2010 Störtebekers Gold „Der Fluch des Mauren“

Eine Abordnung Kastiliens unter Führung des fanatischen Abtes Ignatius, fordert von Granada außer den üblichen Tributzahlungen, auch die Reliquie des „Heiligen Antonius“, die im Schrein des gleichnamigen Brunnens ruht. Sollte Granada Tribut und Reliquie nicht in 100 Tagen entrichten, droht Kastilien mit Krieg.
Unglücklicherweise hat aber der jüdische Schatzmeister Granadas, Eli ibn Saul, diese Reliquie, heimlich für frühere Tributzahlungen beim Bankhaus „San Giorgio“ in Genua verkauft. Störtebeker, Goedeke und Thomasius erreichen Granada und beginnen mit ihrer Suche nach versteckten Hinweisen, auf den verschollenen Schatz der Templer. Von dem Mädchen Maria, auf deren Familie seit Generationen ein Fluch liegt, erfährt Störtebeker, dass der „Heilige Antonius“, den Maria immer wieder anruft um sie von dem Fluch zu erlösen, der Schutzpatron der verlorenen Schätze ist. Störtebeker glaubt damit, den entscheidenden Hinweis auf den Verbleib des Schatzes gefunden zu haben.
Die genuesische Bank „San Giorgio“, das eigentliche Machtzentrum der Stadt, hat zu einer Wohltätigkeitsveranstaltung geladen. Die „feine Gesellschaft“ soll bei einer Modenschau die Kreationen berühmter Couturiers ersteigern, und der Erlös soll den Armen zu Gute kommen. In die Vorbereitungen platzt Eli ibn Saul, um die Reliquie vom Bankherren Baptista de Rocca zurück zu kaufen. De Rocca behauptet diese Reliquie nicht mehr zu haben und obwohl Eli ahnt, dass er betrogen wird, bleibt ihm nicht viel mehr als eine leere Drohung. Baptista de Rocca war es, der der kastilischen Krone geraten hat, diese Reliquie zu fordern. Da sie in seinem Besitz ist, liefert er den Kastilienen den ersehnten Kriegsgrund. Er finanziert den Krieg und im Gegenzug verpflichtet sich Kastilien seine gesamte Flotte bei ihm zu versichern. So hofft er sein Bankhaus zum mächtigsten Finanzinstitut Europas zu machen, Der „Schwarze Krake“ – ein berüchtigter Pirat, der im geheimen Auftrag de Roccas Schiffe kapert um deren Eigner zu Versicherungen bei ihm zu zwingen, verlangt von de Rocca ausstehenden Lohn. Doch der weigert sich zu zahlen und will obendrein seinen anrüchigen Komplizen los werden. Immerhin gelingt es dem „Schwarzen Kraken“ de Rocca ein Schnippchen zu schlagen. Der düpierte Bankherr muss die teuren Kleider der internationalen „Haute Couture“ selbst bezahlen.
Störtebeker und Maria empfinden mehr als Sympathie füreinander. Dem Geheimnis des Templerschatzes sind Störtebeker und seine Freunde allerdings nicht näher gekommen. Das Eintreffen Guy de Rigaults in Granada, der sich an Störtebekers Fersen geheftet hat um den Schatz in den Besitz des Hauses Orleans zu bringen, macht die Sache nicht leichter.
Eli ibn Sauls erfolglose Reise nach Genua lässt Hassan, den fanatischen Heerführer Granadas frohlocken. Auch er will den Krieg, so voraus schaubar Granadas Niederlage auch ist. Störtebeker begreift, dass die Reliquie der Schlüssel für Granadas Überleben, wie für das Auffinden des Templerschatzes ist. Er bietet Eli ibn Saul an, die Reliquie zu beschaffen, wenn sie ihm im Gegenzug für kurze Zeit überlassen wird. Der Schatzmeister ist zwar skeptisch, aber da er keinen anderen Ausweg sieht, geht er auf den Handel ein.
Störtebeker hat erfahren, dass der Bankherr de Rocca mit dem „Schwarzen Kraken“ schmutzige Geschäfte macht. Er hofft diesen Piraten zu fangen um den Bankherren erpressen zu können. Die Reliquie gegen das Schweigen des „Schwarzen Kraken“. Doch de Rocca wähnt sich sicher. So muss Störtebeker einen anderen Weg wählen. Am Ende hat er die Reliquie und ganz nebenbei noch die Bank ruiniert.
Der Friede ist für Granada zwei weitere Jahre gesichert. Eli ibn Saul steht zu seinem Wort, und so gelingt es Störtebeker mit Hilfe der Reliquie, dem Geheimnis des Templerschatzes noch näher zu kommen. Er verlässt Granada mit Maria. Sie hat sein Herz gewonnen und durch die Kraft der Liebe wurde sie endlich vom Fluch des Mauren befreit.

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