Erfolgreiche Halbzeit bei Störtebeker Festspielen

By 11. Oktober 2010Allgemein, Presse

Klaus Störtebeker kommt mit allen Situationen seines Lebens zurecht – er trotzt den Gefahren seines gefährlichen Weges …

Es passt einfach alles in diesem Jahr – ein Team wie ein Herz und eine Seele, eine spannende und zugleich herzergreifende Geschichte, Schauspieler, die durch Höchstleistungen brillieren, ein Sommer, wie man ihn nicht besser erleben könnte und deshalb zufriedene Zuschauer. Das sind die Störtebeker Festspiele 2010.

In der vergangenen Woche, am 28. Juli, wurde die „Halbzeit“ des überaus erfolgreichen zweiten Teils der Trilogie Störtebekers Gold mit dem Titel „Der Fluch der Mauren“ begangen. Alles deutet auf eine Saison hin, die besser kaum sein könnte. Ob neuer Besucherrekord oder nicht ist dabei zweitrangig, denn längst geht es den Machern der Festspiele um Intendant Peter Hick nicht mehr darum, Rekorde zu brechen, sondern das hohe und anspruchsvolle Niveau des Open-Air-Theaters alljährlich erneut unter Beweis zu stellen. Und dass dies auch im Jahr 2010 gelingt, davon können Sie sich noch bis zum 4. September allabendlich um 20 Uhr (außer am Sonntag) selbst überzeugen.

Als am 3. Juli 1993 die Naturbühne Ralswiek am Großen Jasmunder Bodden wieder in Betrieb genommen wurde, war es alles Andere als eine „sichere Sache“. Doch mittlerweile haben sich die Störtebeker Festspiele zu einer Institution entwickelt, die der Insel Rügen Wirtschaftskraft und weltweites Ansehen verschafft.

Neben dem Primäreffekt der Schaffung neuer Arbeitsplätze, entstand für die gesamte Insel Rügen ein erheblicher Sekundäreffekt – die nur wegen der Festspiele auf die Insel kommenden Besucher. „Diese Besucherzahl ist inzwischen auf den heutigen Stand von dauerhaft weit über 300.000 angewachsen. Rund 75 Prozent unseres Publikums kommt wegen der Festspiele auf die Insel. Dies ergibt bei einer durchschnittlichen Verweildauer von rund 4,7 Tagen und einer Geldausgabe von durchschnittlich 109 Euro pro Tag somit ein Finanzvolumen von über 100 Millionen Euro, das durch die Festspiele pro Saison auf die Insel gezogen wird“, resümiert Intendant Peter Hick.

Kein Wunder, dass ihn die Leser der SUPERillu im Monat Juli für den sechsten SUPERillu-Einheitspreis nominiert haben. Diesen Leser-Preis können Menschen oder Institutionen erhalten, die sich um den wirtschaftlichen Aufbau in den neuen Bundesländern verdient gemacht, Firmen aufgebaut, sichere Arbeitsplätze geschaffen haben. Aber auch Menschen oder Institutionen, die besonders dazu beigetragen haben, die in Jahrzehnten der deutschen Teilung gewachsene „Mauer in den Köpfen“ abzubauen, das Zusammenwachsen und gegenseitige Verstehen von Ost und West zu fördern.

 

… auf der Suche nach dem Templerschatz und trinkt genüsslich „Tee“ in fremden Landen. Fotos: (apf)

 

Herzlichen Glückwunsch

dafür an Intendant Peter Hick, den Vater der Störtebeker Festspiele, und sein engagiertes und motiviertes Team, welches es in hervorragender Weise versteht, für die Insel Rügen zu werben – mit zufriedenen Gästen. Denn zufriedene Gäste kommen immer wieder …

Quelle: Rüganer Anzeiger

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