jahr unsere Gäste waren, wissen, dass wir in unserer Trilogie die Störtebeker- mit der Templerlegende verknüpft haben und die Spur des Templerschatzes Störtebeker und seine Freunde nach Granada führt. Das maurische Granada war in der damaligen Zeit ein Hort der Kunst, Kultur und Toleranz der Wissenschaften. Dieses kleine Königreich im Süden der spanischen Halbinsel konnte noch fast 100 Jahre der christlichen Rückeroberung trotzen, ehe Granadas Ende auch das Schicksal des maurischen „al-Andalus“ besiegelte. Wir haben uns diese prekäre, historische Situation zu Nutze gemacht, um Ihnen eine weitere spannende Geschichte von Störtebekers Jagd nach dem Gold der Templer zu erzählen. Sicher hat unsere Geschichte so nicht statt gefunden – sie hat ihren Platz in der Phantasie, dem schönsten Ort für Abenteuer, Intrigen und der Liebe. Viel Vergnügen“, so der Meister der Inszenierung.

Nachdem die diesjährigen Festspiele begonnen haben und die Fernseh- und DVD-Aufnahmen abgeschlossen sind, hat sich Holger Mahlich nun eine kurze Auszeit gegönnt und sich in sein Haus am See am Stadtrand von Hamburg zurück gezogen. Verdient hat er sich das.

In der Zwischenzeit übernehmen die drei Damen der Spielleitung das Zepter des Handelns. Über dieses eingeschworene Trio lesen Sie in der nächsten Woche mehr.

Grandiose Premiere der Störtebeker Festspiele 2010

Dienstag, 13. Juli 2010

Auf der Suche nach dem verschollenen Schatz der Templer

Bild

Majestätisch erhebt sich die Skulptur aus dem Sand gen Himmel. Störtebeker hat ein neues Rätsel gelöst. Foto: Pfaffe

Ralswiek (apf). Am Samstag vergangener Woche erlebten rund 8.000 Gäste auf der Naturbühne Ralswiek am Großen Jasmunder Bodden die Premiere des zweiten Teiles der Trilogie Störtebekers Gold „Der Fluch der Mauren“. Damit sind die Störtebeker Festspiele in ihre 18. Saison gestartet. Die Schönheit der Naturkulisse, das besondere Flair und die Anbindung an das Wasser machen den besonderen Reiz eines Festspielabends aus.

In diesem Jahr entführt Sie die Handlung in das südspanische Granada, wo Störtebeker und seine Kumpane weitere Informationen zum Auffinden des Templerschatzes finden. Auch in einem Bankhaus in Genua spielt die Handlung, die mit unzähligen Spezialeffekten gespickt ist und gesanglich von „Lippi“ in Szene gesetzt wird.

Bisher haben das wohl größte Open-Air Theater in Europa seit 1993 insgesamt 4.865.579 Besucher aus aller Welt besucht. Bis zum Start der diesjährigen Saison waren bereits rund 200.000 Eintrittskarten verkauft. Ein gutes Zeichen für die diesjährige Spielzeit und eine Anerkennung der Leistungen des Störtebeker Teams um Ruth, Peter und Anna-Theresa Hick. Selbst in Brasilien wurden in diesem Jahr unter www.stoertebeker.de Karten für eine Vorstellung online gebucht und auch bezahlt. Es steht wohl außer Zweifel, dass die Störtebeker Festspiele selbst eines der wichtigsten Marketinginstrumente der Insel Rügen geworden sind und für die Wirtschaft unseres Eilandes einen wesentlichen und kräftigenden Faktor darstellen. Denn hier stimmen Versprechen und tatsächliche Leistung – und dies wird alljährlich durch das Publikum mit Beifall und durch Mund-zu-Mund-Propaganda honoriert.

Auch in diesem Jahr dürfen Sie gespannt sein, was Klaus Störtebeker (Sascha Gluth), Goedeke Michels (Dietmar Lahaine) und Thomasius (Robert Glatzeder) auf ihrer abenteuerlichen Reise auf den Spuren des Templerschatzes erleben. Verwegene Kämpfe, Intrigen und Seeschlachten werden Sie in ihren Bann ziehen, aber auch die Liebelei zwischen Störtebeker und Maria (Claudia Gaebel) und das Geplänkel von Goedeke und der Schwarzen Krake (Martina Guse). Doch eines wird Sie ganz besonders begeistern: Das mystische Geschehen am Ende der Handlung, wenn sich ein rund zehn Meter großes Monument aus dem Sand des Marktes von Granada gen Himmel erhebt – und das Feuerwerk am Ende des Stückes, das den Abend gebührend beschließt …

Selbst wenn Sie den ersten Teil der Trilogie nicht gesehen haben, sollten Sie sich die diesjährige Geschichte nicht entgehen lassen, denn zu Beginn der Handlung werden Sie in das Geschehene durch die Sprecherin eingewiesen.

Störtebeker Festspiele 2010 starten kommende Woche

Dienstag, 13. Juli 2010

Störtebekers Gold „Der Fluch der Mauren“ hat bereits 190.000 Karten verkauft

Bild

Auch in diesem Jahr verliert Klaus Störtebeker (Sascha Gluth) sein Herz – an Maria (Claudia Gaebel). Foto: Pfaffe

Ralswiek (apf). Die diesjährige Saison der Störtebeker Festspiele, dem wohl größte Open-Air Theater in Europa, steht in den Startlöchern. Am Samstag, 19. Juni, wird ab 20 Uhr die Premiere des zweiten Teils der Trilogie Störtebekers Gold, „Der Fluch des Mauren“, sicher für eine voll besetzte Naturbühne am Großen Jasmunder Bodden sorgen. „Vor 18 Jahren feierten wir hier unsere erste Premiere. Mit dem Stück „Wie einer Pirat wird“ kam nach 12 Jahren Dornröschenschlaf nach den Rügenfestspielen 1959 bis 61 und 1980/81 wieder Leben auf die Naturbühne Ralswiek“, blickt Intendant Peter Hick zurück. Seitdem wurde viel gearbeitet und investiert. Jede Spielzeit war und ist eine neue Herausforderung, denn oberste Priorität hat das Ziel, den Zuschauern anspruchsvolles Theater und erstklassige Bedingungen auf hohem Niveau zu bieten. „Unser diesjähriges Stück spielt 1396 in Granada und Genua“, erklärt der Autor der Legenden um Klaus Störtebeker und Regisseur Holger Mahlich.

Störtebeker, der berühmte Pirat der Ost- und der Nordsee, nun im Mittelmeer? „So unwahrscheinlich es auch klingt, es wäre möglich gewesen. Im ausgehenden 14. Jahrhundert gab es einen florierenden Handel zwischen Nordeuropa und den Mittelmeerstaaten. Die Handelsschiffe fuhren küstennah, von London nach Venedig oder zum Beispiel von Genua nach Brügge. Da wir wissen, dass die Vitalienbrüder auf jeden Fall bis Calais vorgedrungen sind, wäre es durchaus denkbar, dass sie den Handelsschiffen folgend, auch in das Mittelmeer segelten. Auf jeden Fall sind sie zwischen 1395 und 1397 weder in der Ost- noch in der Nordsee nachweisbar“, so Holger Mahlich.

Wie immer dem auch sei – die Störtebeker Festspiele 2010 werden Sie in eine ferne Zeit entführen, die in der heutigen durchaus Parallelen findet. Und wie immer wird am Ende der Vorstellung ein megagroßes Höhenfeuerwerk die Zuschauer verabschieden – bis zum nächsten Mal.

OSTSEE ANZEIGER – Der Rüganer wird Sie in den kommenden Wochen weiter zu den Festspielen informieren.

Karten für die Störtebeker Festspiele vom 19. Juni bis 4. September, täglich außer am Sonntag, erhalten Sie unter der Ticket-Hotline (03838) 31100, Fax (03838) 313192, an den Kassen auf dem Festspielgelände oder im Internet unter www.stoertebeker.de.

Der direkte Draht zur Piratentochter

Dienstag, 13. Juli 2010

Brandneue Internetpräsentation der Störtebeker Festspiele

Bild

Die Adresse www.stoertebeker.de bleibt – der Webauftritt ist hingegen komplett neu gestaltet. Ein Besuch lohnt sich.

Ralswiek (apf). Auf 17 erfolgreiche Spielzeiten können die Störtebeker Festspiele bisher verweisen. Insgesamt 4.865.000 Besucher haben das Open-Air Theater am Großen Jasmunder Bodden in dieser Zeit besucht, um die Geschichten um die Legende Klaus Störtebeker zu erleben. Auch für das diesjährige Stück – Störtebekers Gold „Der Fluch des Mauren“ – sind die Weichen gestellt. Am 9. Mai starten in der Regie von Holger Mahlich die Proben, das neue Bühnenbild nimmt mehr und mehr Form an und der Bautrupp um Bauchef Klaus Tiedtke bemüht sich, die wunderschönen Entwürfe des bewährten Bühnenbildners Falk von Wangelin originalgetreu umzusetzen. Doch auch „hinter den Kulissen“ wird kräftig gewerkelt wie in der Schneiderei, wo die Nähmaschinen kaum zum Stillstand kommen, um die neuen Kostüme als Augenschmaus zu fertigen.

Von einem Ergebnis können Sie schon heute profitieren, denn seit dieser Woche präsentieren sich die Störtebeker Festspiele mit einem neuen, frischen und funktionalen Outfit im World Wide Web unter der Adresse www.stoertebeker.de. Das hat die Agentur „tlgg – torben, lucie und die gelbe gefahr gmbh“ mit dem Webspezialisten „Webteilchen“ gestaltet. „Viele unserer Fans sind online unterwegs, jährlich werden immer mehr Karten über das Internet gebucht und auch Online-Bestellungen im Fanshop nehmen immer mehr zu – da war es höchste Zeit, uns an die Gegebenheiten anzupassen und mit den Veränderungen Schritt zu halten“, so die Piratentochter, mit der man künftig auch per E-Mail kommunizieren kann. Bis 15. April wurden 93.000 Tickets gebucht und weitere 60.000 reserviert. Etwa 70 Prozent erfolgt online.

Wenn auch Sie jetzt schon Ihre Karten für das diesjährige Stück, das vom 19. Juni bis 4. September Montag bis Samstag um 20 Uhr beginnt, sichern wollen, dann können Sie dies im Internet, an den Kassen auf dem Festspielgelände oder unter der Ticket-Hotline (03838) 31100 tun.

Premium Bier für Freibeuter

Dienstag, 13. Juli 2010

Warsteiner Brauerei ist im 4. Jahr Premium Partner der Störtebeker Festspiele

Bild

Intendant Peter Hick, Carsten Abraham, Warsteiner Verkaufsdirektor Gastronomie Ost und Störtebeker (Sascha Gluth) besiegeln das Bündnis. Foto: Störtebeker Festspiele

Ralswiek (DR). Die Warsteiner Brauerei ist im vierten Jahr Premium Partner der Störtebeker Festspiele und verlängert frühzeitig ihr Sponsoring-Engagement bis 2013. Das Open-Air Spektakel um Seeräuber-Legende Klaus Störtebeker in Ralswiek ist alljährlich Publikumsmagnet für fast 400.000 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet. „Ein Open-Air Spektakel dieser Art und Qualität findet man in Deutschland nicht noch einmal“, so Kirsten Missfeld, Marketingdirektorin bei Warsteiner. „Wir pflegen mit den Festspielverantwortlichen eine langjährige Partnerschaft auf Rügen, die wir gern fortsetzen.“

Als exklusiver Bierpartner versorgt Warsteiner die Gäste mit frisch gezapftem Premium-Pils. Darüber hinaus nutzt die Brauerei die Festspiele natürlich auch für ihr eigenes Marketing. Die Spielzeit 2010 startet übrigens am 19. Juni: Allabendlich (außer sonntags) ist Klaus Störtebeker dann auf der Naturbühne Ralswiek zu sehen.

Eintrittskarten sind jetzt schon telefonisch unter der (03838) 31100 und über die Homepage der Festspiele www.stoertebeker.de erhältlich.