01. Juli 2011

Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“ – Premiere 2011

Und wieder einmal war es soweit: die Störtebeker Festspiele feierten Premiere.

Am 18. Juni 2011 kurz nach 20 Uhr begann die 19. Spielsaison. Der Bürgermeister von Ralswiek eröffnete mit einer kräftigen Kanonensalve, auf welche drei grossen Explosionen folgten,  Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“. Lokale Prominenz, Rüganer, Freunde, Familien, Sponsoren und Unterstützer des Theaters waren gekommen - und blieben trotz des Regens. Zwar schlossen sich kurzfristig vor dem Beginn der Vorstellung die Schleusen und wir konnten trocken beginnen, aber leider hatte Petrus keine Gnade mit uns und so tröpfelte der Regen kurz vor der Pause weiter - und hielt fast bis zum Ende an. Dennoch; Wir waren gut gerüstet, genau wie unser Piratenpublikum, und der einmaligen Stimmung im Theater tat das auch keinen Abbruch. Alles verlief wie am Schnürchen und anscheinend auch zufriedenstellend für unser Premierengäste, denn es gab nicht nur grossen Applaus am Ende, sondern auch stehende Ovationen!

Am besten Ihr lest selbst unten nach (bei den Links) - und Bilder haben wir für Euch natürlich auf Facebook bereit gestellt ;)

Aber hoffentlich kommt Ihr bald selbst um Euch eine Meinung zu bilden.

Wir hoffen jedenfalls sehr, dass es Euch gefallen hat oder noch gefallen wird.

Eure Piratentochter

Video

http://www.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?media=nordmagazin5925

Print

http://www.ndr.de/reise_freizeit/urlaubsregionen/ruegen_hiddensee/stoertebekerfestspiele100.html http://www.focus.de/kultur/diverses/theater-packender-stoertebeker-festspielstart-auf-ruegen_aid_638259.html

http://www.ostsee-zeitung.de/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=3149867

http://www.svz.de/nachrichten/home/top-thema/article/1715/packender-stoertebeker-festspielstart-auf-ruegen-1.html

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.festspiele-packender-stoertebeker:-festspielstart-auf-ruegen.ec204ce3-e44b-4c4b-aab1-0b14fa15ad6f.html

http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/kultur/index_artikel_komplett.phtml?SID=0c9a2dd4dddfbf1dd6d16d2e0c6b7cf6&param=news&id=3149668

http://www.augsburger-allgemeine.de/kultur/Packender-Stoertebeker-Festspielstart-auf-Ruegen-id15544606.html

http://www.avr.de/de/service/news/245?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter&utm_campaign=ostseenews

http://erlebnis-scout.de/2011/06/19/sommerhighlights-auf-ruegen/

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1308380435510

http://www.boulevard-baden.de/ueberregionales/kultur/2011/06/18/stortebeker-festspiele-auf-rugen-haben-begonnen-380240/

http://www.moz.de/kultur/kultur/artikel-ansicht/dg/0/1/320758/

 

 
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15. Juni 2011

Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“ – Pressekonferenz 2011

Endlich war es soweit. Über Wochen hatte das Team der Störtebeker Festspiele auf diesen Moment hingearbeitet - Das Eintreffen der Journalisten stand unmittelbar bevor. Nun würde es sich zeigen, ob die Planung für einen reibungslosen Ablauf sorgt und die Einblicke in das neue Stück auch gefallen. Alle im Team waren sehr aufgeregt, denn zum ersten Mal hatten die Störtebeker Festspiele alles selbst organisiert, sozusagen von A-Z, in der Hoffnung allen Ansprüchen, sowohl denen der Journalisten, als auch denen im Team, gerecht zu werden. Aber, alles lief fantastisch. Die Sonne schien, es waren 30 Grad, alle waren gut gelaunt.
Ein Grossteil der Journalisten kam mit der „Weissen Flotte“ aus Breege, über den Grossen Jasmunder Bodden, angefahren und wurden dabei Zeugen eines waschechten Piratenangriffs - und wurden dabei fast selbst noch gekapert.
Kurz nach 12 Uhr ging es dann feurig los. Peter Hick eröffnete die 19. Pressekonferenz der Störtebeker Festspiele mit einer riesigen Explosion. Die Feuerwand ging direkt hinter ihm, am Hafen der Festspiele, hoch und heizte allen Beteiligten zusätzlich noch einmal richtig ein. Kurz darauf folgte die Präsentation der Szenen, welche noch nicht zu viel preisgeben, aber Lust auf mehr machen sollten.
Zum Beispiel wurde nicht verraten, wo sich denn nun der Schatz befindet! Es wurde viel gerätselt, aber niemand hat das Geheimnis um den „Schatz der Templer“ an diesem Tage gelüftet. So dürfen wir alle noch gespannt sein - bis zur Premiere am 18. Juni 2011, denn wird Störtebeker mit seinen Mannen einreiten, Schottland auf den Kopf stellen und wahrscheinlich die ein oder andere Goldmünze mit auf große Fahrt nehmen ;)

Eure Piratentochter

www.facebook.com/stoertebekerfestspiele

Und hier noch ein paar Berichterstattungslinks

http://www.nordkurier.de/index.php?objekt=nk.nachrichten.m-v&id=829615

http://www.svz.de/nachrichten/home/top-thema/article/1715/stoertebeker-sticht-in-see-festspiele-vor-dem-start-1.html

http://www.nnn.de/nachrichten/mecklenburg-u-vorpommern/artikeldetail/article/528/stoertebeker-sticht-in-see-festspiele-vor-dem-start-1.html

http://www.volksfreund.de/nachrichten/welt/kultur/theaterinszenierungen/buehne/buehne-Stoertebeker-sucht-den-Schatz-der-Templer;art626,2807763

http://www.themenportal.de/nachrichten/stoertebeker-jagt-den-schatz-der-templer-27962

http://www.waltroper-zeitung.de/freizeit/buehne/Stoertebeker-sucht-den-Schatz-der-Templer;art274,483686

http://www.moz.de/kultur/kultur/artikel-ansicht/dg/0/1/312080/

http://www.dattelner-morgenpost.de/freizeit/buehne/Stoertebeker-sucht-den-Schatz-der-Templer;art274,483686

http://www.charivari.de/nachrichten/stoertebeker-jagt-den-schatz-der-templer,4decf0d4e3c4d.php

http://www.boulevard-baden.de/ueberregionales/kultur/2011/06/06/stortebeker-jagt-den-schatz-der-templer-374711/
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28. April 2011

“Der Schatz der Templer” rückt immer näher…

Der Monat April ist fast vorbei und somit rückt der Start des Probenbeginns immer näher. Am 9. Mai ist offizieller Probenbeginn und bis dahin wird noch viel auf dem Gelände der Störtebeker Festspiele passieren!

Jüngstes Ereignis waren unsere "Turmspitzen", die nun endlich in unserer diesjährigen Kulisse ihren Platz gefunden haben. Es musste extra ein Kran bestellt werden, der sie dann ins richtige Licht rücken konnte.

Aber nicht nur das. Die Bühnenmaler sind fleissig am werkeln, unser Bautrupp gönnt sich kaum eine Pause um alles zum Probenbeginn bespielbar zu machen, Fremdfirmen kümmern sich um die Erneuerung des Stegs auf der linken Bühnenseite und unsere Kostümabteilung näht sich die Finger wund. Unser Kartenverkaufsteam ist im vollen Einsatz, denn die Telefone wollen, zum Glück, nicht still stehen und das Büro organisiert die anstehende Premiere und das "einlaufen" unseres diesjährigen Teams im Störtebeker Hafen.

Was uns ganz besonders freut ist die Neugestaltung unseres Vorplatzes. Die Gemeinde Ralswiek hatte eine "Grundrenovierung" veranlasst. Somit wurde das alte Kopfsteinpflaster entfernt und nun wird es "Besucherfreundlicher" gestaltet. In Zukunft wird es für all´ unsere Besucher einfacher und angenehmer werden, die Tore des Theaters zu erreichen. Vielen herzlichen Dank auf diesem Weg!

In Kürze gibt es wieder etwas zu berichten ;)
Wir freuen uns jedenfalls wahnsinnig auf den Start in die neue Saison!
Mit lieben Grüßen,
Eure Piratentochter
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28. April 2011

Die Besetzungsliste 2011 – Störtebekers Gold “Der Schatz der Templer”

Klaus Störtebeker - Sascha Gluth
Goedeke Michels - Dietmar Lahaine
Thomasius - Charles Lemming
Stewart - Mario Ramos
Sinclair - Norbert Braun
König & Meister - Ben Hecker
Malcolm - Mike Hermann Rader
Maria - Claudia Gäbel
Ira - Martina Guse
John - Oliver Hörner
Poet - Hans Jörg Fichtner
Bill / Glandor - Jürgen Haase
Rosslyn - Jannika Jira
Geoffry - Thomas Linke

Balladensänger - Wolfgang Lippert
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30. März 2011

Ernst Litfaß hilft Klaus Störtebeker

Vorbereitung der neuen Spielzeit mit neuen Werbeträgern

Ralswiek (apf). Das diesjährige Stück der Störtebeker Festspiele, welches die Trilogie Störtebekers Gold unter dem Titel „Der Schatz der Templer“ beendet, wird vom 18. Juni bis 3. September diesen Jahres von Montag bis Samstag jeweils um 20 Uhr auf der Naturbühne in Ralswiek seine Gäste in den Bann ziehen.

Dass diese schon im Vorfeld auf die Vorstellungen aufmerksam werden, dafür hat sich der Likedeeler Klaus Störtebeker längst den Berliner Drucker Ernst Litfaß zu Hilfe genommen, der die gleichnamige Litfaßsäule erfunden hat. Nach schwierigen Verhandlungen erteilte der Berliner Polizeipräsident Karl Ludwig von Hinkeldey Litfaß am 5. Dezember 1854 die erste Genehmigung für seine „Annoncier-Säulen“.

Gleich fünf solcher Riesenexemplare kamen bereits am 10. März mittels Transporter aus Chemnitz nach Ralswiek. „Wir haben schon solche drei Meter hohen Säulen in Sassnitz, Putbus, auf Ummanz und bei uns in Ralswiek im Einsatz. Die neuen sollen nun in Garz und Gingst zum Einsatz kommen“, erklärt Jana Hartwig das Anliegen. „So tauschen wir Stück für Stück die alten Betonsäulen aus.“ Hergestellt werden die Werbeträger in mittlerweile unterschiedlichen Designs durch die Firma FIBER-TECH Products GmbH aus Chemnitz (www.fiber-tech.de) auch nach individuellsten Ansprüchen der Kunden.

Wenn die Plakate für die diesjährige Saison gedruckt sind und das Wetter sich von seiner frühlingshaften Seite zeigt, werden die Litfaßsäulen neu bestückt und aufgestellt. Derweil haben sie Unterschlupf im Sägewerk in Jarnitz gefunden. Dort hatten die Mitarbeiter den Empfang der außergewöhnlichen Werbeträger im Zwischenlager gut vorbereitet und mit modernster Technik war das Lkw-Gespann mit über 13 Metern Ladefläche schnell entladen.

Karten für die Störtebeker Festspiele gibt es unter (03838) 31100 oder im Internet unter www.stoertebeker.de.
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12. Februar 2011

Ein neuer Kollege hat angeheuert!

Seit heute ist es offiziell. Wir haben einen „neuen“ Kollegen bei den Störtebeker Festspielen! Somit ist die Besetzung für 2011 offiziell vollständig und abgeschlossen.

Der Kollege heißt Oliver Hörner, ist 44 Jahre alt und wird in „Der Schatz der Templer“ die Rolle des „John“ übernehmen.

Doch wer ist Oliver Hörner überhaupt?

Der Sohn eines Schauspielerehepaares wusste schon sehr früh, dass er in die Fußstapfen seiner Eltern treten möchte. Der gebürtige Rheinländer tourte mit seinen Eltern während seiner Kindheit durch ganz Deutschland, immer dahin, wohin der Beruf seiner Eltern die Familie eben wehte.

Seine Eltern waren anfangs wenig von seinem Berufswunsch begeistert und wollten eigentlich, dass er „etwas Vernünftiges“ lernt.

Im Alter von 14 Jahren durfte Oliver Hörner am Theater eine Regieassistenz bzw. eine Hospitanz absolvieren, bei der er alle Schritte einer Theaterproduktion durchlief und sich ein Gesamtbild vom Beruf des Schauspielers und der Arbeit am Theater machen konnte.

Danach stand definitiv fest: Oliver wird Schauspieler. Da konnte auch der Herr Papa nichts mehr machen.

Mit 18 Jahren stand er dann in den Hamburger Kammerspielen als „Njöd“ in „Strindbergs Vater“ auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“. Danach folgte schnell eine Schauspielausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule bei Ali Wunsch-König.

Seitdem wirkte Oliver Hörner bei verschiedenen Theaterproduktionen mit, unter anderem an der Komödie am Kurfürstendamm, an der Komödie Frankfurt und am Ernst-Deutsch-Theater. Parallel zu seiner Bühnentätigkeit kamen viele Angebote aus Film und Fernsehen hinzu.

Seine bekannteste Rolle ist sicherlich die des Bordmechaniker „Jan Wollcke“ in der Fernsehserie „Die Rettungsflieger".

Aber Oliver ist nicht nur passionierter Schauspieler, sondern auch ein echter Pferdenarr. Er selbst besaß eine Finca in der Dominikanischen Republik mit 40 Pferden, welche er an Touristen vermietete. Dort lernte er auch seine Frau kennen – aus einer kurzen Begegnung im Urlaub wurde dann die Liebe seines Lebens.

Mittlerweile haben die beiden zwei gemeinsame Kinder und leben in der Nähe von Hamburg.

Wir freuen uns unheimlich, einen so sympathischen Kollegen bei uns im Team begrüßen zu dürfen! Und freuen uns auf einen super Sommer 2011!

Eure
Piratentochter ;)
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02. Februar 2011

Störtebekers Gold “Der Schatz der Templer”

Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“
Kurzfassung der diesjährigen Geschichte

Störtebeker und seinen Gefährten wurden im letzten Jahr dahingehend entlassen, dass sie sich auf den Weg nach Schottland machen.

Vor der Burg der Sinclairs gehen sie an Land. Henry Sinclair sowie sein Sohn Malcolm erfahren von Maria die geheimnisumwitterte Geschichte ihrer Abstammung und nehmen sie als „Verlorene Tochter“ wieder in den Schoß der Familie auf. Dankbar werden auch Störtebeker und seine Freunde, die sich als Kauffahrer ausgeben, willkommen geheißen.

Der König, Richard III., besucht Sinclair, einen seiner letzten Getreuen. Er ist es, der ihm im Machtkampf gegen seinen Bruder Stewart, den Herzog von Albany, noch zur Seite steht.

Überraschend wird der Aufmarsch Stewarts gemeldet. Er stellt Sinclair vor die Wahl, sich ihm gegen den König anzuschließen oder vernichtet zu werden. Doch das beherzte Eingreifen Störtebekers und seiner Getreuen lässt sein Vorhaben scheitern.

Zurück in seiner Burg, lässt Stewart seine Wut über das missglückte Unternehmen an seinen Leuten aus. Die Alchemistin Ira betreibt in der Burg ihre magischen Rituale. Zwischen Stewart und ihr besteht eine weit in die Vergangenheit reichende Beziehung. Er verlangt von ihr, seinen Bruder, den König, mit einem langsam wirkenden Gift zu töten.

Störtebeker, Goedeke und Thomasius kommen indessen bei ihrer heimlichen Suche nach einem Hinweis auf das Gold der Templer nicht weiter. Sie vermuten, dass Sinclair zu den „Verborgenen Wächtern“ gehört und wesentlich mehr weiß, als er erkennen lässt. Sie wollen versuchen, ihn aus der Reserve zu locken. Jedoch weiß Sinclair längst, dass sie Piraten sind, und er gibt zu, Templer zu sein.

Er hat im Auftrag des Templerordens die Aufgabe übernommen, Störtebeker und seine Freunde zu töten und somit einen möglichen Zugriff auf den Schatz zu verhindern. In einem Kampf auf Leben und Tod unterliegt er Störtebeker, der ihn jedoch nicht tötet.

Störtebekers Traum, mit dem Gold der Templer ein „Likedeeler-Reich“ zu errichten, scheint gescheitert, da bietet ihm Sinclair an, ihn zu den „Geheimen Wächtern“ zu führen. Störtebekers Vision einer gerechteren Welt hat ihn beeindruckt. Es gelingt Sinclair, die „Geheimen Wächter“ zu überzeugen, Störtebeker anzuhören. Und da Sinclair die Hälfte des Goldes für den Kampf um Schottland verwenden möchte, schließt sich die Mehrheit der Wächter Sinclair an.

Als sich Schottlands mächtigster Herzog, der Earl of Glandor, mit Stewart verbündet, glaubt sich dieser endlich am Ziel seiner Wünsche. Doch er muss auch erfahren, dass Ira seinem Befehl, den König zu vergiften, nicht Folge leisten wird. Als er sie deshalb öffentlich richten will, enthüllt sie ein lang gehütetes Geheimnis: Stewart wird nie König werden, denn der König hat einen legitimen Sohn.

Stewarts mühsam gezimmerte Allianz zerbricht. Doch er erfährt auch, dass Sinclair zusammen mit Störtebeker den sagenumwobenen Goldschatz der Templer heben will. So mobilisiert er seine verbliebenen Anhänger, um sich selbst in den Besitz des Goldes zu bringen.

Er greift Sinclair Castle an. In einem alles entscheidenden Kampf wird er von Störtebeker besiegt. Doch damit sind die Fragen unserer Geschichte nicht beantwortet:

Können sich Malcolms und Marias Schicksale vereinen, wo sie doch beide augenscheinlich in derselben Familie ihren Ursprung haben? Wo ist das Gold der Templer versteckt? Werden Störtebeker und seine Freunde das Rätsel lösen?

Freuen Sie sich auf das spannende Ende unserer Trilogie um den „SCHATZ DER TEMPLER“
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30. Januar 2011

Historischer Hintergrund 2011

In unserer diesjährigen Geschichte segelt Klaus Störtebeker auf seiner Suche nach dem Schatz der Templer nach Schottland.

Wäre das historisch möglich gewesen? Auf jeden Fall sind die Vitalienbrüder zwischen 1395 und 1397 in der Ostsee nicht nachweisbar. Aufgrund des militärischen Drucks der Hanse spalteten sie sich auf und wichen in die unterschiedlichsten Richtungen aus. Eine Gruppe floh in die Nordsee und von dort weiter in den Kanal. Ihre Spuren sind in Calais nachgewiesen. Störtebeker könnte durchaus darunter gewesen sein. Die Handelsschifffahrt hatte sich schon längst die Seewege ins Mittelmeer und auch die küstennahen Seewege in den Norden erobert. Warum sollten das die Vitalier nicht ebenfalls gekonnt haben?

Schottland war zu dieser Zeit ein Königreich. Den Thron besetzte das Haus Stewart. (Die durch Schillers Drama berühmt gewordene Maria Stuart entstammt dieser Linie. Der Name wurde nur französisiert.) Ab 1390 regierte Robert III., der, von einem Pferd getreten, verkrüppelt war. Robert war ein äußerst schwacher König, und er wusste, dass sein jüngerer Bruder, der Duke of Albany, mit aller Macht nach der Krone strebte. Um dessen Erfolg zu verhindern, wollte er seinen Sohn nach Frankreich in Sicherheit bringen. Sein Schiff wurde jedoch aufgebracht und der Königssohn nach London in den Tower gebracht. Erst 1420 kehrte er aus langjähriger Gefangenschaft zurück und folgte seinem längst verstorbenen Vater auf dem Thron.

Die Magnaten Schottland waren Oberhäupter großer Clans und besaßen fast unbeschränkte Macht. Einer dieser Clans war das Haus Sinclair.

Die Sinclairs waren anscheinend auch entfernte Verwandte des Hauses Payens. Die Ehefrau Hugo de Payens, der der erste Großmeister der Templer war, gehörte zur schottischen Linie der Sinclairs. Die schottischen Ländereien der Sinclairs galten als Hochburg des Templerordens, der nach seiner Zerschlagung in Schottland weiter existiert haben soll. Greifbare Hinweise auf den Templerorden finden sich in der Kirche Rosslyn Chapel, die zum Besitz der Sinclairs gehörte. Diese Kirche ist vom Enkel Henry Sinclairs erbaut worden, von William Sinclair, auf dessen Grabstein sich uralte Symbole finden: ein Schwert, eine Rose und ein Kelch, der auf drei Stufen steht. Das Schwert steht für den kriegerischen Templerorden. Die Rose ist ein uraltes Symbol der Gemeinschaft Israels, und der Kelch steht für den Heiligen Gral. Die drei Stufen, auf denen er steht, symbolisieren die drei Stufen des salomonischen Tempels.

Henry Sinclair soll 1398 mit zwölf Schiffen über den Atlantik gesegelt sein – fast 100 Jahre vor Kolumbus – und auf einer Insel vor der Küste Neuschottlands, in Oak Island, eine unterirdische Anlage errichtet haben, in der der Schatz der Templer für immer verschwand. Dort wurde wahrscheinlich nicht nur ein Teil des legendären Templer-Goldes versteckt, sondern auch etwas von wesentlich größerem Wert. Nach alten Berichten soll das Archiv des Ordens, die Schriften über geheime Rituale und Heiligtümer der Bruderschaft, im 14. Jh. nach Schottland gelangt sein und dort von den Sinclairs gehütet. Wahrscheinlich brachte Sinclair dieses wertvolle Erbe nach Oak Island, um es für die Nachwelt zu erhalten, für all jene, die in der Lage sein würden, den unterirdischen Tresor zu öffnen. Mehrere Steine, die man auf Oak Island fand, wiesen Gravuren von Symbolen auf, die man auch in der Kirche Rosslyn Chapel in Schottland fand.

Eine verrückte Geschichte, doch wenn man sich in sie vertieft, gleitet man unweigerlich von gesicherten Fakten in das Reich der Spekulation. Das Reich, in dem Fantasien blühen und faszinierende Geschichten ihren Weg in die Bücher, in Filme oder eben auf die Naturbühne in Ralswiek finden.
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09. Dezember 2010

Störtebekers Burgenbauer verzichten auf den Schottenrock

Die Bühnenbauer der Festspiele in Ralswiek mussten gestern einen Tag Zwangspause einlegen. Trotz des Wintereinbruchs wird aber weiter an der Kulisse gebaut.

Schneidender Wind wirbelt Schneegriesel über die Naturbühne in Ralswiek. Wie Nadelstiche spüren Robert Quaas und Sven Geist die Eiskristalle im Gesicht. Doch davon lassen sich die Bühnenbauer der Störtebeker-Festspiele nicht schocken. Trotz Wintereinbruch — die Arbeiten an der Kulisse für die 2011er Inszenierung werden planmäßig fortgesetzt. „Nur auf den Schottenrock haben wir bei der Kälte verzichtet“, witzelt Robert Quaas. Der würde zum Bühnenbild passen. Der legendäre Seeräuber sticht 2011 nach Schottland in See. Quaas und Co. bauen dafür auf der Bühne große Burgen aus den schottischen Highlands nach.

Festspiel-Intendant Peter Hick dirigiert vom Schreibtisch aus. „Wir lassen uns vom Wetter nicht überraschen.“ Doch gestern mussten sich jene, die im Sommer nicht im Rampenlicht auf der Bühne stehen, sondern dafür sorgen, dass Klaus Störtebeker und seine Mannen sich in prächtiger Kulisse dem Publikum präsentieren, dem Schneesturm beugen. „Einige Bühnenbauer haben sich zwar am Morgen auf den fast unpassierbaren Straßen oder zu Fuß zur Arbeit durchgekämpft.“ Doch der Vorarbeiter habe die Devise auf die Tagesordnung gesetzt, Sicherheit geht vor und die Leute wieder nach Hause geschickt, sagt Störtebeker-Mitarbeiter Volker Strauß gestern Vormittag. „Angesichts der chaotischen Straßenverhältnisse musste einfach eine Zwangspause eingelegt werden.“ Peter Hick nutzt die Zeit, hat im Schneegestöber die Erstfassung des Buches für den dritten Teil der Triologie „Störtebekers Gold“ vor sich. „2011 ist Störti am Ziel. Er wird einen Teil des Goldes vom legendären Schatz der Templer auf der Festung Sinclair finden.“ Der Macher des erfolgreichsten Open-Air-Theaters in Deutschland vertieft sich ins Buch. „Es sind die Feinheiten, auf die man achten muss. Und es sind viele“, fällt ihm sofort ein Beispiel ein. So sollte die große Schottenburg im Bühnenbild mit einem eisernen Falltor ausgestattet werden. Doch die Burg wird beschossen, die Einschläge planen die Pyrotechniker genau davor. „Da sind dann Löcher und die würden für aus der Burg stürmende Reiter und Fußvolk eine Gefahr sein“, erläutert Peter Hick. Und disponiert um: Statt eisernem Falltor wird jetzt ein Zugtor für die Burg gebaut. „Das deckt beim Herablassen die Löcher der Kanonenschläge ab. Gefahr gebannt.“ Für Peter Hick sind das die kleinen Herausforderungen. Die buchstäblich großen kommen noch. „Wir holen für die Inszenierung 2011 die schottische Felsenküste nach Rügen.“ Hick schmunzelt: Wenn Störtebeker mit seiner Koggen-Armada im Sommer nach Schottland aufbricht, sollen ihn bei der Ankunft am Ziel bis zu 14 Meter hohe Felsen begrüßen. Die werden die Bühnenbauer noch in den Jasmunder Bodden setzen.

Die gestrige Zwangspause der Bühnenbauer bringt den Chef nicht aus der Ruhe. Schneegestöber gibt es nicht alle Tage und normales Winterwetter gefährde den Zeitplan nicht, sagt der Festspiel-Macher. „ Große Teile für das Bühnenbild können witterungsunabhängig im Trockenen in der Vormontage-Halle in Jarnitz produziert werden. Eine Kogge ist bereits nach Lauterbach in die Bootswerft überführt. Sie wird dort generalüberholt. Auch dieses Mosaiksteinchen bei der Vorbereitung auf die nächste Festspiel-Saison kann planmäßig durchgeführt werden, selbst wenn es draußen stürmt und schneit.“ Treibt es nicht gar zu kräftig, wird auch die Stuhl-Montage fortgesetzt, kündigt Hick an. „Wenn die Besucher zusammen mit Störtebeker den Schatz der Templer im nächsten Sommer heben, werden alle auf neuen Stühlen sitzen.“

Autor: Udo Burwitz

Quelle: Ostsee Zeitung Regional

Datum: 3. Dezember 2010
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11. Oktober 2010

Eine gute Saison stärkt die Inselwirtschaft


Störtebeker Festspiele 2010 erneut auf hohem Theater-Niveau erfolgreich




Bild

Eine erfolgreiche Saison ist zu Ende - Ruth, Peter und Anna-Theresa Hick vor der jetzt leeren Bühne. Foto: Störtebeker Festspiele

„Vor 18 Jahren haben wir hier unsere erste Premiere gefeiert. Mit dem Stück ’Wie einer Pirat wird’ kam nach 12 Jahren Dornröschenschlaf nach den Rügenfestspielen wieder Leben auf die Naturbühne Ralswiek. Wie haben seither viel gearbeitet und investiert, wir haben viel gelacht und manchmal auch geweint. Wir wissen nicht so recht, wo die Jahre geblieben sind. Immer denken wir im Voraus schon an das nächste Jahr und arbeiten daran.“

Ruth, Peter und Anna-Theresa Hick steht ein Lächeln im Gesicht, als sie sich an die Zeit des Neubeginns erinnern. Und auch beim Rückblick auf die diesjährige Saison bleibt dieses Lächeln. Kann es ja auch, denn einmal mehr hat sich bewiesen, dass die Störtebeker Festspiele nicht nur hochkarätiges Theater unter freiem Himmel präsentieren, sondern eine starke Wirtschaftskraft für die Insel Rügen und zugleich ein wesentliches und wirksames Marketinginstrument darstellen. Schließlich laufen seit Anfang März über viele Radiosender Werbespots für die Festspiele, was immer auch Werbung für die Insel ist.

Hinzu kommt die starke Beachtung in den Printmedien und nicht zuletzt die Mund-zu-Mund-Propaganda. Denn zufriedene Gäste der Festspiele kommen nicht nur gerne wieder, sondern motivieren auch Störtebeker-Neulinge.

„Wir hatten eine gute Saison auf dem bewährten hohen Niveau“, freut sich Geschäftsführerin Ruth Hick. Und Intendant Peter Hick fügt dem hinzu: „Und genau darum geht es uns - alljährlich das Versprechen einzulösen, gutes Theater in bestem Ambiente auf hohem Niveau zu bieten. Besucherrekorde motivieren unsere Arbeit nicht, sondern der feste Wille, gemeinsam unseren Gästen ein Erlebnis zu ermöglichen, dass ihnen noch lange in guter Erinnerung bleibt. Theater eben auf hohem Niveau.“

Interessant ist, dass in diesem Jahr viel mehr Schweizer und Österreicher die Festspiele besucht haben, doch auch Holländer, Engländer, Amerikaner, Schweden und viele Weitere finden den Weg nach Ralswiek.

So kann man auch in diesem Jahr mit der Besucherzahl zufrieden sein, die knapp unter dem bisher besten Ergebnis des Vorjahres liegt. „Letztlich steht dafür auch das gesamte Team, unsere ’Big family’“, so Anna-Theresa Hick, die für Kommunikation und Marketing verantwortlich zeichnet. „Angefangen bei Regisseur Holger Mahlich, unserem ’wandelnden Geschichtslexikon’, über das starke Schauspieler-Ensemble, die Kleindarsteller bis hin zu Reitmeister, Schneiderei oder Bautrupp und letztlich auch den Catering-Service und Sicherheitsdienst arbeiten alle zielstrebig und mit hohem persönlichen Einsatz auf den Erfolg hin. Jeder gibt sein Bestes, dass Störtebeker lebt.“

Trotz des Erfolges des diesjährigen zweiten Teils der Trilogie Störtebekers Gold „Der Fluch des Mauren“ ist Familie Hick dankbar dafür, dass der letzte Vorhang der Saison gefallen ist. Schließlich ist es für alle im Team schon anstrengend, allabendlich zur Höchstform aufzulaufen. Dankbar ist man auch, dass die diesjährige Saison erneut ohne große Probleme im wörtlichen Sinne über die Bühne gegangen ist, „denn schließlich tragen wir ja auch eine ganze Menge Verantwortung“, so Ruth Hick.

Nun kann Familie Hick erst einmal ein wenig kürzer treten, doch nicht lange. Schon nachdem ICH + ICH am 11. September auf der Naturbühne ihr Konzert gegeben haben, wird der Umbau der Bühne beginnen. Vorstellungen für das neue Bühnenbild, welches bei Störtebekers Gold „Der Schatz der Templer“ vom 18. Juni bis 3. September 2011 zwei rund 30 Kilometer auseinander liegende Plätze in Schottland darstellen wird, gibt es schon - und auch die Information, dass dort ein Teil des Schatzes gefunden wird.

Neu gebaut wird natürlich auch in diesem Jahr. So wird ein neuer Bootssteg errichtet und die 8802 Sitze gegen neue Klappsitze ausgetauscht. Die Arbeiten vor Ort erledigen natürlich Rügener Firmen. Im Jahr 2012 wird dann der Zyklus übrigens beendet und Klaus Störtebeker seinen Kopf in Hamburg verlieren, bevor dann 2013 ein neuer Zyklus mit ganz neuen Geschichten beginnt.

Wenn Sie jetzt traurig sind, dass die Störtebeker Festspiele 2010 Geschichte sind, dann können Sie sich bis zur neuen Saison selbst etwas trösten. Schließlich gibt es da noch etwas, was an Störtebeker erinnert: „Das einzig wahre Warsteiner“ als Partner der Festspiele ...

www.stoertebeker.de

www.facebook.com/stoertebekerfestspiele

Quelle: Rüganer Anzeiger


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