Ernst Litfaß hilft Klaus Störtebeker

By 30. März 2011Allgemein, Presse

Vorbereitung der neuen Spielzeit mit neuen Werbeträgern

Ralswiek (apf). Das diesjährige Stück der Störtebeker Festspiele, welches die Trilogie Störtebekers Gold unter dem Titel „Der Schatz der Templer“ beendet, wird vom 18. Juni bis 3. September diesen Jahres von Montag bis Samstag jeweils um 20 Uhr auf der Naturbühne in Ralswiek seine Gäste in den Bann ziehen.

Dass diese schon im Vorfeld auf die Vorstellungen aufmerksam werden, dafür hat sich der Likedeeler Klaus Störtebeker längst den Berliner Drucker Ernst Litfaß zu Hilfe genommen, der die gleichnamige Litfaßsäule erfunden hat. Nach schwierigen Verhandlungen erteilte der Berliner Polizeipräsident Karl Ludwig von Hinkeldey Litfaß am 5. Dezember 1854 die erste Genehmigung für seine „Annoncier-Säulen“.

Gleich fünf solcher Riesenexemplare kamen bereits am 10. März mittels Transporter aus Chemnitz nach Ralswiek. „Wir haben schon solche drei Meter hohen Säulen in Sassnitz, Putbus, auf Ummanz und bei uns in Ralswiek im Einsatz. Die neuen sollen nun in Garz und Gingst zum Einsatz kommen“, erklärt Jana Hartwig das Anliegen. „So tauschen wir Stück für Stück die alten Betonsäulen aus.“ Hergestellt werden die Werbeträger in mittlerweile unterschiedlichen Designs durch die Firma FIBER-TECH Products GmbH aus Chemnitz (www.fiber-tech.de) auch nach individuellsten Ansprüchen der Kunden.

Wenn die Plakate für die diesjährige Saison gedruckt sind und das Wetter sich von seiner frühlingshaften Seite zeigt, werden die Litfaßsäulen neu bestückt und aufgestellt. Derweil haben sie Unterschlupf im Sägewerk in Jarnitz gefunden. Dort hatten die Mitarbeiter den Empfang der außergewöhnlichen Werbeträger im Zwischenlager gut vorbereitet und mit modernster Technik war das Lkw-Gespann mit über 13 Metern Ladefläche schnell entladen.

Karten für die Störtebeker Festspiele gibt es unter (03838) 31100 oder im Internet unter www.stoertebeker.de.

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