Die neuen Helden nehmen Kurs auf Ralswiek

By 31. Januar 2018Presse

Endlich ist es soweit – die neue Heldenbesetzung der Störtebeker Festspiele wird bekannt
gegeben. Dem „Ruf der Freiheit“ folgen ab diesem Jahr auf der Naturbühne Ralswiek die beiden
Schauspieler Alexander Koll und Alexander Hanfland.

Über 1,90 m groß, blond, stattlich: Alexander Koll ist der neue „Klaus Störtebeker“. Der gebürtige
Eschweiler hat mit 19 Jahren in der Theater AG seiner Schule mit den „Brettern die die Welt
bedeuten“ erste Kontakte aufgenommen. Damals wurde ihm sehr schnell klar, dass es genau das
ist, was er sich für seinen weiteren beruflichen Werdegang gewünscht und vorgestellt hat. Nach
dem Abitur gelang es ihm, einen der wenigen, umkämpften Studienplätze an der renommierten
Hochschule für Musik und Theater Rostock zu bekommen. Seine Anfängerjahre, als nun staatlich
diplomierter Schauspieler, verbrachte er am Theater Augsburg und u.a. am Staatstheater Mainz.
Es folgten erste erfolgreiche Rollen bei Film und Fernsehen. Aus seiner Studienzeit in Rostock
kannte er natürlich die Störtebeker Festspiele auf der Insel Rügen. Er hatte aber nie den Mut, sich
als Schauspieler zu bewerben. „Als ich Jahre später über seine Agentur erste Kontakte zu ihm
aufnahm, war mir nicht so bewusst, dass ich bei ihm eine „offene Tür“ eintreten würde“ lacht Ruth
Hick, Geschäftsführerin der Störtebeker Festspiele. Eine Zusage für die Heldenrolle „Klaus
Störtebeker“ musste noch mit Dreharbeiten für das ZDF koordiniert werden, was nicht ganz so
einfach war. Ab 2018 ist er nun der neue „Klaus Störtebeker“. Er bringt alles mit, was ein
sympathischer Held haben muss. Dazu kommt eine große Portion Humor – diese Mischung wird
man im Team der Festspiele sicherlich sehr schätzen.

An seiner Seite übernimmt Alexander Hanfland die Rolle des „Goedeke Michels“. Als Freunde und
Verbündete folgen sie in den nächsten Jahren gemeinsam dem „Ruf der Freiheit“. Alexander
Hanfland lebt in Köln und hat an der Schule des Theaters, Theater der Keller, seine Ausbildung
zum Schauspieler absolviert. Auch er hat viel Theater gespielt und bekam früh Einblicke in die
Film- Werbe- und Fernsehwelt. Ein pralles Schauspielerleben. In den letzten zwei Jahren spielte er
bei den Karl May Festspielen in Elspe im Sauerland. Auch eine große, sehr erfolgreiche
Freilichtbühne. Er kennt die Tücken eines Theaters unter freiem Himmel und er musste sich in der
Rolle des Bösewichten „Santer“ vom Publikum so einiges anhören. In der Rolle des „Goedeke
Michels“ wird ihm das ganz sicher nicht passieren. Der Hüne hat außen eine harte Schale, aber
innen einen weichen Kern. Genauso sieht er auch seine Rolle – er ist mit dem Herzen dabei!
Jahrelang hat er sich immer wieder bei den Störtebeker Festspielen beworben. Er lernte extra das
Reiten und Kämpfen, er gab einfach nicht auf. „Dass er für uns ein sehr interessanter Schauspieler
sein würde, war uns schnell klar, aber wir wollten auch die passende Rolle für ihn finden – und ich
denke, das haben wir“ so Peter Hick der Intendant der Festspiele. Dazu passt seine natürliche,
bescheidene und ehrliche Art im Umgang mit Kollegen. Ein großes Glück ist es, dass sich die zwei
„Helden“ auch privat sehr gut verstehen. Beide sind sie natürlich etwas aufgeregt und haben
großen Respekt vor ihrer neuen Aufgabe. Am 13. Mai beginnen die Proben zu „Ruf der Freiheit“
mit Regisseur Marco Bahr und dem ganzen Ensemble der Störtebeker Festspiele.

Karten für die Störtebeker Festspiele „Ruf der Freiheit“ erhalten Sie unter www.stoertebeker.de
oder Tel. 03838 31100. Premiere ist am 23.Juni 2018 und wird bis zum 8. September gespielt –
immer montags bis sonnabends, jeweils um 20Uhr.

Foto: Stefanie Reichel Photography