Archiv für die Kategorie ‘Presse’

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Montag, 17. Mai 2010

Endlich war es soweit! Bei herrlich nebligem & mystischen Wetter, wurden die ersten Pressefotos der Saison 2010 für das Stück Störtebekers Gold “Der Fluch des Mauren” geschossen. Trotz des recht durchwachsenen Wetters hatten unsere Darsteller, Sascha Gluth (Klaus Störtebeker), Claudia Gaebel (Maria) & Dietmar Lahaine (Goedeke Michels) sehr viel Spass miteinander!

Der direkte Draht zur Piratentochter

Mittwoch, 21. April 2010

Brandneue Internetpräsentation der Störtebeker Festspiele

Die Adresse www.stoertebeker.de bleibt – der Webauftritt ist hingegen komplett neu gestaltet. Ein Besuch lohnt sich. Repro

Ralswiek (apf). Auf 17 erfolgreiche Spielzeiten können die Störtebeker Festspiele bisher verweisen. Insgesamt 4.865.000 Besucher haben das Open-Air Theater am Großen Jasmunder Bodden in dieser Zeit besucht, um die Geschichten um die Legende Klaus Störtebeker zu erleben. Auch für das diesjährige Stück – Störtebekers Gold „Der Fluch des Mauren“ – sind die Weichen gestellt. Am 9. Mai starten in der Regie von Holger Mahlich die Proben, das neue Bühnenbild nimmt mehr und mehr Form an und der Bautrupp um Bauchef Klaus Tiedtke bemüht sich, die wunderschönen Entwürfe des bewährten Bühnenbildners Falk von Wangelin originalgetreu umzusetzen. Doch auch „hinter den Kulissen“ wird kräftig gewerkelt wie in der Schneiderei, wo die Nähmaschinen kaum zum Stillstand kommen, um die neuen Kostüme als Augenschmaus zu fertigen.

Von einem Ergebnis können Sie schon heute profitieren, denn seit dieser Woche präsentieren sich die Störtebeker Festspiele mit einem neuen, frischen und funktionalen Outfit im World Wide Web unter der Adresse www.stoertebeker.de. Das hat die Agentur „tlgg – torben, lucie und die gelbe gefahr gmbh“ mit dem Webspezialisten „Webteilchen“ gestaltet. „Viele unserer Fans sind online unterwegs, jährlich werden immer mehr Karten über das Internet gebucht und auch Online-Bestellungen im Fanshop nehmen immer mehr zu – da war es höchste Zeit, uns an die Gegebenheiten anzupassen und mit den Veränderungen Schritt zu halten“, so die Piratentochter, mit der man künftig auch per E-Mail kommunizieren kann. Bis 15. April wurden 93.000 Tickets gebucht und weitere 60.000 reserviert. Etwa 70 Prozent erfolgt online.

Wenn auch Sie jetzt schon Ihre Karten für das diesjährige Stück, das vom 19. Juni bis 4. September Montag bis Samstag um 20 Uhr beginnt, sichern wollen, dann können Sie dies im Internet, an den Kassen auf dem Festspielgelände oder unter der Ticket-Hotline (03838) 31100 tun.

Quelle: Rüganer Anzeiger 22. April 2010
Redakteur: Pfaffe

Druckfrisch aus der Bild Zeitung

Mittwoch, 21. April 2010

Störtebekers Gold – „Das Vermächtnis“ Historischer Hintergrund der Geschichte um den Schatz der Templer

Freitag, 16. April 2010

Ralswiek (DR). Im Jahre 1395 wurde mit dem Frieden von Skanör und Falsterbo der mehr als sechsjährige Krieg zwischen Dänemark und Mecklenburg beendet. Damit verloren die Vitalienbrüder ihre Daseinsberechtigung. Sie büßten ihre Stützpunkte an Land ein und es blieb ihnen nur noch die Flucht. In mehrere Gruppen aufgesplittert segelten sie nach Russland, in die Nordsee und wahrscheinlich sogar in das Mittelmeer.

Bis Calais ist ihre Spur auf jeden Fall urkundlich nachzuweisen. Calais stand zu der Zeit unter englischer Besatzung – eine Folge des „Hundertjährigen Krieges“ zwischen England und Frankreich. 1395 ruhten die Waffen allerdings. Beide Seiten waren militärisch erschöpft. Diese Situation nutzte der junge englische König Richard II. um seine Macht im Inneren zu festigen. Er heiratete Isabella, die noch jugendliche Tochter des französischen Königs Karl VI. (1396) und verhaftete drei der fünf „Appellanten“ (1397) – mächtige Fürsten, die 1388 auf dem so genannten „Gnadenlosen Parlament“ seine unumschränkte Macht durch einen Regentschaftsrat entscheidend eingeschränkt hatten. Diese drei Fürsten wurden wegen Hochverrats zum Tode verurteilt. (1398) Einer von ihnen war Thomas v. Gloucester – ein Onkel König Richards, der bereits vor Prozessbeginn in Calais inhaftiert war und noch vor dem Urteilsspruch ermordet wurde. Allerdings sank auch Richards Stern sehr bald. Heinrich Bolingbroke, ebenfalls einer der „Appellanten“, der auf Lebenszeit in die Verbannung geschickt wurde, rebellierte gegen den König, nahm ihn gefangen und ließ ihn 1399 mit hoher Wahrscheinlichkeit ermorden. Am 13. Oktober 1399 ging Bolingbroke als Heinrich IV. in die Geschichte ein.

Um die Geschichte der Templer ranken sich unendlich viele Mythen und Legenden. Die Tempelritter – ihr voller Name lautet: „Die Armen Ritter Christi und des Tempels Salomonis“, waren ein geistlicher Ritterorden, der ursprünglich Pilgern im Heiligen Land Schutz und Beistand gewähren sollte. Die Gründung des Ordens ist datiert auf ca. 1119. Die Eroberung Jerusalems durch den 1. Kreuzzug liegt gerade zwanzig Jahre zurück. Die Templer zeichneten sich durch Kühnheit, Frömmigkeit und strenge Zucht aus. Sie beteiligten sich an fast allen Schlachten im Heiligen Land. Sie kämpften stets im vordersten Glied und waren immer die Letzten, die sich zurückzogen. Der ursprünglich arme Orden wurde durch Schenkungen und umfangreiche Privilegien im Laufe der Zeit immer reicher und mächtiger. Sie investierten ihre Gelder wohlüberlegt und waren die einzigen Christen, die Geld gegen Zins verliehen. Für Fürsten und Edelleute führten sie Konten, bekleideten hohe Posten als Finanzberater, bewahrten Schatztruhen und Kronjuwelen auf, zogen Steuern ein und geleiteten Geld und Werttransporte. So entstand im Laufe der Zeit ein gewaltiges Finanzimperium.

An der Spitze der Templer stand ein Großmeister. Ihm unterstanden ca. 7.000 Ritter, Sergeanten, dienende Brüder und Priester. Über fast alle Länder der westlichen Christenheit erstreckte sich ein Netz von mindestens 870 Burgen, Komtureien und Zweigniederlassungen. Sie verfügten über eine Flotte und ihre Kapitalmacht wurde von Päpsten und Königen genutzt. So auch vom französischen König Philipp dem Schönen. Doch die immensen Schulden der französischen Krone brachten Philipp dazu, die Templer unter dem fadenscheinigen Vorwurf der Ketzerei und der sexuellen Verworfenheit zu vernichten. Sie wurden beschuldigt das geheiligte Königreich Frankreich mit den geheimen und hinterhältigen Mitteln der Hexerei zu unterminieren. 1307 wurden sämtliche Komtureien und Ordenshäuser in Frankreich besetzt und die Tempelritter im Namen der Inquisition abgeführt, eingekerkert, gefoltert und getötet. Am 18. März 1314 wurde nach einem unendlich langen Prozessgezerre, in dem es mehr um den Einfluss von König oder Papst ging, der letzte Großmeister des Ordens, Jakob von Molay, in Paris verbrannt. Allerdings war es dem Papst gelungen, den Großteil der Ländereien der Templer und ihrer unbeweglichen Habe, den “Johannitern” zu übertragen. Ob der unermessliche Schatz der Templer der französischen Krone zufiel oder nicht, ist bis heute umstritten.

Soweit die Fakten: Die Legenden sind nicht zu zählen. Einige wenige, die mit der diesjährigen Geschichte in Zusammenhang stehen, seien kurz erwähnt. Kurz vor dem Zugriff des Königs sollen 18 schwer beladene Schiffe der Templer den Hafen von La Rochelle verlassen haben. Höchstwahrscheinlich sind sie nach Schottland gesegelt. Die Templer, die sich dem Zugriff des französischen Königs entziehen konnten, flohen in der Regel nach Portugal oder Schottland. Henry Sinclair, ein schottischer Edelmann, soll 1395 oder 1398 nach Amerika gesegelt und dort in Neuschottland (so der heutige Name!) gelandet sein. Versteckte er den Schatz auf Oak Island, einer einsamen Insel vor der kanadischen Küste? Auf Oak Island wird noch heute nach dem Schatz gesucht. Kanadische Wissenschaftler haben seltsame Bodengestaltungen unter Wasser entdeckt, die möglicherweise künstlich angelegt wurden, als dieses Gebiet höchst wahrscheinlich als Teil der Insel noch über Wasser lag. Sie sehen, es gibt noch genug Stoff für die nächsten Geschichten in Ralswiek . . .

Quelle: Rüganer Anzeiger
Redakteur: Andreas Pfaffe

“Es war ein schwieriges und dennoch gutes Jahr!”

Donnerstag, 15. April 2010

Rügen (apf). Die 14. Spielzeit der Störtebeker Festspiele in Ralswiek ist Geschichte. „Es war ein schwieriges und dennoch gutes Jahr“, sind sich Ruth und Peter Hick einig. Tochter Anna-Theresa (23), die vor drei Jahren die Regieassistenz übernahm, stimmt den Eltern mit den Worten, „eine aufregenden Spielzeit in einer guten Saison“, zu. Tatsächlich waren die Begleitumstände alles andere als gut, wenn man nur an den Sturm, der zum Untergang einer Kogge führte, den Brand an der Gaststätte „Zum Störti“ samt Garderoben und Schneiderei oder auch den Wettereinbruch im August und September denkt. Trotzdem sind die Zuschauer den Festspielen treu geblieben und mit über 360.000 Besuchern ist ein ähnliches Spitzenergebnis wie im letzten Jahr zu verzeichnen.

Doch nach Rekorden strebt man ohnehin längst nicht mehr, vielmehr darum, „das hohe Niveau im Zu-schauerbereich zu halten und auszubauen“, wie Intendant Peter Hick die Herausforderung für die kommenden Jahre nennt. „Die Menschen sollen eine perfekte Show erleben, die Illusionen weckt und beeindruckt“, ergänzt Anna-Theresa. Wenn sie am Ende der Vorstellung aus dem Traum Störtebeker wieder erwachen, sollen sie nichts von der unglaublichen Mühe bemerkt haben, die das Zusammen-führen des Puzzles der jeweiligen Geschichte bereitet.

Dafür stehen schließlich Könner vor, auf und hinter der Bühne, die ihr Handwerk verstehen und mit Leidenschaft an der Erfolgsgeschichte Störtebeker Festspiele Anteil haben. „In diesem Jahr hatten wir eine besonders gute Hand in der Wahl der Schauspieler“, blickt Geschäftsführerin Ruth Hick zurück. Doch nicht nur die Schauspieler, vielmehr das gesamte Team der Festspiele sind ein geschliffener Diamant, welcher dem Produkt Störtebeker Festspiele und damit der Insel Rügen überall in Deutschland und darüber hinaus Anerkennung verschafft und Lust auf mehr bereitet.

„Es ist gut, wenn man Visionen hat, die ankommen, weil alle im Team zusammen halten, an einem Strang ziehen und jeder für den anderen da ist“, zeigt Anna-Theresa Hick eine Besonderheit der Fest-spiele auf, die mir als berichtender Journalist in dieser Spielzeit mehr als deutlich wurde. Und so habe ich keinen Zweifel daran, dass die 15. Spielzeit im kommenden Jahr erneut ein grandioser Erfolg wird. Auch deshalb, weil jeder auf der Insel von den Festspielen profitieren kann, wenn er sich auf seine Weise in das Gelingen des Gesamterlebnisses einbringt. Das sei ja auch das Anliegen der Likedeeler (Gleichteiler) gewesen, so Ruth Hick mit einem Lächeln. Für sie wie für die etwa 25 ganzjährig beschäftigten Mit-arbeiter startet nun schon die Vorbereitung der neuen Spielzeit, die mit Probenbeginn im Mai dem Höhepunkt Premiere am 23. Juni entgegen geht.

Doch bis dahin gibt es noch viel zu tun. „Wir werden ganz eifrig am Entstehen des Mehrzweck- Neubau mit Gaststätte arbeiten und hoffen, dass noch vor Weihnachten das Dach auf dem Haus ist“, schaut Peter Hick in die nahe Zukunft. Ein kühnes Vorhaben, aber Voraussetzung, um termingerecht zu Proben-beginn den Innenausbau zu realisieren.

Rüganer Anzeiger 13. September 2006 (apf)

Die Saison 2010 kann beginnen

Donnerstag, 15. April 2010

Störtebeker Festspiele

Presse “Störtebeker Festspiele 2006 – Planung bis 2012″

Donnerstag, 15. April 2010

Im Jahr 2005 verzeichneten die Störtebeker Festspiele auf der Insel Rügen einen Besucherrekord von über 366 000 Zuschauern und sind somit das erfolgreichste Freilichttheater in Deutschland. Im nächsten Jahr wird die Geschichte „Klaus Störtebeker“ und „Goedeke Michels“ nach Hamburg führen, allerdings nicht unbedingt zur Freude der beiden Helden, denn der Titel des Stücks lautet im Jahre 2006 „IN HENKERS HAND“.

Vorausschauend auf die Saison 2006 zeichnet sich, zur Freude der Veranstalter, auch jetzt schon  ein positiver Trend ab. Der Vorverkauf läuft bereits seit September 2005. Mit dem Stichtag 15. Januar 2006 sind bereits mehr als 80 000 Karten reserviert bzw. verkauft. Das ergibt eine Zuwachsrate beim Verkauf der Karten zum Vorjahr von über 38%. „Das wird wohl aber nicht die reale Zuwachsrate sein“, bemerkt Geschäftsführerin Ruth Hick: „Da müssten wir das Theater  ja vergrößern. Nein, die Leute planen den Besuch der Festspiele immer frühzeitiger. Sie sichern sich die besten Plätze. Das kann man am Reservierungsverhalten klar feststellen. Sicher, die Tatsache, dass „Klaus Störtebeker“ im nächsten Jahr seinen Kopf verliert, genauer „geköpft“ wird,  ist natürlich ein besonderes Erlebnis“ schmunzelt sie.  Begonnen wird dann im Jahr 2007 mit einem neuen Zyklus mit neuen Geschichten um „Klaus Störtebeker“, der bis zum Jahr 2012 dauern wird.  „Aus dem 20-jährigen Seeräuberleben des „Klaus Störtebeker“ haben wir bis jetzt  nur etwa 20 Stunden erzählt – da haben wir noch Stoff für 100 Jahre vor uns“ so die Geschäftsführerin. Im Jahre 2007 feiern die Störtebeker Festspiele bereits ihr 15-jähriges Bestehen. Da werden sich die Verantwortlichen  sicher etwas ganz Besonderes einfallen lassen.